VCD NRW Nachrichten http://nrw.vcd.org de_DE VCD NRW Sat, 20 Jul 2024 20:49:34 +0200 Sat, 20 Jul 2024 20:49:34 +0200 TYPO3 EXT:news news-10553 Wed, 17 Jul 2024 11:46:00 +0200 Die beliebte VCD-Mobifibel gibt es auch 2024 wieder in Kooperation mit vier Verkehrsverbünden in NRW - jetzt bestellen! /startseite/detail/die-beliebte-vcd-mobifibel-gibt-es-2022-in-kooperation-mit-vier-verkehrsverbuenden-in-nrw Der Schulweg ist für junge Verkehrsteilnehmer*innen oft der erste Weg, den sie alleine zurücklegen. Um Eltern bei der Mobilitätsbildung ihrer Kinder zu unterstützen, haben die verschiedenen Partner mit der diesjährigen Mobifibel die wichtigsten und aktuellsten Informationen zur kindgerechten Mobilität zusammengefasst. 

Außerdem bereichern Erfahrungsberichte von kleinen und großen Verkehrsteilnehmer*innen die Inhalte der Mobifibel. Eine Reihe von weiterführenden Links und Literaturempfehlungen unterstützen Eltern und Pädagog*innen dabei, die Eigenständigkeit der Kinder im Straßenverkehr frühzeitig zu fördern. Auch das Thema Nachhaltigkeit wird in der Broschüre aufgegriffen: So stellt sie Familien die verschiedenen Möglichkeiten des Carsharings vor und gibt Tipps zum Umgang mit E-Bikes.

Auf den verschiedenen Sonderseiten der Verkehrsverbünde in den Beiheften können sich interessierte Kinder über Bus & Bahn informieren. Auf spielerische Weise wird den jungen Verkehrsteilnehmer*innen dort z.B. erläutert, wie sie sich an Haltestellen oder während der Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln verhalten sollen.

In die „Mobifibel“ sind die Erfahrungen vieler Aktiver aus den VCD-Ortsgruppen und aus Projekten auf der Bundesebene eingeflossen. Der VCD Landesverband NRW wird auch dieses Jahr wieder Mobifibeln in gedruckter Form kostenlos für Schulen, Kitas, Polizeibehörden ... in NRW zur Verfügung stellen. 

Wie auch in den letzten Jahren versendet der VCD NRW auch 2024 die Mobifibel als Druckerzeugnis kostenfrei an private Interessent*innen sowie Schulen u.a. Institutionen innerhalb NRW's. Hier finden Sie die verschiedenen Versionen und Bestellmöglichkeiten der Mobifibel in den Regionen Rhein-Ruhr (VRR), Rhein-Sieg (VRS)Aachen (AVV) und Westfalen-Lippe (NWL). Bestellungen der VCD-Version bitte an: info@vcd-nrw.de.

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news-15711 Sun, 14 Jul 2024 21:35:16 +0200 VCD freut sich über temporäre Aufzüge am Bahnhof in Beuel /startseite/detail/vcd-freut-sich-ueber-temporaere-aufzuege-am-bahnhof-in-beuel Rainer Bohnet, VCD-Vorsitzender: "Wir danken der DB ausdrücklich für deren kurzfristige Reaktion, obwohl der Einbau der Aufzüge natürlich direkt nach dem Bau der provisorischen Brücke vonnöten gewesen wäre. Und wir freuen uns für die Reisenden, die jetzt die Bahnsteige barrierefrei wechseln können."

Nach der Schließung des Reisezentrums Ende Juni muss nach Ansicht des VCD das Gebäude in den Fokus kommen. Bohnet: "Kultur und Daseinsvorsorge würden sich hier vortrefflich ergänzen. Und natürlich müssen die Bahnsteige erhöht und der Fußgängertunnel baldmöglichst geöffnet werden."
 

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news-15709 Sun, 14 Jul 2024 16:17:37 +0200 Bus & Bahn für alle, überall! /startseite/detail/bus-bahn-fuer-alle-ueberall Seit Mai 2023 gibt es das 49-Euro-Ticket. Seither sind rund 11 Millionen Menschen einfach in Bus und Bahn in ganz Deutschland eingestiegen und losgefahren. Bezahlbar, einfach und klimaschonend. Bei aller teils auch berechtigten Kritik – das ist die Mobilität der Zukunft!

Damit das 49-Euro-Ticket der Fahrschein der Zukunft wird, muss es zum einen gesichert und zum anderen verbessert werden. Der VCD-Bundesverband fordert dazu in einer Petition: Preisstabilität, günstige Angebote für Geringverdienende, Azubis und Familien mit Kind sowie den Ausbau von Bus und Bahn. Unterzeichnen Sie jetzt die Petition und machen Sie das 49-Euro-Ticket zum Fahrschein der Zukunft.

