Landesverband NRW

Landesdelegiertenversammlung des VCD NRW in Münster – Strategien, Strukturen und neue Impulse für die Verkehrswende

Die Landesdelegiertenversammlung des VCD NRW in Münster bot ein umfassendes Programm, das verschiedene Aspekte der Verkehrswende beleuchtete und wichtige Impulse für die zukünftige Arbeit des Landesverbands setzte.


Den Auftakt bildete ein Impulsreferat von Andrea Blome, Vorsitzende des Ausschusses für Verkehr und Mobilität der Stadt Münster. Sie stellte zentrale verkehrspolitische Vorhaben der Stadt vor und verwies auf das Ziel, Münster bis 2030 klimaneutral zu gestalten. 

Auch die bundespolitische Ebene des VCD war vertreten: Thomas J. Mager, Bundesschatzmeister des VCD, und Martin Tönnes vom Bundesvorstand informierten über aktuelle Entwicklungen und die Arbeit der Kommission „VCD 4.0“. 
Die anschließende engagierte Diskussion dazu soll bei der Bundesdelegiertenversammlung im November fortgeführt werden.

Die Mitglieder des NRW-Landesvorstands gaben einen Überblick über ihre Arbeit im vergangenen Jahr und stellten die Schwerpunkte für die kommende Zeit vor. In der Aussprache wurde insbesondere über die Öffentlichkeitsarbeit und den Umgang mit sozialen Medien diskutiert. Es wurde deutlich, dass viele Kreis- und Ortsgruppen ein gemeinsames Interesse daran haben, neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln, um gegenseitig von den Erfahrungen profitieren zu können und den Aufwand für Aktionen zu vermindern. 

Ein zentraler Punkt der Versammlung war die Wahl des neuen geschäftsführenden Landesvorstands. Als Sprecher wurden gewählt: Iko Tönjes, Jürgen Eichel, Ralf Bayerlein, Uwe Maaßen (Schatzmeister). Auch der Beirat des Landesvorstands wurde neu besetzt: Albrecht Buscher, Martin Hase, Ralph Herbertz und Melani Lauven wurden gewählt. Die Delegierten für die Bundesdelegiertenversammlung im November 2025 sowie Ersatzdelegierte wurden ebenfalls bestimmt. 

Die Delegierten aus den Kreisverbänden, Regionalgruppen und Ortsgruppen berichteten von ihren vielfältigen Aktivitäten vor Ort. Dabei wurden sowohl erfolgreiche Projekte als auch aktuelle Herausforderungen vorgestellt. Die Diskussionen zeigten die große Bandbreite der Aktivitäten des VCD in Nordrhein-Westfalen und unterstrichen die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements.

In einer Präsentation stellte Iko Tönjes für den VCD aktuell wichtige politische und verbandliche Themen und Schwerpunkte für die Jahre 2025 und 2026 vor. Dazu zählen:

  • Verlässlicher ÖPNV mit Garantieangeboten
  • Infrastrukturentwicklung für Schiene und Straße
  • Verkehrssicherheit und Sharing-Konzepte
  • Förderung von Rad- und Fußverkehr
  • Mobilitätsplanung und -management
     

Auch verbandlich sollen die Gliederungen stärker unterstützt, neue Mitglieder und Aktive gewonnen und die Beteiligung an der Diskussion um „VCD 4.0“ intensiviert werden. Die Vernetzung der Gliederungen und der Austausch guter Aktionsideen und Fachbeiträge wurden als zentrale Anliegen formuliert. Die Veranstaltung in Münster zeigte einmal mehr die Lebendigkeit und das Engagement der Aktiven im VCD NRW – und setzte klare Impulse für die kommenden Jahre.





 

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