Infotour A 59 - Infopunkt 1

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Infopunkt 1 . Stadtpark Meiderich, Bürgermeister-Pütz-Straße, Höhe Autobahnauffahrt

Auf der südlichen Seite der Bürgermeister-Pütz-Straße sehen wir den Meidericher Stadtpark. Zur Zeit und in den kommenden Jahren ist dies eine gigantische Baustelle. 
Leider mussten große Teile des Parks gerodet werden, selbst der bekannte Rosengarten ist weg.
Die Brücke, die wir sehen, ist die sogenannte Stadtparkbrücke. Sie ist der letzte Teil der Berliner Brücke, die eigentlich ein Brückenzug ist.
Diese Stadtparkbrücke wird doppelt so breit werden wie bisher, konkret: zunächst wird westlich des bestehenden Brückenzuges ein neuer Brückenzug gebaut und dem Verkehr übergeben. Dann wird der bestehende abgerissen und neu zusätzlich errichtet.
Im Ergebnis ist der Brückenzug in Zukunft doppelt so breit wie der bestehende.
Unabhängig davon wird hier sehr viel Platz für die Lagerung von Geräten und Materialien benötigt und zwar unabhängig davon, in welcher Variante der weitere Verlauf realisiert wird.
Wir sehen: 
Das ist der Preis, den wir bezahlen, um immer mehr Auto fahren zu können.
Wir finden ihn sehr hoch – zu hoch.

Der Bau der Berliner Brücke und damit auch dieses Teils der Stadtparkbrücke ist unstrittig. 
Aber: Für eine Weiterführung im Tunnel müsste hier die Rampe und der Tunnelmund gebaut werden. Die Auf- und Abfahrten, an der wir hier stehen, müssten auf jeden Fall geändert werden. Ungefähr hier wäre der Tunnelmund. Für die genaue Planung gibt es mehrere Varianten.

Mit einer vorläufigen Anordnung darf die Autobahn GmbH die Berliner Brücke bauen unter der Voraussetzung, dass keine Vorentscheidung über die Weiterführung durch Meiderich getroffen wird. Alle Baumaßnahmen müssen deshalb reversibel sein. In der Praxis kann man auch den Bau einer Brücke als reversibel ansehen, man kann sie ja wieder sprengen. Ob das dann sinnvoll und politisch möglich ist, ist eine andere Sache.
Andererseits ist ein Anschluss der neuen Berliner Brücke an die bestehende Fortführung der A59 in Hochlage notwendig, denn das wird ein komplett neuer Bauabschnitt. Auch hier gilt: Im Detail ist alles sehr komplex.

Radweg auf der Berliner Brücke?

Die Berliner Brücke wird einen Radweg auf einer Seite bekommen, der Weg für die Unterhaltung und Wartung der Brücke wird dafür eingerichtet und freigegeben. Das ist inzwischen vorgeschrieben.
Falls die A59 im weiteren Verlauf in Hochlage gebaut wird, ist es unklar, ob es auch weiter einen Radweg geben wird. Vorgeschrieben ist es nicht und wir erwarten, dass die Einrichtung eher unwahrscheinlich ist, da es mit zusätzlichen Kosten verbunden wäre.
In diesem Fall endet also der Radweg aus der Innenstadt kommend hier wo wir stehen, auf der Bürgermeister-Pütz-Straße. Eine durch gehende Radverbindung in den Duisburger Norden und nach Dinslaken wird damit nicht realisierbar sein, da sich kein durchgehender Streckenverlauf anbietet und unabhängig davon die Stadt Duisburg auch keine finanziellen Mittel dafür bereitstellen kann und wird.
Wir werden ja auf der Fortsetzung unserer Tour jetzt erleben, wie umständlich und wenig durchgängig die Fahrt in den Norden ist.

Termine des VCD Duisburg

Hinweise auf Veranstaltungen, Mitgliederversammlungen, Vorträge etc. 

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