Hier geht es zur Petition (oder den QR-Code scannen)

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news-15708 Sun, 14 Jul 2024 15:48:09 +0200 Sehr umfangreiche Informationen im Naturpark Kellerwals /startseite/detail/sehr-umfangreiche-informationen-im-naturpark-kellerwals Der Nationalpark Kellerwald was das Ziel einer Exkursion des VCD Hochsauerland. Dieser Nationalpark im benachbarten Nordhessen hat gerede sein 20jähriges Jubiläum gefeiert. Nach einer etwas verlängerten Anreise (wegen mehrerer Zugausfälle) standen im Nationalperkzentrum zunächst zwei Filme und dann ein Vortrag eines seit vielen Jahren dort tätigen Rangers auf dem Programm, mit anschließenden vielen Fragen der TeilnehmerInnen und Diskussion, Dabei wurde deutlich, dass dieser Nationalüpark auf breite Zustimmung der Bevölkerung und der anliegenden Gemeinden stößt.

Daran schloss sich eine 3 1/2-stündige Führung duch einen Teil des Natioalparks an, mit vielen Erläuterungen zum Baumbestand und zu anderen Pflanzen sowie zur Tierwelt. Außerdem gab es zwischendurch beeindruckende Ausblicke auf das Edertal. Die TeilnehmerInnen konnten u.a. selbst diverse Muster von Baumfrüchten erkennen und bestimmen.

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news-15726 Fri, 12 Jul 2024 20:32:00 +0200 Lärmaktionsplanung – VCD fordert Tempo 30 auf allen Straßen, an denen die Gesundheit der Anwohnenden durch Straßenverkehrslärm gefährdet wird /startseite/detail/laermaktionsplanung-vcd-fordert-tempo-30-auf-allen-strassen-an-denen-die-gesundheit-der-anwohnenden-durch-strassenverkehrslaerm-gefaehrdet-wird Die Kölner Stadtverwaltung hat bis zum 7. Juli ihre Lärmaktionsplanung (Stufe 4) offengelegt. Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) Regionalverband Köln hat dazu eine Stellungnahme eingereicht (siehe Anlage) und sich dabei auf den Straßenverkehrslärm konzentriert.

Die Planung zeigt, dass bei über der Hälfte der Bevölkerung Kölns (544.200 Personen) die Grenzwerte beim Straßenlärm überschritten werden, bei 417.100 Personen auch nachts. Für den VCD ist das eine erschreckend hohe Zahl.

Bereits beim ersten Blick auf die Lärmkarte der Stadt Köln fällt auf, dass ausnahmslos alle Ausfallstraßen wie z.B. die Luxemburger Straße oder die Neusser Straße viel zu hohe Lärmwerte aufweisen. Darüber hinaus sind zahlreiche Straßenzüge innerhalb der Innenstadt und der angrenzenden Stadtteile vom Lärm betroffen.

Der Plan macht ebenfalls deutlich, dass seit 2002, als das Bundes-Immissionsschutzgesetz erlassen wurde, seitens der Stadt zu wenig unternommen wurde. Sie setzt bei ihrem Vorgehen eher auf kleinteilige, flankierende Maßnahmen wie z.B. lärmmindernde Beläge, Erweiterung von P + R Parkplätzen etc.

Der VCD empfiehlt der Stadt, sich auf wirksame Maßnahmen zu konzentrieren, die zeitnah und mit geringem Aufwand umzusetzen sind. So kann die Stadt die betroffenen Menschen schnell vor Gesundheitsgefahren schützen.

Hier bietet sich an, das Tempo auf allen Straßen, an denen die Gesundheit der Anwohnenden durch Straßenverkehrslärm gefährdet wird, auf 30 km/h zu reduzieren. Dadurch kann die Lärmsituation an den betroffenen Straßen mit geringem Aufwand verbessert werden.

„Eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf 30 km/h verringert nicht nur die Lautstärke der motorisierten Fahrzeuge, sondern senkt auch den CO2-Ausstoß, die Unfallhäufigkeit und die Unfallschwere und erhöht sogar den Fahrzeug-Durchfluss. Mit der novellierten StVO ist diese Maßnahme auch kurzfristig umsetzbar. Zudem stellt sie bei entsprechenden Kontrollen einen hilfreichen Schutz gegenüber der von vielen Menschen beklagten Lärmbelästigung durch die Raser- und Poserszene dar.“

Darüber hinaus macht sich der VCD für weitere lärmmindernde Maßnahmen stark, wie der Förderung von Mobilitätsalternativen, der Weiterentwicklung der Radverkehrskonzepte, der Ausweitung von Bewohnerparkgebieten und des dringend erforderlichen Ausbaus des ÖPNVs. „Hier muss die Stadt endlich vom Planen ins Handeln kommen, auch außerhalb der Innenstadt.“


Ansprechperson: Michael Vehoff
info@vcd-koeln.de / Mobil: 0172 – 583521

 

Pressemitteilung. 

