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Am 13. Juli 2026 tagt der Mobilitätsbeirat der Stadt Köln. Der VCD Regionalverband Köln, der im Beirat vertreten ist, fordert: Die knappen kommunalen Mittel dürfen nicht in Maßnahmen versickern, die wenig verändern. Köln braucht jetzt Investitionen, die Sicherheit schaffen, Klimaschutz ernst nehmen und den öffentlichen Raum endlich gerechter verteilen.
Der Mobilitätsbeirat muss jetzt wirksame und bezahlbare Maßnahmen priorisieren
Am 13. Juli 2026 tagt der Mobilitätsbeirat der Stadt Köln. Der VCD Regionalverband Köln, der im Beirat vertreten ist, fordert: Die knappen kommunalen Mittel dürfen nicht in Maßnahmen versickern, die wenig verändern. Köln braucht jetzt Investitionen, die Sicherheit schaffen, Klimaschutz ernst nehmen und den öffentlichen Raum endlich gerechter verteilen.
Die Stadt Köln hat 62 Mobilitäts-Maßnahmen acht Handlungsfeldern zugeordnet und bewertet. Der Mobilitätsbeirat erhält nun die Aufgabe, diese Bewertungen kritisch zu prüfen.
Knappe Kassen verlangen klare Kante
Angesichts begrenzter Finanzmittel muss jeder Euro dort eingesetzt werden, wo er den größten Nutzen für die Menschen in Köln bringt. Der VCD fordert den Beirat auf, Maßnahmen zu priorisieren, die vergleichsweise preiswert, schnell wirksam und gesellschaftlich notwendig sind: mehr Sicherheit, weniger Verkehrslärm, bessere Luft, mehr Platz für Begegnung und eine Stadt, die nicht länger vom stehenden und fahrenden Autoverkehr dominiert wird.
Schulkinder, Radfahrende und Fußgänger*innen zuerst
Für den VCD gehören sichere Schulwege und Schulstraßen ganz nach oben auf die Prioritätenliste. Kinder müssen sich eigenständig und gefahrlos durch ihre Stadt bewegen können – ohne dass Elterntaxis, Durchgangsverkehr und zugeparkte Wege den Alltag bestimmen.
Auch beim Radverkehr braucht Köln mehr Tempo: Radschutzstreifen, Radfahrstreifen, Protected Bike Lanes und Radpendlerrouten müssen konsequent ausgebaut werden. Wer den Klimawandel ernst nimmt, darf sichere Radinfrastruktur nicht länger als freiwillige Kür behandeln.
Tempo 30 und Reduktion des ruhenden Verkehrs sind keine Nebensachen
Für alle schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen braucht es Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in der ganzen Stadt und eine deutliche Reduktion des ruhenden Verkehrs. Das ist kein ideologisches Projekt, sondern eine Frage von Sicherheit, Gesundheit und Lebensqualität. Wer Straßenräume neu ordnet, schafft Platz für Fußverkehr, Radverkehr, Bäume, Aufenthalt und klimafeste Quartiere.
„Köln muss sich entscheiden“
„Köln kann nicht gleichzeitig Klimaschutz versprechen und den knappen Straßenraum weiter überwiegend dem Auto überlassen“, erklärt der VCD Regionalverband Köln. „Der Mobilitätsbeirat muss jetzt den Mut haben, die richtigen Prioritäten zu setzen: für Kinder, für sichere Wege, für den Rad- und Fußverkehr und für eine Stadt, die auch in Zeiten der Klimakrise und der knappen Kassen funktioniert.“
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Ansprechperson:
Hans-Georg Kleinmann (Mitglied im VCD-Vorstand) über info@
vcd-koeln.de, mobil: 0163 627 4722