VCD NRW Nachrichten http://nrw.vcd.org de_DE VCD NRW Mon, 16 May 2022 19:13:31 +0200 Mon, 16 May 2022 19:13:31 +0200 TYPO3 EXT:news news-10496 Fri, 13 May 2022 06:45:11 +0200 Neue Rheinschiene erschienen /startseite/detail/neue-rheinschiene-erschienen-1  

Schwerpunktthema in Ausgabe 67 sind die autofreien Geschäftsstraßen sowie eine neue Verkehrspolitik für die Veedel. Zudem gibt es eine Synopse zu den Wahlprogrammen der Landtagswahl in NRW. Natürlich werden aber auch wieder Themen rund um den ÖPNV aufgegriffen, wie bspw. der neue entfernungsabhängige Nahverkehrstarif.

Die gedruckte Ausgabe ist bei uns im Büro/im Infobüro im Hof der Alten Feuerwache kostenlos erhältlich. Zudem werden wir sie an verschiedenen Orten auslegen sowie bei Aktionen verteilen.

Hier findet ihr die aktuelle Ausgabe als PDF-Version.


Alle älteren Ausgaben der Rheinschiene sowie Rheinschiene Extra findet ihr im Archiv.

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news-10488 Thu, 12 May 2022 10:59:30 +0200 Kidical Mass Erkelenz 15.05.2022 /startseite/detail/kidical-mass-erkelenz-15052022 news-10482 Wed, 11 May 2022 12:23:39 +0200 Radfahren für Kinder und Erwachsene: Kidical Mass in Bochum / Samstag, 14. Mai, 14.30 Uhr ab Bergbaumuseum /startseite/detail/radfahren-fuer-kinder-und-erwachsene-samstag-14-mai-kidical-mass-in-bochum-1430-uhr-ab-bergbaumuseum Im Anschluss folgt auf der Wiese vor dem Bergbaumuseum ein kleines Rahmenprogramm, mit Zirkusacts und dem Spielmobil der Bochumer Falken.

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news-10476 Tue, 10 May 2022 11:49:53 +0200 Tausende in Düsseldorf unterwegs für die Verkehrswende /startseite/detail/tausende-in-duesseldorf-unterwegs-fuer-die-verkehrswende Am Nachmittag folgte noch eine große Fahrraddemonstration durch die Innenstadt. Am Sonntag, 15. Mai, haben alle Wahlberechtigten die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben – auch für die Verkehrswende in NRW.

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news-10466 Sun, 08 May 2022 21:42:40 +0200 21.05. Diskussion Thema Hindenburgstraße Mönchengladbach /startseite/detail/diskussion-thema-hindenburgstrasse-moenchengladbach news-10462 Thu, 05 May 2022 21:45:44 +0200 Nahmobilität: Was will die SPD? / Impulse auch vor Ort? / VCD schreibt an Landtagskandidat*innen /startseite/detail/verkehrspolitik-was-will-die-spd-vcd-schreibt-an-landtagskandidatinnen
So schreibt die SPD in ihrem Landtagswahlprogramm: “Wir wollen die Nahmobilität deutlich stärken. Das bedeutet einen Umbau der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere in den Kommunen sowie viele Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer. In diesem Zusammenhang unterstützen wir die Vision Zero mit dem Ziel, die Anzahl der Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr auf null zu senken. Die Förderung der Nahmobilität ist besonders wichtig. Deswegen wollen wir eine Stabsstelle Nahmobilität direkt beim Landesverkehrsministerium schaffen.

Wir wollen die Radwegenetze im Land ausbauen und Lücken in den Vorrangnetzen für den Radverkehr schließen. Die bereits definierten Radschnellwege werden mit uns auch schnell Gestalt annehmen. Dazu nutzen wir die neuen Chancen des Bundes, um Planungs- und Bauverfahren zu beschleunigen.

Allein werden wir all das nicht schaffen. Insbesondere die Kommunen sind unsere Partner und zentrale Akteure für die Verkehrswende. Gemeinsam wollen wir mit den Kommunen konkrete Ziele für die Fahrrad- und Nahmobilität vereinbaren und die vereinbarten Maßnahmen mit ausreichend finanziellen Mitteln hinterlegen. Das gilt vor allem für die Umgestaltung der vorhandenen Verkehrsflächen und den Ausbau der zugehörigen Infrastruktur, wie zum Beispiel Radwegenetze, Fahrradabstellanlagen und Servicestation.”

Gute Ansätze, meint der VCD – aber wie sieht es in Bochum aus?

Dazu das folgende Schreiben:

Offener Brief an die SPD-Kandidat*innen zur Landtagswahl 2022
• Andrea Busche
• Bastian Hartmann
• Serdar Yüksel