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news-15679 Thu, 11 Jul 2024 17:30:23 +0200 Fahrad-Demo Siegtal Pur bleibt in Siegen-Wittgenstein /startseite/detail/fahrad-demo-siegtal-pur-bleibt-in-siegen-wittgenstein Bei strahlendem Sonnenschein fand am 07.07.2024 die Fahrad-Demo Siegtal Pur bleibt in Siegen-Wittgenstein zwischen Netphen und Niederschelden statt. Veranstalter war der ADFC, der VCD hat die Veranstaltung mit unterstützt. Auf Ansprachen an die Teilnehmer am Start und auf dem Weidenauer Bismarckplatz wurde auf die Bedeutung von Siegtal Pur hingewiesen. Insbesondere die autofreie Hüttentalstraße mit ihren Tunnel bot früher ein besonderes Erlebnis für Fahrrad Fahrende und zum Beispiel Inline Skateinnen und Skater. Wir appellieren an die Politik, die Veranstaltung im nächsten Jahr wieder wie gewohnt stattfinden zu lassen. Das Foto zeigt einen Teil der über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Eiserfeld.

 

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news-15317 Thu, 04 Jul 2024 18:29:27 +0200 Inrix Studie - wieviel Stau ist da wirklich? /startseite/detail/inrix-studie-wieviel-stau-ist-da-wirklich Wenn man sich die Methodik im Bericht (s. Quelle unten) genauer anschaut, geht es allerdings nicht um "Stau" im üblichen Sinn, sondern um die gesamte Zeit, die man mehr braucht im Vergleich mit völlig freier Fahrt in der Nacht (vielleicht dort sogar über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit?). Und es geht nicht um einen Durchschnitt der Verkehrslage, sondern bei den angegebenen Staustunden nur um Fahrten in den "am stärksten frequentierten Pendlerkorridoren" und das auch nur in den "Spitzenverkehrszeiten".

Der übliche Trick, unscheinbare Daten durch große räumliche oder zeitliche Summierung aufzublasen, wird außerdem auch hier angewendet. "50 Stunden Stau" im Jahr bedeutet konkret: pro Fahrt 7 Minuten Verzögerung auf starken Pendlerrouten in den Stoßzeiten gegenüber einer völlig freien Strecke ohne Verkehr. Na und?

Diese angebliche "Skandalzahl" wird gerne von interessierten Gruppen benutzt, um mehr Straßen zu fordern. Aber auch in alternativen Kreisen wird die Zahl gerne genannt, passt sie doch gut ins Bild des "Verkehrskollaps" durch den Pkw-Verkehr. Vorsicht ist hier angesagt!

Übrigens: wie viel Zeit und wie viele Milliarden Euro ÖPNV-Pendler(innen) durch schlechte Verbindungen und Unzuverlässigkeit "verlieren", berechnet bisher wohl niemand.

Quelle: Pressemeldung https://inrix.com/press-releases/2023-global-traffic-scorecard-de/ bzw. Bericht zum Download über https://inrix.com/scorecard/

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news-15310 Wed, 03 Jul 2024 18:32:42 +0200 Münster braucht eine echte Antriebswende im Busverkehr /startseite/detail/muenster-braucht-eine-echte-antreibswende-im-busverkehr Wichtigstes Ergebnis des Abends:Ab 2029 werden in Münster nur noch E-Busse verkehren. Das kündigte Herr Roes von den Stadtwerken Münster an.
Seit 2015 sammelt Münster mit dem ersten in Betrieb genommenen E-Bus seine guten Erfahrungen, und bis dato fahren mittlweile 73 der 120 Busse elektrisch. Allerdings, so VCD-Vorständler Michael Wildt, sei die Förderung klimaneutraler Antriebe stark eingeschränkt worden, was eine zügige Umstellung ausbremse.
Ausgereifte Konzepte lägen bereits vor, und so sei man sich einig, dass bei einer konstruktiven Kooperation der Länder und Kommunen die Klimawende im Busbereich schneller umsetzbar sei als im Schienenverkehr.

Den Link zum WN-Artikel finden Sie hier:

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news-15309 Wed, 03 Jul 2024 11:40:38 +0200 Schnellbus-Linie S90/X90 darf nicht ausgedünnt werden /startseite/detail/schnellbus-linie-s90-x90-darf-nicht-ausgeduennt-werden Analyse der neuen Situation auf der Linie S90/X90:

VCD bedauert Rückschritt im Schnellbusverkehr

 

Der Standard in NRW:
Bei der Beurteilung von Maßnahmen im Schnellbusverkehr orientiert sich der VCD an den für das Land NRW erarbeiteten „guten Standards“ für den Überlandverkehr: In den Regelzeiten des Verkehrs werktags sollten Knotenpunkte der Linien mindestens im Halbstundentakt bedient werden, in der Schwachlastzeit abends und am Sonntag im Stundentakt. Bei zwei Fahrten je Stunde können die Fahrten unterwegs unterschiedliche Haltestellen bedienen, die Linie muss aber als Ganzes erhalten bleiben.

Analyse der Situation nach Fahrplanänderungen bei X90 / S90 und S91:
Auf der Achse Olfen – Lüdinghausen – Senden – Münster (Linien X 90 / S 90 und S 91) entfallen nach den uns vorliegenden neuesten Beschlüssen im Abschnitt OLFEN – LÜDINGHAUSEN die Fahrten der X 90 zwischen 8 und 15 Uhr, samstags sogar ganztags, also die zügigere Verbindung nach Münster. Der Stundentakt der bisherigen Linie S 91 bleibt erhalten. Sonntags verkehrt weiterhin zweistündig ein Taxibus. Der bisher werktags erreichte Regelstandard im Lande NRW wird also wieder abgebaut.

