Bonn - Rhein-Sieg - Ahr
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VCD appelliert an Politik, Stadt Bonn und Rhein-Sieg-Kreis: Der Fünf-Minutentakt der Linie 66 muss kommen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) appelliert an die Politik, an die Stadt Bonn und an den Rhein-Sieg-Kreis, alles zu unternehmen, den 5-Minuten-Takt auf der Linie 66 ab Ende 2027 zu realisieren. "Ab Anfang 2028 wird die Linke Rheinstrecke der DB für sechs Monate komplett gesperrt und anschließend werden bis Anfang 2030 auf Kölner Stadtgebiet vier Eisenbahnbrücken erneuert. Dieses Szenario dürfte ausschlagend sein, um dem 5-Minutentakt Vorrang einzuräumen," meint der VCD-Vorsitzende Rainer Bohnet.

Zu den damit verbundenen Kosten in Höhe von 3 Mio. EUR jährlich macht der VCD den Vorschlag, die Stadt Bonn solle mit dem Aufgabenträger goRheinland und dem Bundesverkehrsminister verhandeln, diese als Folgekosten der Generalsanierung der Linken Rheinstrecke zu deklarieren. Zumindest bis Anfang 2030. Bohnet: "Grundsätzlich zahlt die Deutsche Bahn AG solche im Zusammenhang mit den Generalsanierungen stehenden Folgekosten. Die Verantwortlichen müssen dieses Thema offensiv ansprechen," fordert Bohnet.

 

Die Stadtbahnlinie 66 ist künftig mit Umstieg in Vilich auf die dann fertige S 13 die schnellste Verbindung von der Bonner City zum Flughafen sowie nach Köln Messe/Deutz und Köln Hbf. Bohnet: "Diese Verbindung wird schneller sein, als eine Fahrt mit den linksrheinischen Stadtbahnlinien 16 und 18."

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