Bochum, 30.4.2022

Verkehrspolitik der SPD in NRW und in Bochum

Sehr geehrte Frau Busche, sehr geehrter Herr Hartmann, sehr geehrter Herr Yüksel,
mit Interesse haben wir vom Kreisverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Bochum das Wahlprogramm der SPD zur Landtagswahl 2022 zur Kenntnis genommen. Gerade im Bereich Mobilität und Radverkehr enthält es einige Vorschläge, die wir als ökologisch orientierter Verband, der sich für alle Verkehrsmittel einsetzt, unterstützen.
Allerdings möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen, warum viele diese guten Forderungen von Ihnen im NRW-Programm der SPD in der Stadt Bochum zum Teil nicht oder nur sehr schleppend oder mit großer zeitlicher Verzögerung angedacht und diskutiert werden. Da die SPD seit vielen Jahrzehnten die Stadtpolitik federführend mitbestimmt, stellt sich die Frage, ob die landespolitischen Zielsetzungen ernst gemeint sind, wenn die SPD diese vor Ort nicht oder nur lückenhaft umsetzt.
Bochum ist im Vergleich mit anderen Städten u.a. beim Aus- und Umbau der Fahrrad- und Fußinfrastruktur an vielen Stellen noch sehr rückständig. Trotz einiger punktueller Verbesserungen (vor allem für den Freizeitverkehr auf alten Bahntrassen) wird deutlich, dass Bochum noch der wirkliche Schwung und Wille fehlt, wirksame Veränderungen für den Radverkehr anzugehen. Die SPD im Rat wie auch besonders die Verwaltung sind hier sehr zögerlich und bremsen Entwicklungen, wie sie im SPD-Wahlprogramm vorgeschlagen werden, eher aus.  Um Klimaneutralität und CO2-Einsparungen im Verkehrssektor der Stadt Bochum in den nächsten 10 bis 20 Jahren zu erreichen, müssen die Weichen allerdings jetzt gestellt werden und nicht erst in 10 Jahren. Diesen Anspruch scheint man in Bochum seitens der lokalen Politik und der Verwaltung aber
nicht zu haben. Das soll an ein paar Beispielen verdeutlicht werden: Die Planung von Straßeninfrastruktur ist immer noch am Automobil orientiert: Bei Neugestaltungen
von Straßen wird der Fuß- und Radverkehr nicht prioritär mitgedacht (Beispiel Wittener Str. oder auch in Teilbereichen bei der Königsallee). Hier setzt man für Radfahrende eher auf das Umfahren auf zugeparkten und längeren Nebenstrecken durch Wohngebiete als auf eine sichere und schnelle Verkehrsführung an den Hauptachsen.
Die schon lange bekannte Planung für den RS1 wurde in Bochum lange geschoben und vertagt, um im Endeffekt auf eine dann sehr teure und komplizierte Trassenführung zu kommen, deren Umsetzung noch viele Jahre dauern wird.
Zwar gibt es in Bochum inzwischen einige Streckenabschnitte, die den Radverkehr besser berücksichtigen. Durch viele Unterbrechungen, Lücken, zugeparkte Wege und die nichtvorhandene Netzstruktur bleibt das Radfahren in Bochum aber eine gefährliche Angelegenheit. Die erste Vorstellung des Radkonzepts ist sicher ein Fortschritt, allerdings bleibt hier die Konkretisierung und die Festschreibung der Umsetzung bisher aus. Die jetzt in der Entwurfsfassung vorgestellten Planungskonzepte von Planungsbüros sind noch lange nicht in der konkreten Umsetzung der Politik
angekommen und werden verzögert. Ein Konzept für den Fußverkehr fehlt vollständig. Immerhin gibt es im Bereich des Bus- und Bahnverkehrs erste Schritte in die richtige Richtung mit dem Netz 2020, auch wenn es hier noch Luft nach oben gibt.
Das Parken auf Geh- und Radwegen wird in Bochum weitgehend toleriert. Eine Aufstockung der Überwachungskapazitäten ist anscheinend nicht gewollt, um Autofahrende in Bochum nicht zu verschrecken. Dabei sind freie Gehwege für Kinder auf ihren Schulwegen genauso wichtig wie parkfreie Radwege, damit Radfahrende nicht auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Ein Handlungskonzept gegen zugeparkte Geh- und Radwege gibt es in Bochum nicht. Das überarbeitete Vorbehaltsstraßennetz mit den Straßen auf denen weiter Tempo 50 gelten soll ist nicht im Zusammenhang mit der Förderung eines sicheren Radverkehrs gedacht. So wäre beispielsweise die Bergstraße am Stadtpark eine wichtige Fahrradstrecke, auch weil hier viele Schulen und Freizeiteinrichtungen erreicht werden. Durch die geringe Straßenbreite kommt es
ständig zu gefährlichen Situationen zwischen Pkw- und Radverkehr, die durch Tempo 30 zumindest entschärft werden könnten. Hier wird das Vorbehaltsnetz wieder vom Autoverkehr aus gedacht. Die Einbeziehungen von Bürger*innen bei Planungsvorhaben und Klimaschutz scheinen bisher eher auf eine symbolische Außenwirkung zu setzen und nicht darauf ausgerichtet zu sein, die in diesen Foren gemachten Vorschläge für eine klimaneutrale Stadt auch wirklich umzusetzen.
Der Umgang der Stadtverwaltung mit dem Radentscheid war nicht besonders zufriedenstellend. In anderen Städten sind ganz ähnlich formulierte Anträge vom Rat ohne die Durchführung eines Bürgerentscheids übernommen worden. Das Angebot der SPD, einzelne Forderungen des Radentscheides zu übernehmen (auch in dem jetzt beschlossenen gemeinsamen Handlungskonzept des Rates zum Radverkehr) setzt nur einen Teil der für Bochum notwendigen Maßnahmen um, um möglichst bald zu einer wirklichen Förderung des Radverkehrs und einem klimaverträglichen Verkehr
zu kommen. Verbesserungen, die in anderen Kommunen längst zum Standard gehören, werden als große Entwicklung dargestellt, Umbauten von Radwegekilometern schön gerechnet, in dem beide Straßenseiten gezählt werden und somit der Umbau „doppelt“ gezählt wird. Bochum hat als Autostadt lange den Radverkehr vernachlässigt und es besteht Nachholbedarf. Wir würden uns freuen, wenn Sie in Ihrer Rolle als (zukünftige) Mitglieder das Landtages sich dafür einsetzen würden, die Verkehrswende auch in Bochum möglich zu machen und entsprechend auf die SPD-Vertreter*innen im Rat und auf die Stadtverwaltung mit entsprechenden Leitlinien Einfluss nehmen.
Wir würden uns gerne mit Ihnen über die SPD-Verkehrspolitik in Stadt und Land austauschen. Auf einen Brief des VCD-Bochums zur Fahrradpolitik in Bochum an die SPD-Vertreter*innen im Rat vom Januar 2022 hat die Ratsfraktion bisher nicht reagiert. Wir hoffen, dass mit der Wahl auf Landesebene auch für Bochum neue Impulse entstehen können.

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news-10378 Tue, 03 May 2022 11:59:00 +0200 Tag der aktiven Mobilität /startseite/detail/tag-der-aktiven-mobilitaet In der Touristeninformation Hagen in der Mittelstraße 12 (M12) fanden von 13 – 15h im 1. Stock Vorträge zur aktiven Mobilität in Hagen statt (eine Agenda finden Sie hier). Im Erdgeschoß befand sich eine Wanderausstellung des VCD zum Thema „Mobilität anders angehen“ und auf der Straße davor gab es ein Verkehrsquiz und einen Fahrradcheck. Außerdem organisierte der ADFC  auf dem Friedrich-Ebert-Platz einen Kinder-Fahrrad-Parcours.