Zwischen LÜDINGHAUSEN und SENDEN werden die ersten Kürzungspläne im Werktagsfahrplan nicht umgesetzt. Nur samstags bleibt es bei der vorgesehenen Streichung der zweiten Verbindung pro Stunde, ebenso bei der sonntäglichen Reduktion des Angebots auf einen 2-Stunden-Takt. Montags bis freitags bleibt es also beim Angebot, das dem Regelstandard entspricht, allerdings nicht am Wochenende.

Zwischen SENDEN und MÜNSTER bleibt die Werktags-Verbindung im Halbstundentakt durch die Linie X 90 erhalten. Im aktuellen Plan entfallen nur noch die stündlichen Fahrten der Linie S 90 zwischen Senden und Münster. Die stündlichen Fahrten aus Lüdinghausen über den Busbahnhof in Senden bleiben erhalten. Hier werden über den ganzen Tag zwischen Senden und Münster drei Fahrten pro Stunde angeboten.

Bewertung des VCD:
Ein Abweichen vom Standard in NRW halten wir nicht für zielführend. Wir brauchen dringend zuverlässige und häufige Fahrten, um die Mobilitätsbedürfnisse auf dieser Relation so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Bei der Beurteilung verkennt der VCD nicht die schwierige finanzielle Situation der RVM als Betreiber der Linie. Dem RVM kann hier kein Vorwurf gemacht werden, da er bei seinem Angebot auch die übrigen Schnellbus-Linien im Blick behalten muss, die er betreibt.

Alle Fahrten dieser Linie, die in Münster starten und enden, nutzen in gleichem Maße der Stadt Münster wie dem Kreis Coesfeld. Derzeit zeigt die Stadt Münster leider keine Anzeichen, den Erhalt des bisherigen Angebotes mit eigenen ÖPNV-Mitteln zu sichern.

Daher ist die Politik in Münster und Münsterland in der Verantwortung, statt Kürzungen zuzulassen, die Finanzierungsfrage so zu lösen, dass der Betreiber RVM die dem Landesstandard genügenden Leistungen erbringen kann. Kürzungen sind kontraproduktiv. Sie zerstören das Vertrauen der Bürger und Bürgerinnen in den ÖPNV. Das entwickelt sich, wie wir als Fachverband VCD wissen, langsam, aber stetig. Geduld ist geboten, dann füllen sich die Busse! Das belegt gerade die gute Entwicklung der Linie X 90/S 90/S 91 in den letzten zehn Jahren.

Daher fordern wir noch einmal und ganz deutlich: Die Rolle rückwärts unter den Regelstandard des Landes darf nicht passieren! Die Klimakrise und die Nachhaltigkeits-Herausforderungen sind zwingend, solche Kürzungen abzuwenden.

 

Für den VCD Regionalverband Münsterland: Thomas Lins, Vorsitzender

Für die Fachgruppe Stadt-Umland-Verkehr: Michael Wildt

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news-15307 Tue, 02 Jul 2024 21:47:21 +0200 Neuer Schatzmeister /startseite/detail/neuer-schatzmeister Er folgt damit auf Constantin Felden, der sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hat.

Zu erreichen ist er unter horst.lilleike@vcd-aachen.de bzw. auch unter konto@vcd-aachen.de.

Wir bedanken uns ganz herzlich sowohl bei Constantin als auch bei Horst für ihren Einsatz und ihre Bereitschaft!

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news-15288 Sat, 29 Jun 2024 22:04:43 +0200 Erweiterung der Ost-West-Achse: Förderung der Tunnelvariante ist keinesfalls gesichert und gefährdet weitere Ausbauprojekte /startseite/detail/erweiterung-der-ost-west-achse-foerderung-der-tunnelvariante-ist-keinesfalls-gesichert-und-gefaehrdet-weitere-ausbauprojekte Tatsächlich ist jedoch die Chance auf eine Förderung bei der Tunnelvariante wesentlich geringer als bei der oberirdischen Variante. Diese Einschätzung ist einem von der Stadt Köln beauftragten Rechtsgutachten zu entnehmen (Anlage 8 der Vorlage).


Das Kölner Projekt steht bezüglich der Fördermittelvergabe im Wettbewerb zu ÖPNVProjekten,die von anderen Städten zur Förderung angemeldet werden. Da die
Fördermittelgebenden jeden Euro nur einmal verteilen können, werden sie Projekte mit hohem Nutzen bei gleichzeitig niedrigen Kosten bevorzugen. Projekte mit fragwürdigem Nutzen und enorm hohen Kosten würden zumindest sehr kritisch betrachtet. Die reinen Baukosten der Tunnelvariante betragen das 6-fache gegenüber der oberirdischen Variante (943 Mio.€ versus 157 Mio .€).


