Bonn - Rhein-Sieg - Ahr, Köln, Pressemitteilung
Köln

VCD freut sich über Generalsanierung der Linken Rheinstrecke

Gemeinsamer Protest zeigt Wirkung

VCD freut sich über Generalsanierung der Linken Rheinstrecke
Gemeinsamer Protest zeigt Wirkung

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) freut sich über die Entscheidung des Bundesverkehrsministers und der Chefin der Deutschen Bahn AG, die Linke Rheinstrecke in 2028 zu sanieren. "Auch wenn zunächst nur zwischen Hürth-Kalscheuren und Koblenz saniert wird und der Abschnitt im Mittelrheintal zwischen Koblenz und Mainz erst nach 2031 an die Reihe kommt, ist die Entscheidung ein gemeinsamer Erfolg der Landesverkehrsminister aus NRW und Rheinland-Pfalz, der Stadt Bonn, von go.Rheinland und des VCD," so Rainer Bohnet vom VCD Bonn/Rhein-Sieg.

Eine komplette Absage der Generalsanierung wäre ein Desaster gewesen. Denn die alten Stellwerke in Bonn-Bad Godesberg, in Brühl und in Bornheim-Sechtem haben ihre Nutzungszeit erfüllt und müssen 2028 durch elektronische Stellwerke ersetzt werden. Hinzu kommt der Neubau einer Autobahnbrücke in Köln Eifeltor sowie der Bau einer Fußgänger- und Fahrradbrücke in Bonn. Bohnet: "Solche Bauprojekte können nur realisiert werden, wenn keine Züge fahren."

Der VCD appelliert jetzt an die Städte Bonn und Köln sowie an go.Rheinland, den Schienenersatzverkehr gut zu planen und alle Ressourcen darauf zu konzentrieren.

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