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news-10433 Mon, 02 May 2022 13:44:15 +0200 Verkehrswende-Demo am 8. Mai in Düsseldorf - Wir sind dabei! /startseite/detail/verkehrswnde-demo-am-8-mai-in-uedsseldorf-wir-sind-dabei
Stellvertretend für das breite Bündnis fordern ADFC, Attac, BUND, Campact, FUSS e.V, Greenpeace, RADKOMM und VCD von der kommenden Landesregierung mehr Platz für Rad- und Fußwege auf dem Land und in der Stadt und eine saubere und gute Mobilität mit Bus und Bahn, die für alle bezahlbar ist. Von der Wahlentscheidung erhofft sich das Bündnis ein starkes Signal für die Verkehrswende und den Klimaschutz.

Das Bündnis fordert: „Die künftige Landesregierung muss endlich aktiv werden und eine konsequente Verkehrswende angehen. Der Verkehr ist der einzige Sektor, in dem der CO2-Ausstoß seit 30 Jahren nicht gesunken ist. Dabei zeigen die gerade erst veröffentlichten Zahlen des Weltklimarats IPCC, dass wir jetzt dringend handeln müssen, um das 1,5 Grad-Ziel beim Klimaschutz noch zu erreichen. Und Putins grausamer Angriffskrieg führt uns vor Augen, wie zerbrechlich der Frieden in Europa ist und dass unsere Abhängigkeit von fossilen Treibstoffen in eine Sackgasse geführt hat. Daher #VerkehrswendeJetztNRW, denn so darf es nicht weitergehen!“

Weitere Informationen: www.verkehrswendejetzt.nrw

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news-10377 Mon, 02 May 2022 11:55:00 +0200 Befragung der Hagener KandidatInnen für die Landtagswahl /startseite/detail/befragung-der-hagener-kandidatinnen-fuer-die-landtagswahl-1 Gasthörer konnten über einen Zoom-Link mithören.

Man kann die die Veranstaltungist nachträglich bei Youtube über den Kanal des Klimabündnisses anschauen: 

https://www.youtube.com/channel/UC1yBRnBli2TBxDkREj3QBaw.

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news-10420 Sun, 01 May 2022 13:09:51 +0200 Wo bleibt der Radschnellweg 1? /startseite/detail/wo-bleibt-der-radschnellweg-1 news-10417 Sun, 01 May 2022 09:26:17 +0200 Wanderbaumallee im WDR https://www1.wdr.de/fernsehen/lokalzeit/aachen/videos/video-lokalzeit-aus-aachen---1740.html news-10368 Fri, 22 Apr 2022 15:19:34 +0200 Stadtradeln Hagen /startseite/detail/stadtradeln-hagen Vom 13. Juni bis 03. Juli 2022 findet in Hagen das diesjährige Stadtradeln statt. Wir haben zusammen mit dem ADFC wieder das Team „ADFC-VCD-united“ eingerichtet. Alle, die in Hagen wohnen, arbeiten oder einem Verein angehören und Interesse am Radfahren haben, können sich  unter https://www.stadtradeln.de für Hagen registrieren, am liebsten natürlich in unserem Team.

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news-10340 Wed, 13 Apr 2022 22:28:49 +0200 Planungswerkstatt 46-sieben am 02.04.22 in Menden /startseite/detail/planungswerkstatt-46-sieben-am-020422-in-menden Über die Demo gegen das 46-sieben-Projekt berichteten wir schon im Artikel vom 07.04.22.

Der VCD war am Samstag, 2. April 2022, in Menden aber nicht nur "draußen" bei der Demo gegen die weitere Planung des Weiterbaus der Fernstraße A 46/B 7n vertreten, sondern auch "drinnen" bei der Planungswerkstatt.

Die Planungswerkstatt ist Teil des Dialogforums im Rahmen der informellen Bürgerbeteiligung zur Findung einer Trasse für das Straßenneubauvorhaben zwischen Iserlohn/Hemer und Arnsberg/Neheim.
Sie fand im Saal der Wilhelmshöhe in Menden statt, also in der Stadt, die am stärksten vom Bau der neuen Straße betroffen sein würde.

Die Veranstaltung war größtenteils gut vorbereitet, die Atmosphäre weitgehend ruhig und sachlich. Es war vor allem sehr arbeitsreich und dauerte insgesamt fast 7 Stunden … an einem Samstag.

In 4 Arbeitsgruppen sollten grobe Trassenkorridore (150 – 200 m breit) entwickelt werden. Dazu lagen große Karten auf den Tischen aus. Die Größe (Maßstab) war auch sehr o. k. Ebenfalls waren der bereits vorher festgelegte Untersuchungsraum sowie die (größeren) Siedlungen und vor allem die Naturschutz- und FFH-Gebiete gut hervorgehoben. Andererseits ließ leider die  Darstellung von Landschaftsformen, Relief und Bodennutzung zu wünschen übrig. So waren u. a. Wälder und offene Landschaft kaum auseinanderzuhalten.

Die Arbeit in den Gruppen und im Plenum war im Großen und Ganzen von  Sachlichkeit und hoher Konzentration geprägt.
Allen Mitwirkenden wurde noch stärker als in früheren Veranstaltungen bewusst, wie groß die Hindernisse in Landschaft, Siedlungen und Natur für den geplanten Straßenbau in unserer Region sind. Vieles davon ist nämlich erst bei näherem (kleinmaßstäblichen) Hinsehen erkennbar.
So war es dann auch keine Überraschung, dass am Ende kein einheitlicher Vorschlag für einen Trassenkorridor – und erst recht nicht für eine konkrete Trasse – herauskam, sondern mehrere Vorschläge / Varianten. Grob beschrieben sind dies je 1 – 2 Varianten im Norden, in der Mitte und im Süden des Planungsraums. Über die Details  wurde unter den Teilnehmenden vorerst Stillschweigen gegenüber der Öffentlichkeit vereinbart. Hieran wird sich auch der VCD halten.

Unsere schon immer äußerst kritische Haltung zum Projekt A46-Lückenschluss / 46-sieben und unsere grundsätzliche Ablehnung dieses Fernstraßen-Neubaus haben sich durch die Erkenntnisse aus diesem arbeitsreichen Termin jedenfalls eher nochmals weiter verstärkt.