Mit einem angeblichen Nutzen-Kosten-Index (NKI) von 1,3 (oberirdisch) und 1,4 (Tunnel)
weisen beide Varianten keinesfalls überdurchschnittlich gute Werte auf. „Ohne den bislang
nicht veröffentlichten Erläuterungsbericht ist für uns zudem nicht nachvollziehbar, weshalb der
NKI für die oberirdische Variante im Jahr 2018 noch bei 2,3 lag und nun auf 1,3 abgesunken
sein soll.“ kritisiert Dr. Sabine Müller, Vorständin des VCD RV Köln. Da beide Varianten
angeblich eine nahezu gleiche NKI-Bewertung haben, ergeben sich demnach für die deutlich
kostengünstigere oberirdische Variante wesentlich größere Chancen auf Förderung als für die
Tunnelvariante. 


„Ein Beschluss zur teuren Tunnelvariante gefährdet die Verkehrswende und den
weiteren Stadtbahnausbau“


Zudem ist damit zu rechnen, dass in der Vergabepraxis der ÖPNV-Fördermittel die Verteilung
auf unterschiedliche Regionen eine wesentliche Rolle spielt. Wenn die Stadt Köln nun ein sehr kostenintensives Projekt gefördert bekäme, würde die Förderung weiterer Kölner Projekte eher unwahrscheinlich. Denn falls Köln ein großes Stück vom Förderkuchen abbekommen hat, werden zunächst alle andere Regionen bei der Mittelzuweisung zum Zuge kommen. „Damit wäre die weitere Planung und die Finanzierung dringend benötigter Stadtbahnprojekte - wie zum Beispiel die Verlängerung der Stadtbahnlinie 13 von Sülz nach Bayenthal - völlig unklar. Die für eine Verkehrswende dringend erforderliche Erweiterung des Stadtbahnnetzes wäre stark gefährdet.“


Ansprechperson:
Dr. Sabine Müller
sabine.mueller@vcd-koeln.de
obil: 0177 672 8101

 

Pressemitteilung

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news-15316 Sun, 23 Jun 2024 18:07:00 +0200 Einwendungen des VCD gegen den Autobahnausbau in Bonn /startseite/detail/einwendungen-des-vcd-gegen-den-autobahnausbau-in-bonn Das Schreiben des VCD NRW mit den Einwendungen ist hier als PDF verfügbar.

Eine ausführliche Einwendung mit weiteren Themen hat der VCD Bonn / Rhein-Sieg / Ahr verfasst.

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news-15256 Sun, 23 Jun 2024 13:19:24 +0200 Geplantes Tempo 30 auf der Luxemburger Straße /startseite/detail/geplantes-tempo-30-auf-der-luxemburger-strasse Die Stadtverwaltung beabsichtigt, die Höchstgeschwindigkeit auf der Luxemburger Straße von Tempo 50 auf Tempo 30 zu reduzieren, weil die Grenzwerte für Lärm überschritten werden und die Gesundheit der Anwohner gefährdet ist.

Der VCD Regionalverband Köln begrüßt die Geschwindigkeitsreduktion und äußert sein Unverständnis für die heftige Kritik von Teilen der Politik an dieser Maßnahme: „Endlich wird dem Gesundheitsschutz Rechnung getragen. Bislang wurde dieses Schutzgut häufig ignoriert.“

Vielfach reagierte die Stadt erst, nachdem sie durch erfolgreiche Klagen von Bewohnern und Bewohnerinnen dazu gezwungen wurde. Dass die Verwaltung erstmals von dieser schlechten Praxis abkehrt, ist erfreulich und sollte auch ein Vorbild für andere Straßen sein, an denen die Grenzwerte überschritten werden. Der aktuell in Überarbeitung befindliche Lärmaktionsplan bietet die Möglichkeit, entsprechende Straßenabschnitte systematisch zu identifizieren und Maßnahmen zur Lärmreduktion zu benennen. Einen Anspruch auf Gesundheitsschutz haben schließlich alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt.

Auch die Leistungsfähigkeit der Straße wird durch Tempo 30 nicht beeinträchtigt. Dies zeigen alle bisherigen Erfahrungen mit Geschwindigkeitsreduzierungen. Zudem ist damit zu rechnen, dass der Verkehrsfluss weitaus seltener durch Unfälle gestört wird. Da bei niedrigerer Geschwindigkeit Unfälle auch glimpflicher verlaufen, dient die Maßnahme auch dem Schutz der Gesundheit der Verkehrsteilnehmer auf der Luxemburger Straße. Dies gilt insbesondere auch für den Radverkehr, der dort keine eigene Infrastruktur hat, die ihn vor den Risiken durch den schnellen Autoverkehr schützt.

 

 

Ansprechperson:

Hans-Georg Kleinmann

info@vcd-koeln.de 

Mobil: 0163 – 627 4722

 

Pressemitteilung 

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news-15254 Sat, 22 Jun 2024 10:55:37 +0200 Dank Fußball-EM: Neue Echtzeit-Abfahrtstafel in Gelsenkirchen Hbf /startseite/detail/dank-fussball-em-neue-echtzeit-abfahrtstafel-in-gelsenkirchen-hbf Die bisherige Echtzeit-Abfahrtstafel in Gelsenkirchen Hbf – die es weiterhin gibt – findet sich etwas klein und versteckt in der Bahnhofshalle.

