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Die DB InfraGo und das Bundesministerium für Verkehr planen eine Verschiebung oder gar einen Ausfall der im Jahr 2028 geplanten Generalsanierung Linker Rhein.
Der VCD Regionalverband Köln fordert entschieden eine Umsetzung der vorgesehenen Sanierungsmaßnahme. Die Folgen einer Verschiebung der Generalsanierung wären weitaus schlimmer als die Einschränkungen während der fünfmonatigen Komplettsperrung.
Generalsanierung der Linken Rheinstrecke wie geplant 2028 umsetzen!
Die DB InfraGo und das Bundesministerium für Verkehr planen eine Verschiebung oder gar einen Ausfall der im Jahr 2028 geplanten Generalsanierung Linker Rhein.
Der VCD Regionalverband Köln fordert entschieden eine Umsetzung der vorgesehenen Sanierungsmaßnahme. Die Folgen einer Verschiebung der Generalsanierung wären weitaus schlimmer als die Einschränkungen während der fünfmonatigen Komplettsperrung.
Bauplanungen bereits weit fortgeschritten
Seit mehr als zwei Jahren arbeiten alle Beteiligten an einer Umsetzung der geplanten Generalsanierung. Der VCD Regionalverband Köln und der VCD Bonn/Rhein-Sieg/Ahr engagieren sich hierbei für die Interessen der Fahrgäste im ständigen Austausch mit den beteiligten Kommunen, Aufgaben- und Vorhabenträgern (go.Rheinland, DB InfraGO).
Eine Kehrtwende hätte fatale Folgen – nicht nur für die Pendlerinnen und Pendler, sondern auch für die Wirtschaft, Universitäten, Unternehmen und Verwaltungen im Großraum Köln-Bonn. Nicht nur, dass die grundhafte Erneuerung der verschlissenen Infrastruktur entlang der Rheinstrecke überfällig ist, es würden auch zahlreiche kleine und mittlere Maßnahmen, die insgesamt der Verbesserung zugutekommen, nicht realisiert. Dies ist umso kritischer, als dass die Linke Rheinstrecke bereits seit Dezember 2016 offiziell als überlastet gilt, also nicht mehr alle gewünschten Verkehre über die Strecke abgewickelt werden können.
Verschiebung bringt viele weitere Maßnahmen ins Wanken
Des Weiteren müssen die Fahrgäste auf die Modernisierung von Bahnsteigen und Unterführungenwarten. Der bereits „eingetaktete Fahrplan“ für die weiteren großen Infrastrukturmaßnahmen im Raum Köln würde ebenfalls durcheinandergewirbelt. Ab September 2028 werden vier Brücken im Bereich zwischen Köln Süd und Köln West erneuert, hier ist ebenfalls eine Komplettsperrung vorgesehen. Und die Planungen für den Kölner Westring, die zwei zusätzlichen Gleise zwischen Köln Hbf und Hürth-Kalscheuren vorsehen, würden durch die Verschiebung der Generalsanierung tangiert. Dies betrifft damit unmittelbar das Rückgrat des neuen Kölner S-Bahn-Konzepts.
Zusammenbruch der Strecke Köln – Bonn droht
Priorität soll nach Angaben der DB InfraGo das neue elektronische Stellwerk in Bonn-Bad Godesberg haben. Hierzu müssen jedoch die Gleise zwischen Bonn Hbf und Remagen für mehrere Monate gesperrt werden. Es ist völlig widersinnig, diese Pause nicht für die weiteren geplanten Erneuerungsmaßnahmen zu nutzen. Bei einer Verschiebung müssten die geplagten Bahnnutzer wieder einen Flickenteppich an Sperrpausen in den kommenden fünf bis zehn Jahren ertragen – die heute schon sehr störanfällige Infrastruktur müsste noch bis in die 2030er Jahre durchhalten. Es droht eine dauerhafte Sperrung der Strecke.
Daher fordern wir, dass die Sanierung der linksrheinischen Strecke wie geplant umgesetzt wird, so dass die vielen Fahrgäste ab 2030 endlich mit einem verlässlichen Zugverkehr rechnen können.