 

Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es unter den folgenden Links:

Ideen gesammelt für 46sieben-Korridor PM 2.4.2022 von Stzraßen.NRW

https://www.strassen.nrw.de/de/presse/meldungen/meldung/Ideen-gesammelt-f%C3%BCr-46sieben-Korridor.html

https://www.giga46.info/aktuelles/pressemeldungen/detail/detail/wir-lassen-uns-die-zukunft-nicht-verplanen

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news-10324 Mon, 11 Apr 2022 09:58:44 +0200 Jahreshauptversammlung 2022 /startseite/detail/jahreshauptversammlun-2022 news-10322 Mon, 11 Apr 2022 09:29:45 +0200 Verwaltung und Politik: Radentscheid unzulässig/Rat beschließt Antrag zur Förderung des Radverkehrs /startseite/detail/verwaltung-und-politik-radentscheid-unzulaessig-rat-beschliesst-antrag-zur-foerderung-des-radverkehrs Der mit den Stimmen von SPD, CDU, Grüne und FDP beschlossene Antrag greift viele Forderungen des Radentscheids auf, bleibt aber in einem zentralen Punkt deutlich dahinter zurück, nämlich in der Frage des Ausbaus der Radinfrastruktur. Versteckt wird dies mit Einführung eines neuen Begriffes: Radentscheid wie Antrag sprechen von 20 km Ausbau pro Jahr – Radentscheid aber von “Straßenkilometer”, der Antrag von “Radwegekilometer”. Das heißt, 1 km beidseitiger Radweg an einer Straße würde demnach doppelt gezählt. wären also nur 0,5 km Straßenkilometer. Das Ausbauziel des Antrags schrumpft damit auf die Hälfte dessen, was die Iniative Radentscheid für notwendig hält. Vertreter verschiedener Fraktionen betonten, dass mehr nicht möglich sei. Sehr schwammig auch die Formulierung, dass 20 Radwegekilometer pro Jahr “geplant zw. ausgebaut” werden sollten. Im Extremfall würde dem Wortlauf damit Genüge getan, wenn die Verwaltung 0 km Radweg umsetzen, aber für 10 km Planungen für beidseitge Radverkehranlagen vorlegen würde. Wahrscheinlich ist es so nicht gemeint, aber ambitioniert geht anders. Der VCD begrüßt den breiten Konsens in der Radverkehrsförderung, hält die Ziele aber nicht ausreichend für die Ermöglichung einer Verkehrswende. Insofern gilt: Man darf immer auch noch mehr tun!

Dringlichkeitsantrag von SPD, CDU, Grüne und FDP: Hier.

Bericht der Initiative Radentscheid: Hier.

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news-10419 Sun, 10 Apr 2022 12:39:00 +0200 VCD schärft Position zum Radstrategie der Stadt /startseite/detail/vcd-schaerft-position-zum-radstrategie-der-stadt VCD begrüßt Radstrategie im Grundsatz

Verkehrsclub äußert zwar viel Kritik im Detail, empfiehlt Ratsparteien aber Zustimmung

Der VCD Kreisverband Dortmund-Unna begrüßt die Radstrategie der Stadt Dortmund im Masterplan Mobilität, äußert aber im Detail viel Kritik. „Hier liegt ein umsetzungsorientiertes Werk vor, mit dem der Radverkehr in Dortmund endlich vorangebracht werden kann“, lobt der Verband. Das sei nach Jahren des Stillstands und Vertröstens ein Fortschritt. Allzu lange seien Projekte angekündigt, aber nicht umgesetzt worden, wie der RS1, den es auch im Jahr 2022 mit Ausnahme von wenigen 100 Metern Fahrradstraße im Kreuzviertel nur auf dem Papier gebe. „Was wir brauchen, sind sichtbare, schnelle Fortschritte für die Radfahrer:innen“, sagt dazu der VCD-Vorsitzende Lorenz Redicker.

Zustimmung empfohlen – trotz vieler Mängel

Mit Blick auf diese Forderung empfiehlt der VCD den Ratsparteien die Zustimmung zur Radstrategie. Wohl wissend, dass das Papier viele Mängel habe und sich viele Radfahrer:innen mehr erhofft hätten. Mehr auch als das Velorouten-Konzept, dass in den nächsten zehn Jahren mit Verbindungen aus den Stadtbezirken ins Zentrum prioritär umgesetzt werden soll. Bei aller Kritik an diesen Routen – sie schlagen teils seltsame Haken und beschreiten erstaunliche Wege – hält der VCD dieses Konzept dennoch für einen Schritt in die richtige Richtung. Auch, wenn andere Verbände dies anders sehen und beispielsweise geschützte Radinfrastruktur an Hauptstraßen fordern. Eine solche Prioritätensetzung wäre aus Sicht des VCD falsch – weil sie viel zu viel Zeit benötigte, zu teuer wäre und wohl auch in der jeweiligen Umsetzung keine politische Mehrheit bekäme. Das Velorouten-Konzept verspreche keine Luftschlösser à la Kopenhagen Westfalens (eine sehr unglückliche Wortschöpfung), also Radwege vom feinsten, nur leider erst in 10, 15 oder sogar 20 und mehr Jahren, sondern ein brauchbares, sicheres Wegenetz schon in naher oder doch zumindest absehbarer Zukunft.

Wichtig: Verkehrsmehrwert und sichere, klare Führungen an den Knoten

Was die konkrete Führung der einzelnen Velorouten betrifft, hat der VCD jedoch bei mehreren Routen, so wie sie in der Radstrategie aufgeführt sind, teils große Bedenken. Hier empfehlen wir, dass die Verwaltung rechtzeitig vor Umsetzung sich mit Vertreter:innen der Verbände zusammensetzt, um brauchbare Streckenführungen zu finden. Vorab sollte zudem geklärt sein, nach welchen Kriterien die Routen ausgesucht werden sollen – ohne dass hier Ausschlusskriterien definiert werden. Aus Sicht des VCD sollte das oberste Ziel ein klarer Verkehrsmehrwert für die Radfahrer:innen sein. Ein solcher Mehrwert ergibt sich nicht zuletzt durch sichere, klare Führungen insbesondere an den Kreuzungen und Einmündungen. Wo möglich, sollten Radfahrer:innen hier Vorrang genießen. Zudem muss gesichert sein, dass keine dauerhaften oder langwierigen Netzlücken entstehen. Angesichts beschränkter Finanzmittel erscheint aus VCD-Sicht auch eine Bündelung von Trassen sinnvoll, wenn damit schneller ein Verkehrswert für den Radverkehr erzielt werden könnte.