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news-15318 Fri, 21 Jun 2024 18:39:00 +0200 Eingeschränkter Vertrieb, eingeschränkte Daseinsvorsorge ? /startseite/detail/eingeschraenkter-vertrieb-eingeschraenkte-daseinsvorsorge Als Fahrgastverband sieht der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Entscheidungen des VRR zur kurzfristigen drastischen Reduzierung des Ticketangebots in Fahrzeugen schon ab September und zur Vorbereitung bzw. Einführung des ausschließlich bargeldlosen Verkaufs kritisch.

Die generelle Einschränkung des klassischen Ticketangebots und -verkaufs nach Einführung des Deutschlandtickets und des elektronischen Tarifs eezy ist nachvollziehbar, die Möglichkeit des bargeldlosen Bezahlens im Bus, die viele Jahre verschlafen wurde, ist erst einmal positiv.

Das setzt allerdings voraus, dass alternative Kaufmöglichkeiten ausreichend vorhanden sind. Bisher haben weder das Deutschlandticket noch eezy den durchschlagenden Erfolg im Land gehabt, es gibt also noch viele Fahrgäste im Alttarif. Das liegt u.a. daran, dass beim Deutschlandticket Weiterentwicklungen wie Mitnahmeregelungen bisher fehlen und dass bei eezy nicht immer der günstigste Preis herauskommt.

Beim elektronischen Tarif heißt das, dass es z.B. möglich sein muss, innerhalb einer Stadt mehrere Fahrten am Tag zu machen, ohne den Preis eines 24h-Tickets zu überschreiten. (Eine Deckelung des Preises einer Einzelfahrt ist dagegen nicht nötig und systemfremd.) Und natürlich muss überall an den Haltestellen die Funkabdeckung garantiert sein.

Es  braucht noch längere Zeit, bis ein bargeldloser Verkauf im Bus technisch umgesetzt ist. Auch hierfür darf es keine Funklöcher geben. Und im Gegensatz zu anderen Weltregionen ist das bargeldlose Bezahlen in Deutschland nicht für alle alltäglich. Es fehlt auch eine Prepaid-Chipkarte als Option. Die Unterlagen des VRR legen nahe, dass die Bargeldannahne an mobilen Automaten sogar kurzfristig eingestellt werden kann.

Beim Sortiment ist notwendig, dass  für den sofortigen Fahrtantritt geeigenete Tickets weiterhin im Fahrzeug erwerbbar sein sollen, das wären auch 24h-Tickets, Zusatztickets, Einfach-Weiter-Tickes oder Schöner-Tag-Tickets. Der VRR möchte aber nur noch Einzel- und  Fahrradtickets beim Fahrpersonal und auch an mobilen Automaten etwa in Stadtbahnen oder auch im RE anbieten. Früher war man stolz darauf, in den Bussen kundennah auch den NRW-Tarif und z.T. sogar Zeitkarten verkaufen zu können.

Notwendig ist auch, dass an jeder Haltestelle die nächsten Vorverkaufsmöglichkeiten genannt werden, was derzeit nicht der Fall ist, und dass alle Automaten Tickets ohne Vor-Entwertung ausgeben können.

Es ist im Rahmen der Daseinsvorsorge, die der ÖPNV ja leisten will, auch an Menschen ohne deutsches Konto oder Smartphone bzw. mit persönlichen Einschränkungen zu denken, etwa 10- oder 85-jährige, Blinde und Analphabeten, ukrainische Flüchtlinge oder ausländische Kurzbesucher. Und es ist an Menschen zu denken, die im ländlichen Raum kaum andere Möglichkeiten haben, ohne Smartphone kurzfristig vor Ort ein Ticket zu erwerben, wenn der nächste Vertriebspartner oder der nächste Bahnhof weit weg ist. Ob mit den geplanten Einschränkungen die Voraussetzung der allgemeinen Beförderungs-Bedingungen, dass „auf andere Weise ein Fahrausweiserwerb angeboten wird“ (ABB §7) ausreichend eingehalten und die Beförderungspflicht des Personenbeförderungsrechts erfüllt wird, ist zu bezweifeln. Jedenfalls steht den genannten sozialen Gruppen kurzfristig dann möglicherweise nur noch die teuerste Ticketart Einzelticket zur Verfügung. Das ist nicht zuletzt auch eine Frage der Barrierefreiheit.

Die Reduzierung des Ticket-Angebots an (mobilen) Automaten bringt keine Kostenersparnis, sondern im Gegenteil Zusatzkosten für die Umstellung, Automaten werden zudem unwirtschaftlicher. Durch die Reduzierung des Sortiments bleibt das recht aufwendige Bargeldhandling im Fahrdienste noch erhalten. Auch wird durch den Verkauf mehrerer Einzeltickets statt eines 24h-Tickets der Ablauf im Bus nicht beschleunigt.

