Duisburg
Seit 2,5 Jahren wird die Haltestelle Steinsche Gasse barrierefrei umgebaut. Eigentlich sollte die Baustelle im November 23 fertig sein. Aber es geht seit Langem nicht mehr weiter: Deshalb wird es Zeit, der Stadt und der DVG klarzumachen, das wir das nicht mehr hinnehmen. Wir hatten eine gelungene Geburtstagsfeier mit Geschäftsleuten, Anwohnenden und Interessierten.
Weit über zwei Jahre ist es schon her: Am 26.06.2023 wurde der Zugang zur U-Bahn Haltestelle „Steinsche Gasse“ von Friedrich-Wilhelm-Platz und Kasinostraße aus komplett geschlossen, um die Haltestelle barrierefrei umzubauen. Damals hieß es, die Baustelle dauert einige Monate. Auf einem Schild wurde bis vor kurzem angekündigt, dass am 24.11.23 der Zugang wieder geöffnet wird. Seitdem warten wir - auf den barrierefreien Zugang, auf einen Aufzug, oder einfach auf Treppen, die wir wieder benutzen können. Leider gibt es bis heute keine klare Aussage, wann diese Baustelle fertig ist.
Gemeinsam mit der Initiative “Duisburg in WALLung” haben wir am 20.11.25 eine Geburtstagsfeier veranstaltet, zu der wir auch Stadt Duisburg, DVG, Duisburg Business Innovation sowie Mitglieder der Bezirksvertretung Mitte und aus dem Rat Duisburg eingeladen hatten. Wir hätten gerne mit ihnen diskutiert und Antworten auf unsere Fragen bekommen:
Wann wird die Steinsche Gasse wieder zugänglich sein? Warum werden nicht wenigstens die Treppen und/oder Rolltreppen freigegeben? Ist diese U-Bahn-Haltestelle, die man seit 2,5 Jahren nur auf einer Seite verlassen kann, sicher? Kann dort im Notfall evakuiert werden, wo sind die aktuellen Fluchtwege? Leider kam niemand von den eingeladenen Institutionen, und auch kein Vertreter oder Vertreterin einer Partei wollte uns sagen, wie sie sich für die Interessen der U-Bahn-Fahrgäste, der Geschäftsleute im Wallviertel und der Anwohnenden einsetzen. Aber erfreulicherweise waren die Medien da und haben umfassend berichtet.
Wir hatten jede Menge Spaß - mit launigen Beiträgen von uns, von Duisburg in WALLung, der Buchhandlung Scheuermann, von Wolfgang Dewald. Abgerundet mit Glühwein, Keksen und einem Geburtstagsständchen haben wir deutlich gemacht, dass wir uns die Situation nicht mehr länger bieten lassen. Wir werden als VCD nicht locker lassen und permanent verfolgen, wie es mit der Baustelle weitergeht.
Bericht zur Aktion von Studio 47