Im Übrigen ist aus Sicht des VCD die Führung der Velorouten in einem Punkt nicht verhandelbar: Sie müssen durch die City führen. Die Ost-West-Querung Brüderweg/Kampstraße sowie die beiden Nord-Süd-Passagen Kleppingstraße/ Kuckelke und Hansastraße müssen als Velorouten ausgewiesen werden, unterbrochen nur durch die Fußgängerzone Osten- und Westenhellweg. Der Radwall ist für diese Passagen nur eine notwendige Ergänzung, zumal die Fertigstellung des Radwalls im Westen derzeit zeitlich noch völlig unklar ist.

Ausbauziele statt unverbindlicher Aussagen

Für die Velorouten, aber auch für die Haupt- und Nebenrouten sowie natürlich endlich auch für den RS1 fordert der VCD verbindliche Ausbauziele, hinterlegt mit einem Zeitplan. Hier bleibt die Radstrategie leider völlig beliebig. Klar sollte auch sein, dass die Umsetzung des Veloroutenkonzeptes nicht als Ausrede herhalten darf, den ebenfalls erforderlichen Aus- und Umbau der Hauptrouten weit in die Zukunft zu verschieben oder gar ganz aufzugeben. Auch sollten aus Sicht des VCD die im Rahmen der Fahrradstadt Dortmund festgelegten Qualitätsstandards nicht nur verbindlich für das Hauptroutennetz gelten, sondern zum Beispiel möglichst auch dann, wenn Velorouten nicht als Fahrradstraße im Kfz-Nebennetz geführt werden können.

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news-10320 Sat, 09 Apr 2022 11:56:02 +0200 Sperrung der Rahmedetalbrücke - Folgen und Forderungen /startseite/detail/sperrung-der-rahmedetalbruecke-folgen-und-forderungen news-10319 Sat, 09 Apr 2022 08:39:01 +0200 Null Demand? /startseite/detail/null-demand  

Der On-Demand-Anbieter Clever Shuttle hat in Düsseldorf aufgegeben. Einer der Gründe ist der coronabedingte Rückgang der Nachfrage. Es ist aber auch nicht überraschend, dass ein isoliertes Angebot ohne Verknüpfung mit dem ÖPNV (Kooperation war mit den Stadtwerken, aber nicht mit der Rheinbahn) nicht erfolgreich ist. Wir brauchen einen in den ÖPNV integrierten Bedarfsverkehr mit Taxi und Sammeltaxi.

Auch sonst wird Sharing-Verkehr in Düsseldorf abseits teurer „Mobil-Stationen“ eher schlecht behandelt: hohe Sondernutzungsgebühren für Leihräder, schwer nachvollziehbare Obergrenzen für E-Scooter in den Außenbezirken. Den privaten Autos geht es besser.

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news-10317 Fri, 08 Apr 2022 19:35:12 +0200 Planungen für Radwege auf Wittener Straße auch in Laer sollen nächstes Jahr vorgelegt werden/"Südumfahrung" beschlossen /startseite/detail/planungen-fuer-radwege-auf-wittener-strasse-auch-in-laer-sollen-naechstes-jahr-vorgelegt-werden-suedumfahrung-beschlossen news-10308 Thu, 07 Apr 2022 13:22:18 +0200 Demo gegen den Weiterbau der A46/B7 /startseite/detail/demo-gegen-den-weiterbau-der-a46-b7 Während gleichzeitig im Städtischen Saalbau Wilhelmhöhe eine Planungswerkstatt die Findung einer Trasse vorantrieb, machte Stefan Neuhaus, Sprecher des Aktionsbündnisses, bei der Kundgebung auf dem Rathausplatz anschaulich und mit vielen informativen Details klar, dass dieses Verkehrsinfrastruktur-Projekt nicht mehr in die heutige Zeit passt: Unabhängig davon, welche Trasse zustande käme, würden wertvolle Biotope zerschnitten, der PKW- und LKW weiter gefördert, Umweltbelastungen für die Anwohner durch Lärm und Abgase steigen, viel finanzielle und planerische Ressourcen vergeudet.

Der Verkehrsbereich ist der einzige, der seit 1990 keine Einsparungen an umweltschädlichen Emissionen vorzuweisen hat, daher hat die Ampel-Koalition auch eine Bedarfsüberprüfung aller Bundesverkehrswege im Koalitionsvertrag festgelegt. Dennoch wird die A46/B7-Planung weiter vorangetrieben – ausgerechnet in einer Zeit, in der uns der Klimawandel und aktuell der Krieg gegen die Ukraine überdeutlich vor Augen führt, dass statt immer neuer Quellen von Emissionen wir dringendst unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen beenden müssen. Selbst wenn das von der Regierung gesteckte Ziel von 15 Millionen Elektroautos bis 2030 (mit riesigen Subventionen!) erreicht werden sollte, würden die anvisierten Emissionen nur zur Hälfte erreicht. Daher brauchen wir eine grundsätzlich andere Mobilität, mit weniger Straßenverkehr. Dass dieser riesige Probleme schafft, zeigt auch der erforderliche Neubau der Rahmedetalbrücke – nur eine von 60 Brücken entlang der A45, die in den nächsten Jahren ersetzt werden müssen. Daher wären die veranschlagten 630 Millionen Euro für die Verlängerung der A46/B7 – gemessen an der Länge eines der teuersten Straßenbauprojekte in Deutschlan - besser in den Erhalt der bestehenden Infrastruktur und die Entwicklung eines nachhaltigen Verkehrskonzepts (Schwerpunkt: Reduzierung und Verlagerung von der Straße) investiert.

Nach der Kundgebung begaben sich die gut 50 Teilnehmer durch den Schnee zu einer Abschlusskundgebung am Sitz der Planungswerkstatt. Deren Teilnehmer (Autobahn Gmbh, interessierte Bürger, DGB, Unternehmer, (S)IHK, Beratungsunternehmen ifok, betroffene Kommunen, zwei Unterstützungsinitiativen, StraßenNRW, VCD) konnten sich laut unserer Informationen nicht auf einen Trassenverlauf einigen, ein Konsens kam weder in den vier Arbeitsgruppen noch im Plenum zustande – ein weiterer Hinweis darauf, dass das gesamte Projekt extrem kontrovers ist.

