Duisburg
5.5. 2026: Auch 2026 veranstaltete ein breites Bündnis in NRW wieder den Aktionstag für barrierefreie öffentliche Verkehrsmittel. Wir haben Medien und Politik, Stadt, DB und DVG zu einer gemeinsamen Begehung an den HBF eingeladen. Denn hier ist die Situation völlig unverändert wie vor einem Jahr: Keine Barrierefreiheit beim Übergang von der DB zu Bus und U-Bahn, auch keine Infos über die notwendigen Umwege.
Letztes Jahr hatten wir mit einem Video (hier: www.youtube.com/watch) und einer Diskussionsrunde auf die Probleme am Hauptbahnhof in Duisburg aufmerksam gemacht. Die Situation ist unverändert wie vor einem Jahr: Von den Gleisen der DB geht es nur mit dem Umweg um den Bahnhof herum barrierefrei zu Bus und U-Bahn. Dazu gibt es aber keine Informationen und keine Beschilderungen, weder wenn man aus der U-Bahn oder vom Bus kommt noch oben auf den Bahnsteigen. Auch im Bahnhof selbst gibt es keine Informationen zum barrierefreien Zugang des ÖPNV.
Erfreulicherweise gab es im März 26 einen gemeinsamen Rundgang im Hbf mit der Stadt, DB sowie VDK, Blindenverein und VCD. Aber was von den Anregungen wurde daraufhin umgesetzt?
Wie vor einem Jahr angekündigt, haben wir gemeinsam mit VDK und Blindenverein Politik und Medien erneut am 5.5. in den HBF eingeladen. Diesmal wollen wir uns den "Fortschritt" im Hauptbahnhof ansehen und besprechen, was sich in der Zwischenzeit - nicht - getan hat und wie wir endlich Verbesserungen erreichen können. Es kamen Medien, von den Parteien die CDU (Bürgermeisterin Linn), Grüne, Linke, und ein Vertreter der DVG. Die Vertreterin der Stadt war leider kurzfristig verhindert. Die DB hat auf die Einladung nicht reagiert.
Bericht in Studio 47 zur Aktion: www.youtube.com/watch
In guten Gesprächen haben wir deutlich gemacht, woran es mangelt. Wir haben unseren Vorschlag für Infoschilder im Verbindungstunnel angebracht: Kann nicht ganz so schlecht gewesen sein, denn die Schilder hängen auch Tage später noch. Nun werden wir noch einmal die Fraktionen im Rat anschreiben, damit sie mehr Druck machen. Und gemeinsam mit VDK und Blindenverein bereiten wir weitere Aktionen vor.

