Köln, Bahn & Bus, Verkehrspolitik
Köln

VCD Köln begrüßt die Forderung nach einer Nahverkehrsabgabe für starken und sozialen ÖPNV

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Köln spricht sich für die Einführung einer zweckgebundenen Nahverkehrsabgabe aus. Damit sollen dauerhaft verlässliche zusätzliche Mittel für einen besseren öffentlichen Verkehr bereitgestellt und etabliert werden – etwa für dichtere Takte, barrierefreie Haltestellen, klimafreundliche Fahrzeuge und sozial gerechte Tarife.

Angesichts steigender Verkehrsbelastung, knapper Haushaltsmittel und ambitionierter Klimaziele reichen die derzeitigen finanziellen Mittel nicht aus. Eine Nahverkehrsabgabe würde planbare Einnahmen schaffen und langfristige Investitionen ermöglichen. So kann der Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn erleichtert und die Lebensqualität in der Stadt verbessert werden.

Der VCD Köln tritt dafür ein, dass die Einnahmen ausschließlich in den ÖPNV fließen, sozial ausgewogen gestaltet und transparent verwendet werden. Priorität sollen Angebotsverbesserungen haben.

Der Verkehrsclub fordert die Landesregierung auf, hierfür die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen – so wie es im Koalitionsvertrag bereits verankert ist.

„Eine Nahverkehrsabgabe ist kein Selbstzweck, sondern ein wirksames Instrument für weniger Stau, bessere Luft und mehr Lebensqualität in Köln", erklärt der VCD Köln.

zurück