Aachen-Düren, Mobilitätsbildung, Pressemitteilung
Aachen-Düren

Das Bündnis Zukunft Machen ruft zur Wahl auf!

Podiumsdiskussion, Rollende Demo, Klima-Wahlcheck und vieles mehr:

Wählen zu gehen ist wichtiger denn je – besonders bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 und der möglichen Stichwahl zur Oberbürgermeister:in am 28. September. Denn viele Entscheidungen, die unseren Alltag direkt betreffen, werden vor Ort getroffen.

Am 14.09. 2025 sind Kommunalwahlen: Wir wählen die Mobilitätswende!

Wählen zu gehen ist wichtiger denn je – besonders bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 und der möglichen Stichwahl zur Oberbürgermeister:in am 28. September. Denn viele Entscheidungen, die unseren Alltag direkt betreffen, werden vor Ort getroffen: Wie Straßen gestaltet werden, wie viel Geld in den öffentlichen Nahverkehr fließt oder welche Prioritäten in der Stadtentwicklung gesetzt werden – all das liegt in der Verantwortung der Kommunalpolitik. 

Dabei hat unser Bündnis eine klare Botschaft: Wählt auch Ihr die Mobilitätswende am 14.09.!

Unsere Aktionen vor der Kommunalwahl

Das Bündnis Zukunft Machen hat im Rahmen der Kampagne „Aachen, mach weiter!“ umfassend über die Vorteile einer sozial gerechten Mobilitätswende vor Ort informiert und dafür geworben, dass Aachen den Kurs der letzten Jahre konsequent weiter und zu Ende geht. Dafür haben wir eine der größten rollenden Demonstrationen in der Geschichte Aachens auf die Beine gestellt und bei unserer Podiumsdiskussion zur Mobilitätswende die Vorhaben der OB-Kanditat:innen auf den Prüfstand gestellt. Die Podiumsdiskussion kann auch jetzt noch in voller Länge über unsere Website abgerufen werden. 
 

Der Klimaentscheid hat zusammen mit LocalZero einen Klima-Wahlcheck für die Stadtratswahl sowie Oberbürgermeisterwahl 2025 entwickelt. Mit diesem Werkzeug kannst du deine Übereinstimmung mit den Parteien bzw. Kandidat:innen testen.
 

Die Mobilitätswende beginnt vor Ort

„Die Mobilitätswende beginnt vor Ort. Die Räte unserer Kommunen tragen entscheidend dazu bei, dass es mehr Grünflächen und Erholungsräume, sichere Schulwege, durchgängige Radwegenetze, einen verlässlichen ÖPNV und Sharingangebote in den Gemeinden gibt“, so Joshua Noeske von Uni.Urban.Mobil. „Die Mobilitätswende muss vor Ort konsequent umgesetzt werden. Ohne die Kommunen geht das nicht. Daher heißt es bei den Kommunalwahlen am 14.09.: Ich wähle die Mobilitätswende!“

Zukunft kommt von Machen

Martin Christfreund vom ADFC Aachen-Düren unterstreicht: „Infrastruktur wird maßgeblich in den Kommunen gemacht – auch die für den Radverkehr. Am 14.09. stellen wir alle die Weichen für die Zukunft: Ob vor unserer Haustür eine vierspurige Straße mit Lärm und Abgasen gebaut wird, oder ob ein Fahrradweg ohne Abgase und ohne Raser am Haus entlangläuft - das haben wir alle bei der Kommunalwahl in der Hand!“

Nachhaltige Mobilität braucht es überall

Ralf Oswald, Vorstand des VCD Aachen-Düren, betont: „Beim Klimaschutz im Verkehr besteht erheblicher Nachholbedarf. Für eine zukunftsorientierte Mobilität, in der sehr viel mehr Menschen umweltfreundliche Verkehrsmittel wählen, braucht es ein intelligent organisiertes Mobilitätssystem. Stadt und Land benötigten ein leistungsfähiges ÖPNV-Netz mit kurzen Takten.“ Gleiches gelte für, Fuß- und Radwege, so Oswald. „Auch für Menschen außerhalb der Ballungsgebiete sollten umweltfreundliche Verkehrsmittel attraktiv sein!"

Lebenswerte Orte durch nachhaltige Mobilität

Jan Salzmann, vom Weltforum in Aachen, ergänzt: „Der öffentliche Raum in unseren Städten und Gemeinden muss bei Bedarf neu aufgeteilt und gestaltet werden: Wir brauchen Fuß- und Radwege, Grünflächen, Sitz- und Spielgelegenheiten statt überbreiter Straßen für Autos und ausufernder Parkplätze. Denn Straßen sind für alle da! Nicht nur um schnell mit dem Auto von A nach B im Stau zu stehen, sondern vor allem zum Verweilen, Plaudern und Spielen. Wir fordern Vorfahrt für Natur und Klima, für Gesundheit, Sicherheit und Lebensqualität!"

Es geht ums Große Ganze

„Auch wenn wir in Aachen meist über lokale Vorhaben sprechen, sollten wir uns immer wieder an den globalen Kontext erinnern“, so Laurenz Lehmann vom Runden Tisch Klimanotstand Aachen. „Eine konsequente ökologische Mobilitätswende trägt in erheblichem Maße zur Reduktion von schädlichen Emissionen bei. Klima- und Umweltschutz beginnt lokal vor Ort."

Das bestehende Grün ist unsere Klimaversicherung

„Wir dürfen über Stadtgrün nicht alleinig als zukünftige Maßnahme sprechen. Bäume sind zusammen mit unversiegelten Böden jetzt schon die Klimaanlagen und Kühlschränke unserer Städte. Deshalb muss mit dem bestehenden Grün sehr sensibel umgegangen werden.", so Hans Falk vom Aachener Baumschutzbund, „Das Stadtgrün ist eine bereits vorhandene, essenzielle Klimainfrastruktur deren Auswirkungen messbar sind."

Den Raum des ruhenden Verkehrs aktivieren

„Autos stehen meist ungenutzt im öffentlichen Raum und verursachen durch Parkflächen sowie Tiefgaragen einen hohen Flächen- und Ressourcenverbrauch. Intelligente Mobilitätslösungen wie Carsharing und ÖPNV schaffen stattdessen Platz für Stadtgrün, klimafreundlichere Stadtentwicklung und vermeiden in der Zukunft obsolete Gebäude, die dann wieder abgerissen werden müssen." erklärt Karsten Schellmat von der Bürger Initiative Luisenhöfe.

Wir haben eine klare Botschaft:

Die Infrastruktur und das Mobilitätsangebot in Aachen und den umliegenden Städten sind wesentlich, um die Mobilitätswende voranzubringen. Daher fordern wir alle Wahlberechtigten auf, bei der Kommunalwahl am 14.09. die Mobilitätswende zu wählen! Denn sie ist machbar.
 

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