Bonn - Rhein-Sieg - Ahr
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Kleine Fortschritte bei der Wiederinbetriebnahme der Stadtbahnen sind erkennbar, aber das Grundproblem, nämlich das Systemversagen, ist weiterhin ungelöst. Der VCD fordert daher erneut harte Konsequenzen. "Das fordern nicht nur wir, sondern die große Mehrheit aller Fahrgäste, die in der historischen Ausnahmesituation in Bonn zusätzlich extrem belastet werden," so der VCD-Vorsitzende Rainer Bohnet.
Die Geschäftsführung der SWB muss die Gesamtverantwortung übernehmen. Das schließt auch persönliche Konsequenzen nicht aus. Die Zertifizierung der SWB muss auf den Prüfstand gestellt werden und die Aufsichtsräte müssen ihre Befugnisse vollumfänglich anwenden. Bohnet: "Auch die Stadt Bonn, die 100-prozentige Eigentümerin der SWB sind und die Verkehrsleistungen dort bestellen und bezahlen, sollte über finanzielle Kürzungen nachdenken. Denn die bestellten Leistungen werden von den SWB monatelang nicht vertragsgemäß erbracht."
Der VCD setzt sich darüber hinaus für Tausende Fahrgäste ein, die dringend entschädigt werden müssen. "Von allen Kunden, die ihr Deutschlandticket bei den SWB erworben haben, liegen die Kundendaten vor. Es sollte möglich sein, die Kosten für das Ticket für mindestens zwei Monate zu erstatten. Das müsste eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein," so Bohnet.
Das Systemversagen ist allerdings nicht nur ein Bonner Problem, denn in Köln sieht die Lage auch nicht besser aus. Immer wieder zeigt die Fahrzeugindustrie ihr Unvermögen, wenn Lieferfristen für neue Stadtbahnen nicht eingehalten werden. Bohnet: "Das betrifft auch Bonn, da die bestellten neuen Stadtbahnen erst Ende 2027 ausgeliefert werden sollen. Wir schlittern quasi von Krise zu Krise."
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Rainer Bohnet Siebengebirgsstraße 152 53229 Bonn Tel.: 0172 - 6242453 E-Mail: rainerbohnet58@gmail.com Stellvertretender Vorsitzender des DGB-Kreisverbands Bonn/Rhein-Sieg Vorsitzender des EVG-Ortsverbands Bonn/Rhein-Sieg Vorsitzender des VCD-Kreisverbands Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V