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news-10262 Tue, 29 Mar 2022 12:06:29 +0200 Bochumer Verwaltung will Radfahrer*innen über Nebenstraßen leiten statt Radwege auf Wittener Straße zu schaffen - VCD: geht gar nicht /startseite/detail/bochumer-verwaltung-will-radfahrerinnen-ueber-nebenstrassen-leiten-statt-radwege-auf-wittener-strasse Der Vorschlag für diese sogenannte “Südumfahrung” findet sich in einer Vorlage der Verwaltung für den Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur am 6. April (vgl. hier)..

Aus Sicht des VCD kann diese Planung kein Ersatz für Radverkehrsmöglichkeiten auf der gesamten Wittener Straße sein:

1.    Über die Südumfahrung werden die zahlreichen Wohnungen, Geschäfte, Praxen etc. an der Wittener Straße im Zentrum Altenbochums nicht erreicht. Für Radverkehr mit dem Start oder Ziel Wittener Straßei st die Umfahrung keine Alternative.
2.    Bei Nutzung der Südumfahrung sind Radfahrer*innen mehrmals gezwungen, links abzubiegen. Linksabbiegevorgänge stellen stets erhöhte Gefahrensituationen für Radfahrer*innen dar. An der Wittener Straße entfällt der Zwang zum Linksabbiegen.  
3.    Die Südumfahrung ist zwischen Lohring und der Kreuzung mit der Dannenbaumstr./Werner Hellweg mit rund 3 km fast um die Hälfte länger als die direkte Führung über die Wittener Straße (2,1 km).

Der VCD fordert stattdessen, die Wittener Straße mit Radfahrstreifen oder -wegen auszustatten. Die Brücke über den Sheffieldring ist für den Radverkehr nachzurüsten.

Die Wittener Straße in Bochum ist eine der Hauptausfallstraßen in Bochum und führt vom Hauptbahnhof durch den Stadtteil Altenbochum über die A 448 („Sheffieldring“) und Mark 51°7 (früher: Opel-Werk), vorbei an den Auf- und Abfahrten der A 44 bis zum Stadtteil Langendreer. Über die Nebenstraßen Werner Hellweg und Universitätsstr. ist auch die Autobahn A 43 erreichbar.

Diese stark belastete Bundesstraße verfügt nur von Hauptbahnhof bis zur Oskar-Hoffmann-Straße über Radfahrstreifen, im weiteren Verlauf fehlen sämtliche Radverkehrsanlagen. Nur der Abschnitt von Alte Wittener Straße bis Langendreer ist auf der nördlichen Straßenseite mit einem kombinierten Rad- und Fußweg in beide Fahrtrichtungen ausgestattet.

Am Neubau der Bücke der Wittener Straße über den Sheffieldring (A 448), die Ende 2019 nach 2 Jahren Bauzeit (Kosten 8,4 Mio. €) freigegeben wurde, übten Radverbände heftige Kritik, da die neue Brücke über keinen Radweg verfügt, obwohl der Fußweg für beide Verkehrsarten eine ausreichende Breite hat.

Mit der nun zur Beschlussfassung in den politischen Gremien vorgelegten Planung wird der Radverkehr südlich der Wittener Straße geführt. Damit wird das Unterzentrum Altenbochum umfahren, ohne dass es Verbesserungen für diejenigen gibt,,die an der Wittener Straße wohnen und/oder dort Geschäfte, Praxen etc. als Ziel haben.
Da die Umfahrung deutlich länger ist, wird sie nur von denjenigen in teilweise genutzt werden, die südlich der Wittener Straße ihren Start- oder Zielort haben.

Das mehrmals notwendige Linksabbiegen bei kompletter Nutzung der Südumfahrung stellt zudem eine Gefährdung der Radfahrer dar, da Linksabbieger sich stets in der Straßenmitte einordnen müssen und daher besonders in schmalen und zugeparkten Straßen ein Hindernis für den Kraftverkehr beider Richtungen darstellen.

Aus den genannten Gründen ist vor allen anderen Planungen für den Radverkehr in diesem Stadtteil die Wittener Straße mit eigenen den heutigen Sicherheitsanforderungen entsprechenden Radfahrstreifen oder -wegen auszustatten. Die Brücke über den Sheffieldring ist für den Radverkehr nachzurüsten.

Da im Zuge des ISEK-Umbaus des ehemaligen Opel-Geländes, die Wittener Straße in Laer als Stadtstraße mit Radwegen umgebaut werden soll, würde die Wittener Straße in Zukunft ausgerechnet im stark frequentierten Unterzentrum Altenbochum über keine Radwege verfügen, während sie von der Innenstadt bis zur Oskar-Hoffmann-Straße und nach Unterbrechung erneut in Laer Radwege hätte.

Angemerkt sei noch, dass in der „Beschlussvorlage der Verwaltung“ unter dem Punkt “Klimarelevante Auswirkungen“ Angaben fehlen. Für die geplante Südumfahrung soll jedoch ein Straßenbaum gefällt werden, dessen geplanter Wegfall nicht bewertet wird. Jeder Baum hat für die Anwohner eine klimarelevante Wirkung, da er durch seinen Schatten zur Abkühlung des Umfeldes beiträgt.

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news-10256 Sun, 27 Mar 2022 13:07:26 +0200 Sicherer Radverkehr braucht sichere Infrastruktur /startseite/detail/sicherer-radverkehr-braucht-sichere-infrastruktur Warum mussten allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres in Kempen schon elf Fahrradunfälle (mehrere davon von Schüler**innen auf dem Schulweg) von der Polizei aufgenommen werden – die Unfälle, die nicht in der Polizeistatistik erscheinen, gar nicht gezählt?

Das muss sich ändern. Das fordern engagierte Radfahrer Critical Mass Kempen jeden Alters in Kempen und der VCD regelmäßig.

So auch wieder am Freitag, 25.03.2022. Wir starteten mit 20 Radfahrern auf dem Kempener Buttermarkt und fuhren – abgesichert durch die Polizei – die elf Unfallstellen des ersten Quartals ab.

Bei einigen wurde es Erläuterungen geben, warum eine bessere Infrastruktur die Unfälle wahrscheinlich verhindert hätte.

Klaus Hegmanns, 2. Vorsitzender des VCD Mönchengladbach nahm auch an dieser Veranstaltung der Critical Mass Kempen teil.

