Bochum-Gelsenkirchen-Herne
KV Bochum/Gelsenkirchen/Herne

Tempo 30 - VCD bleibt dran

Gut 50 Interessierte kamen am Mittwoch, 10. Dezember, zur Veranstaltung Tempo 30 in die Ko-Fabrik. Unsere Städte sind zu laut, und es passieren zu viele Unfälle. Eine Ursache für zu starke Lärmemissionen und Verkehrsunfälle ist eine zu hohe Geschwindigkeit von PKWs und LKWs. Deshalb fordert der VCD, auf allen gefährlichen und zu lauten Straßen die Geschwindigkeit auf 30 km/h zu reduzieren. Dadurch halbiert sich die Schallemission und die Unfallgefahr sinkt.

 

Auf der Veranstaltung wurden in Kurzvorträgen die Vorteile einer Temporeduzierung vorgestellt. Karl-Heinz Hüsing (VCD), Anna Kleinsteinberg (Fuss e.V.) und Albrecht Buscher, Mitglied des VCD-Landesvorstands und Verkehrsplaner bei der Stadt Lünen, berichteten.
Bei weniger Lärm gibt es weniger Gesundheitsschäden. Davon profitiert die Bevölkerung und Bochum wird lebenswerter.
In Dortmund wurde ein Lärmbeirat gegründet, der der Stadt Vorschläge unterbreitet hat, wo mit reduzierter Geschwindigkeit die Straßen sicherer und leiser werden. Deutlich wuren aber auch die Schwierikgeiten, solange Tempo 50 noch Regelgeschwindigkeit ist und jeder noch so kleine Abschnitt Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen einzeln begründet werden muss.
Im Anschluss an die Vorträge fand eine lebhafte Diskussion statt. Eingeladen waren auch Vertreter der im Rat vertretenen Parteien. Im Vorfeld hatten wir an die Parteien Fragen zu Tempo 30 geschickt. Die Antworten finden Sie hier.
Wir werden weiter an dem Thema dranbleiben, damit Bochum sicherer und gesünder wird.

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