Ostwestfalen-Lippe
Ostwestfalen-Lippe
Mehr als 1.700 Bürger*innen wollen "Mehr Verkehrssicherheit auf dem Schulweg. Bis zum neuen Schuljahr". Die Petition wurde vor dem Rathaus an Oberbürgermeisterin Frau Dr. Bauer überreicht.
Die Petition möchte ja erreichen, dass die Umsetzung der STVO zur Schulwegsicherung wegen der großen Bedeutung für die Verkehrssicherheit rasch und entschieden angegangen wird (Neue Westfälische Link und Westfalen-Blatt Link).
Inzwischen hat das Amt für Verkehr eine erste Tempo 30-Strecke auf dem Schulweg angeordnet (an der Grundschule Dreekerheide). Einige weitere (z.B. an der Grundschule Quelle) sind in Vorbereitung. Das ist zu wenig, angesichts der jedes Jahr über 90 Kinder, die im Bielefelder Straßenverkehr verunglücken.
Die Oberbürgermeisterin, der Dezernent und der Amtsleiter waren freundlich zu uns - einen konkreten Umsetzungsplan gab es von ihnen aber nicht. Wir bleiben also dran! Wo das Thema jetzt breite Öffentlichkeit gefunden hat, ermutigt das sicher Elternpflegschaften und Schulkollegien, für die Schulwegsicherung initiativ zu werden.
Wie unterschiedlich im NRW-Städtevergleich Tempo 30 auf Hauptstraßen ausgewiesen wird, zeigt die Übersicht aus dem Nationalatlas. Bielefeld liegt darin noch weit zurück. Spitzenreiter sind Städte im Rheinland. Dort gibt es anteilig 5 mal mehr Tempo 30-Strecken auf Hauptstraßen. Die Bürger fragen sich natürlich: Kann unsere Stadt die STVO nicht auch so zugunsten der Verkehrssicherheit anwenden?