Dass die Reduzierung des mobilen Angebots auf ein Notsortiment überhastet schon in diesem Herbst eingeführt werden soll, ist nicht wirklich begründet, sondern nur eine Verschlechterung des Service und der Daseinsvorsorge, die im Windschatten von EM und Sommerferien durchgewunken werden soll.. In Vorbereitung ist im VRR eine Reduzierung der Preisstufen, was das notwendige Tarifwissen des Fahrpersonals bereits merklich vereinfacht, und das Sortiment wird auch noch grundlegend verändert. Das sollte abgewartet werden.

Der VCD wünscht sich, dass der VRR darüber noch einmal nachdenkt und die Sortimentseinschränkung überarbeitet und die Einführung verschiebt, da die Voraussetzungen dafür jedenfalls nicht erfüllt sind.

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news-15247 Thu, 20 Jun 2024 01:29:38 +0200 VCD sieht in E-Bussen die Schlüsseltechnologie für die klimaneutrale Mobilitätswende /startseite/detail/vcd-sieht-in-e-bussen-die-schluesseltechnologie-fuer-die-klimaneutrale-mobilitaetswende Link zum Einladungstext

 

Das Anliegen des VCD ist es, als NGO die Wende zum nachhaltigen und klimagerechten Verkehr voranzutreiben. Der wohl schnellste Weg für die überfällige Transformation des „Sorgenkindes“ Verkehr ist die Elektrifizierung des ÖPNV mit Bussen. Wenn NRW, die Kommunen und Verkehrsbetriebe effektiv kooperieren, ist die Klimawende im Busbereich rascher umsetzbar als im Schienenverkehr. Anders als im LKW-Verkehr gibt es beim Busverkehr inzwischen ausgereifte Konzepte. Die Herausforderung ist nun, diese Fahrzeuge auf die Straße zu bringen.

Wir, als VCD, denken, dass diese Umstellung nun schnell gehen muss. Einige Verkehrsbetriebe sind Pioniere und können schon abschätzen, wann sie den letzten Dieselbus aus dem Verkehr ziehen. Andere Verkehrsbetriebe sind zögerlich. Woran liegt das? Wieso diese unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Transformation? Das möchten wir gerne ergründen.

Deshalb laden wir die Öffentlichkeit zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung teil. Als Gäste auf dem Podium sind dabei

  • Jochen Roes, Leiter der Verkehrsbetriebe der Stadtwerke Münster, die seit nun einem Jahrzehnt den Einsatz des Elektrobusses konsequent vorantreiben

  • Boris Höltermann, Managing-Direktor bei der Deutschland-Niederlassung des VDL Bus&Coach, dem Fahrzeughersteller, der in Münster die ersten im Münsterland verkehrenden E-Busse geliefert hat und an der dortigen Entwicklung maßgeblich beteiligt ist

  • Steffen Schuldt, Leiter bei der Abteilung Antriebswende der Westfälischen Verkehrsgesellschaft (WVG) und damit zuständig für die Elektrifizierung der Busse der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM).

Mit unserer Veranstaltung wollen wir verdeutlichen, welche Herausforderungen die Umstellung in der Praxis mit sich bringt. Wir möchten klären, wie Politik und Zivilgesellschaft handeln können, um durch Elektrifizierung des ÖPNV rasch zur Senkung der viel zu hohen CO2-Emissionen im Sektor des Verkehrs beizutragen. Nicht zuletzt möchte der VCD mit dieser Veranstaltung alle an der Thematik Interessierten erreichen, die damit die Anstrengungen der Betriebe für die Elektrifizierung der Busse honorieren können.

Wir erhoffen uns auch in der sich anschließenden Diskussion von den Teilnehmenden Anregungen und Lösungsvorschläge dafür, wie die nachhaltige und klimagerechte Verkehrswende beim Antrieb beschleunigt werden kann!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Michael Wildt
Koordination Fachgruppe Stadt-Umland-Verkehr

 

Thomas Lins
Vorsitzender des VCD Regionalverband Münsterland e.V.

 

Kontakt

Michael Wildt
Telefon 0251 131503
Mobil 0176 84255014
E-Mail: michwildt@gmail.com

 

Thomas Lins
Telefon 0251 98161901
Mobil 0173 8666570
E-Mail: thomas.lins@vcd.ms

 

 

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news-15245 Wed, 19 Jun 2024 23:24:45 +0200 Einladung zur Jahreshauptversammlung am Do 04.07.2024 in Arnsberg /startseite/detail/einladung-zur-jahreshauptversammlung-am-do-04072024-in-arnsberg Liebe Mitglieder des VCD im HSK,

wie bereits angekündigt, steht die Jahreshauptversammlung des VCD Hochsauerland an, zu der ich Sie und euch namens des Vorstandes herzlich einlade,

für Donnerstag, 04.07.2024, 18:00 Uhr, im Bahnhof Arnsberg,
59821 Arnsberg, Clemens-August-Str. 116-120, Raum 1.06
.