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news-10247 Wed, 23 Mar 2022 15:18:11 +0100 RB 46 Bochum - Gelsenkirchen fährt wieder wie gewohnt /startseite/detail/rb-46-bochum-gelsenkirchen-faehrt-wieder-wie-gewohnt news-10193 Tue, 15 Mar 2022 09:56:04 +0100 E-Ticket NRW: Alles easy mit eezy? /startseite/detail/e-ticket-nrw-alles-easy-mit-eezy
Seit Anfang Dezember 2021 gibt es für ÖPNV-Kunden in NRW als Ergänzung zum klassischen Tarif mit Preisstufen einen neuen elektronischen Tarif, der den Fahrpreis anhand der Kilometer der Luftlinie zum Zielort berechnet. Ähnlich wie beim Taxi wird ein Grundpreis erhoben (in NRW 1,60 Euro, in den Verbundräumen 1,30 bis 1,50 Euro), hinzu kommt ein Preis pro Kilometer Luftlinie von 0,20 bis 0,27 Euro. Die Fahrt wird bei diesem System oft günstiger, wenn das Ziel z.B. in einer Nachbarstadt knapp hinter einer Preisstufengrenze liegt. In der Einführungsphase wurden zudem Preisdeckel eingezogen, so dass man nicht mehr bezahlen kann als bisher. Das ganze läuft über Smartphones.

Schon der Name „eezy“ verdeutlicht, die Initiatoren erhoffen sich, dass der Ticketkauf - „easy“,  also einfacher wird. Hierdurch will man den Umstieg auf Bus und Bahn besonders für Gelegenheitskunden, wie zum Beispiel Autofahrende, erleichtern. Die bisherige Nutzung ist allerdings gering: Für 10.000 - 12.000 Fahrten wurde das neue E-Ticket im Dezember 2021 und Januar 2022 pro Monat in NRW genutzt. Zu vermuten ist, dass der neue Tarif vielen Menschen in NRW noch unbekannt ist – es braucht also deutlich mehr Werbung.

Der VCD NRW hat sich an der Diskussion intensiv beteiligt und unterstützt grundsätzlich die Einführung des neuen Systems, wie es jetzt geplant wird, nämlich als Ergänzung zum bewährten Flächenzonentarif und nicht als Ersatz, wie es vor 10 Jahren geplant war.

Die nähere Betrachtung zeigt allerdings, dass das System keineswegs so einfach und voraussetzungslos wie von den Initiatoren dargestellt. So benötigt man ein Smartphone der neueren Generation, da auf älteren Geräten die App nicht geladen werden kann. Zudem muss man sich registrieren lassen, die permanente Ortung aktivieren und bereit sein, dass die Bewegungsdaten erfasst werden. Außerdem müssen die Nutzenden mobiles Internet haben und sich an- und abmelden ("Check in - Check out").

Erstes Fazit
Das neue System bietet interessante Möglichkeiten zur Vereinfachung und Fortentwicklung, wie z.B. flexible Monatstickets für eine sogenannte "Home Zone". Hierdurch kann die ÖPNV-Nutzung  an Attraktivität gewinnen, zumindest für jene, die das System nutzen können bzw. wollen. Und natürlich setzt sich der VCD NRW dafür ein, dass parallel auch im klassischen Tarif weiterhin attraktive Angebote geschaffen werden: Pauschaltickets, günstige Tagestickets  etc.. Link zu eezy.
 

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news-10180 Fri, 11 Mar 2022 11:27:50 +0100 Abellio ade - der VCD bedauert das Ende von Abellio in NRW /startseite/detail/abellio-ade-der-vcd-bedauert-das-ende-von-abellio-in-nrw
Abellio hat auf den vor längerer Zeit übernommenen Strecken eine gute Qualität und eine sichere Leistung geboten, als andere Firmen wie Eurobahn und Nordwestbahn bereits schwächelten. Bei den letzten Übernahmen (RB49, S9) hatte Abellio aber bereits mit großen Personalproblemen zu kämpfen. Abellio führt an, dass unerwartet große Personalprobleme und hohe Tarifabschlüsse, kostenintensive Streckensperrungen der DB und notwendige Ersatzverkehre und am Ende auch Corona-Regeln (u.a. 3G für Beschäftigte) die Kalkulation unvorhersehbar gesprengt hätten. Diese Probleme treffen auch andere Betreiber, besonders auch die bisher verweigerte Übernahme von Strafzahlungen bei infrastrukturbedingten Verspätungen und Sperrungen durch DB Netz. Dazu gab es aber 2021 ein BGH-Urteil, dass der Netzbetreiber Trassen pünktlich zur Verfügung stellen muss und für Folgekosten aus nicht pünktlich bereitgestellten Trassen aufkommen muss. Gut so, meint der VCD, aber umgesetzt ist das Urteil noch nicht, etwa im Rahmen des Eisenbahn-Regulierungs-Gesetzes. Bei Abellio mag hinzukommen, dass besonders knapp kalkuliert wurde, weil der Mutterkonzern unbedingt seine Expansionsziele erreichen wollte, am Ende aber Abellio fallen ließ.
Die Frage bleibt, ob die verbleibenden Bahnunternehmen langfristig sicher sind. Klar ist jedenfalls, dass der Bahnverkehr viel mehr Geld kosten wird als bisher, die Übernahme des Abellio-Verkehrs erfordert laut Landesregierung 2022 und 2023 zusätzliche 167 Mio. Euro, ohne dass es Mehrleistungen gibt. Weitere Kostensteigerungen bei den verbliebenen Bahnbetreibern sind abzusehen.

Der VCD bedauert das Ende von Abellio in NRW und hat erwartet, dass der Übergang für die Fahrgäste möglichst problemlos verläuft. Die Fahrzeuge gehören ohnehin teilweise dem VRR, ein großer Teil des Personals hat, unterstützt mit Finanzanreizen durch das Land, zu den neuen Betreibern gewechselt. In den Medien war von einem „reibungslosen“ Übergang am 1.2. die Rede, die Fahrgäste können diese Einschätzung nicht teilen: Der Übergangsfahrplan bis Ende Februar enthält die vorübergehende Schließung mehrerer ganzer Linien und die Reduzierung von Fahrtangeboten auf einigen Linien. Auch in BaWü hat Abellio aufgegeben, dort wurde das ganze Unternehmen von der  landeseigenen SWEG übernommen, größere Übergangsprobleme wurden dort nicht gemeldet.

