Die Aktionstage der Initiative #sicherimStraßenverkehr in Arnsberg-Neheim und Neuss boten vielfältige Möglichkeiten, zentrale Aspekte der Sicherheit von Radfahrenden praxisnah zu vermitteln. Der VCD NRW war gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen vor Ort, um Risiken im Straßenverkehr sichtbar zu machen und über wirksame Maßnahmen für mehr Sicherheit im Radverkehr zu informieren.
Der VCD NRW beteiligte sich an den Aktionstagen der Initiative #sicherimStraßenverkehr in Arnsberg-Neheim und Neuss. Am 30. Mai 2026 wurde die Fußgängerzone in Arnsberg-Neheim zu einem zentralen Ort für Informationen rund um die Verkehrssicherheit beim Radfahren in NRW. Der VCD NRW war mit einem Infostand sowie einem Tempo 50 / Tempo30-Teppich vertreten, der die Unterschiede in Reaktionszeit und Bremsweg verdeutlichte und damit die Bedeutung zusätzlicher Tempo-30-Bereiche in Innenstädten aufzeigte. Um 10 Uhr begann der „Markt der Möglichkeiten“ der NRW-Initiative #sicherimStraßenverkehr.
Im Rahmen der Initiative stellten die beteiligten Organisationen ihre jeweiligen Angebote vor. Die AGFS NRW präsentierte einen Fahrradsimulator für Schulkinder, die DEKRA führte eine Toter-Winkel-Aktion durch, und die Landesverkehrswacht zeigte ein Helmtestgerät, einen E-Scooter-Simulator sowie ein Rad?Reaktionstestgerät. Straßen.NRW bot einen Rauschbrillen-Parcours an, der ADFC richtete einen Kinderparcours für junge Radfahrende ein, und die ZNS-Stiftung war mit der Handpuppe KEKS für die jüngsten Besucherinnen und Besucher vertreten. Die Johanniter-Unfall-Hilfe stellte den Sanitätsdienst und war mit vier Sanitätskrädern vor Ort. Auch der Fuss e.V. war mit einem Infostand vertreten; die Kolleginnen und Kollegen besuchten den VCD-Teppich und unterstützten die Erstellung eines Info-Videos.
Im Verlauf der Veranstaltung informierte sich auch Bundeskanzler Friedrich Merz über verschiedene Inhalte und Informationsangebote. Vor Ort waren zudem NRW-Innenminister Herbert Reul und NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer, die auch beim Infostand des VCD NRW vorbeischauten.
Besonders positiv fiel auf, dass viele Eltern die Gelegenheit nutzten, ihren Kindern anhand des Vergleichs der beiden Teppiche zu Tempo 50 und Tempo 30 die unterschiedlichen Gefährdungen im Straßenverkehr zu erläutern.
Am Samstag, den 20. Juni, fand auf dem Freithof in Neuss ein weiterer Tag der Verkehrssicherheit statt. Die Veranstaltung wurde von der Polizei des Rhein-Kreises Neuss organisiert und bot ebenfalls verschiedene Aktionen und Angebote zur Sicherheit von Radfahrerinnen und Radfahrern. Der VCD NRW war erneut mit einem Infostand vertreten. Besucherinnen und Besucher konnten einen Pedelec-Simulator testen, an einem Fahrradparcours teilnehmen oder Verkehrssituationen mithilfe einer VR-Brille erleben. Eine Rauschbrille verdeutlichte die Auswirkungen von Alkohol auf die Verkehrstauglichkeit, und ein Reaktionstest bot die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zu überprüfen. Auch eine Fahrradcodierung war Teil des Programms. Neben dem VCD waren weitere Partnerorganisationen wie der ADFC, die DEKRA, die Verkehrswacht und die Johanniter vor Ort, um ihre Informationen zur Verkehrssicherheit zu vermitteln.
Bei der Veranstaltung ergaben sich im ruhig gelegenen Freithof in Neuss bei strahlendem Sonnenschein lange und ausführliche Gespräche zu unterschiedlichen Themenbereichen der Verkehrssicherheit, auch zwischen den Aktiven der verschiedenen Organisationen.