Das gesamte vorgeschriebene Ausschreibungsverfahren muss auf den Prüfstand. Das Verfahren dauert sehr lange und ist sehr aufwendig, und ist es sehr schwer, neue Entwicklungen und Risiken und zusätzliche Angebotswünsche nachträglich aufzunehmen. Am Ende gewinnt manchmal derjenige die Ausschreibung, der sich am stärksten zu eigenen Lasten verkalkuliert hat. So können die Verkehrswende ausgebremst und zusätzliche Risiken für das Bahnangebot und seine Nutzer*innen erzeugt werden.
 

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news-9837 Thu, 10 Mar 2022 18:54:00 +0100 Weitere RS extra erschienen! /startseite/detail/weitere-rs-extra-erschienen Diese RHEINSCHIENE extra befasst sich mit Fahrrad-Infrastruktur die allen Altersklassen gerecht wird sowie dem Bahnknoten Köln und ÖPNV Apps.

Hier findet ihr die aktuelle Ausgabe

Hier findet ihr weitere Ausgaben. 

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news-10166 Sun, 06 Mar 2022 09:26:47 +0100 Breite Unterstützung im Bürgerforum für Bürgeranregung von U.U.M. und VCD /startseite/detail/breite-unterstuetzung-im-buergerforum-fuer-buergeranregung-von-uum-und-vcd Die gemeinsame Bürgeranregung von U.U.M. und VCD zum Ausbau des ÖPNV wurde am 22.02.2022 im Bürgerforum behandelt. Mit 16 Ja-Stimmen und einer Nein-Stimme wurde dem Mobilitätsausschuss empfohlen, unsere Vorschläge im Rahmen der „Neukonzeption des ÖPNV-Angebotes in Aachen“ zu beraten. Außerdem wird in dem Beschluss betont, dass die schrittweise Ausweitung des ÖPNV-Angebots vor dem Hintergrund des Klimanotstands sichergestellt werden muss.

 

Am 29.08.2021 hatten Uni.Urban.Mobil. und VCD die Bürgeranregung eingebracht. Damit wollen wir erreichen, dass das Angebot in einer ersten großen Stufe zum Fahrplanwechsel im Sommer 2023 wesentlich verbessert wird. Diese Stufe sehen wir als wichtigen Schritt zur „Vision 2027“ der Aseag und zur Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzepts der Stadt Aachen.

 

Wesentliche Elemente unseres Antrags sind: Konsequente Umsetzung des 7,5 Minuten-Takts auf den Citytaktachsen, Verlängerung der Citytakt-Achsen in die Stadtteilzentren, Taktverdichtung auf den Ringlinien 3/13, attraktive Verknüpfung zwischen Bus und Bahn auch in den Abendstunden und am Wochenende. Unser Konzept haben wir im Bürgerforum mit einer Präsentation erläutert. Im Anschluss stellte die Stadtverwaltung die aktuellen Planungen zum ÖPNV-Ausbau vor und verwies insbesondere auf ein Maßnahmenkonzept, dass sie im Mobilitätsausschuss am 09.12.2021 vorgestellt hatte. Dieses sieht u.a. vor, in den nächsten Jahren mehrere neue Expressbuslinien einzuführen, um insbesondere Pendler:innen den Umstieg auf den ÖPNV zu ermöglichen. Auch die Taktverdichtung der Ringlinien 3/13 soll 2023 kommen. Mit Verweis darauf hatte die Verwaltung als Beschluss vorgeschlagen, ihren Bericht lediglich zur Kenntnis zu nehmen.

 

Wir freuen uns, dass das Bürgerforum mit seinem Beschluss über den Beschlussvorschlag der Verwaltung hinausgegangen ist. Damit wird u.a. unsere Idee gestärkt, das gute Projekt des City-Takts endlich konsequent umzusetzen und eine erste größere Ausbaustufe mit einem in sich abgestimmten Konzept so zu gestalten, dass viele Aachener*innen in ihrer Mobilität eine wesentliche Verbesserung erleben. Der genaue Zeitplan für das weitere Vorgehen blieb unklar. Wir werden uns daher weiter dafür einsetzen, dass die erste große Ausbaustufe zeitnah kommt.

 

Die Fraktion ZUKUNFT hatte einen noch weiter gehenden Beschluss vorgeschlagen. Das Bürgerforum sollte fordern, dass die Finanzierung der Angebotsverbesserungen auch dann im städtischen Haushalt sichergestellt werden soll, wenn Bund und Land ihre Unterstützung nicht erhöhen. Auch wenn dieser Beschluss (noch?) keine Mehrheit fand – neben der ZUKUNFT stimmte nur die SPD für den Vorschlag –, machte die Debatte darüber im Bürgerforum deutlich, dass alle Anstrengungen zum ÖPNV-Ausbau unternommen werden müssen und auch die Stadt finanziell hierzu ihren Beitrag leisten muss.

 

Der genaue Wortlaut des Beschlusses, den am Ende die Grünen, SPD, CDU, Linken und FDP mittrugen: „Das Bürgerforum nimmt den Bericht der Verwaltung und die Argumente der Bürger*innen zur Kenntnis. Es empfiehlt dem Mobilitätsausschuss, das Thema ebenfalls zu beraten. Dabei sollen die Vorschläge von VCD und Uni.Urban.Mobil. im Rahmen der derzeit stattfindenden „Neukonzeption des ÖPNV-Angebotes in Aachen“ beraten werden. Das Bürgerforum unterstreicht die Notwendigkeit, angesichts des Klimanotstands die schrittweise Ausweitung des ÖPNV-Angebots sicherzustellen.“

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news-10165 Sun, 06 Mar 2022 09:17:20 +0100 Fahr Rad in meiner Stadt https://www.youtube.com/watch?v=sXbJBa3hYYQ news-10355 Tue, 01 Mar 2022 03:46:00 +0100 Autofasten Hamm /startseite/detail/default-67fdfbd7e5 Das Autofasten in Hamm läuft vom 2. März bis 16. April. Weitere Informationen gibt es unter

www.autofasten-hamm.de

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news-10124 Mon, 28 Feb 2022 17:43:54 +0100 Bonner Seilbahn wird von breitem Bündnis unterstützt Verbände, Firmen, Politik und IHK sind in engem Austausch /startseite/detail/bonner-seilbahn-wird-von-breitem-buendnis-unterstuetzt-verbaende-firmen-politik-und-ihk-sind-in-engem