Vorgesehene Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  2. Wahl der Versammlungsleitung
  3. Vortrag von Thomas Frye (Geschäftsbereichsleiter der IHK Arnsberg): Situation und Perspektiven des ÖPNV im Kreisgebiet aus Sicht der IHK
  4. Protokoll der ao. Mitgliederversammlung vom 09.11.2023
  5. Bericht des Vorstandes, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer
  6. Aussprache zu TOP 5 und Entlastung des Vorstandes
  7. Wahl der Kassenprüferinnen
  8. Wahl der/des Delegierten zur Landesdelegiertenversammlung
  9. Verabschiedung des Haushaltsplans 2024
  10. Beratung evtl. vorliegender Anträge
  11. Ausblick, Planungen
  12. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen
gez. Reinhard Loos, Schatzmeister

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news-15241 Tue, 18 Jun 2024 17:08:37 +0200 Parkende Autos runter vom Gehweg /startseite/detail/parkende-autos-runter-vom-gehweg-1 BVerwG untersagt Duldung des Gehwegparkens
VCD-Bochum/Herne/Gelsenkirchen fordert:
Parkende Autos runter vom Gehweg!

Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat am 6. Juni einen sechsjährigen Rechtsstreit beendet und klargestellt: Kommunen müssen das illegale Gehwegparken ahnden, wenn zu wenig Platz für Fußgänger bleibt! Geklagt hatte eine Bürgerinitiative gegen die Stadt Bremen. Der Kreisverband Bochum/Herne/Gelsenkirchen des ökologischen Verkehrsclubs VCD begrüßt das klare Urteil und erwartet eine Signalwirkung. Alle deutschen Städte, die beim Gehwegparken die Augen zugedrückt haben, müssen jetzt umdenken.
Bochum, 14. Juni 2024. Auch wenn es vielen Autofahrer*innen wie ihr Gewohnheitsrecht erscheint: Parkende Autos haben auf Gehwegen nichts verloren, das gilt auch für das sogenannte aufgesetzte Parken. Dies hat das BVerwG nun letztinstanzlich bestätigt. Denn zwar wurde das Gehwegparken jahrelang nicht ausreichend geahndet - doch das bedeutet mitnichten, dass es legal wäre. Alle Verkehrsteilnehmer*innen müssen sicher von A nach B kommen können. Parkende Autos, die den Gehweg verengen, sind für Menschen mit Kindern, mit Rollatoren oder Rollstühlen eine schwerwiegende Einschränkung.
Karl-Heinz Hüsing vom Kreisverband Bochum/Herne/Gelsenkirchen des VCD: „Nicht nur in Bremen, auch bei uns in Bochum ist das Gehwegparken ein häufiges Phänomen. Deswegen fordert der VCD die Stadt Bochum auf, die Straßenverkehrsordnung ab sofort durchzusetzen, um so ausreichend Platz für Fußgänger zu gewährleisten. Es kann nicht sein, dass jahrzehntelang weggeschaut wird und andere Verkehrsteilnehmende das Nachsehen haben.“
Entsprechend dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts können Anwohner bei einer Beeinträchtigung der bestimmungsgemäßen Gehwegbenutzung die Stadt auffordern für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung zu sorgen.
In Deutschland hat die Zahl an Pkw in den letzten Jahren einen Höchststand erreicht; zudem sind die Autos immer größer, breiter und schwerer geworden. Dies geht ohnehin zu Lasten der Allgemeinheit, daher muss das Parken in unseren Städten kontrolliert werden.
Zum Hintergrund: Die Entscheidung des BVerwG finden Sie hier. Die Straßenverkehrsordnung verbietet das Gehwegparken eindeutig: „Das Parken auf Gehwegen darf nur zugelassen werden, wenn genügend Platz für den unbehinderten Verkehr von Fußgängern ggf. mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrern auch im Begegnungsverkehr bleibt“ (§42 StVO, Zeichen 315 Parken auf Gehwegen). _______________________________________________________________________
Pressekontakt: Karl-Heinz Hüsing, VCD Bochum/Gelsenkirchen/Herne Vorstand • 0172/5242967 •
        info@vcd-bochum.de  •  nrw.vcd.org/der-vcd-in-nrw/bochum-gelsenkirchen-herne/

 

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news-15237 Mon, 17 Jun 2024 16:22:06 +0200 Erfolgreiche Critical Mass /startseite/detail/erfolgreiche-critical-mass Mehr als 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatte am Freitag die erste Fahrrad-Demo „Critical Mass“ im HSK. Veranstaltet wurde sie vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) mit Unterstützung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Unter guter Begleitung durch die Polizei ging es 12 km weit mitten durch Neheim und durch Hüsten. Start und Ziel waren am Neheimer Markt. Unter den Teilnehmenden waren auch vier Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren und drei Lastenräder. Alle konnten Kilometer für das aktuell kreisweit stattfindende Stadtradeln sammeln.

Ziel der Demo war es zu zeigen, dass der Radverkehr mehr Platz und Anerkennung benötigt. Bei dieser Demo hatten der Radverkehr fast immer Vorfahrt, außer an geschlossenen Bahnschranken. Mehrere  hundert weitere Menschen beobachteten das Geschehen. Alle Teilnehmer trafen ohne Sturz oder Panne wieder an ihrem Ziel ein.

Die Reaktionen der Teilnehmenden zeigten, dass diese sehr zufrieden waren. Viele äußerten den Wunsch nach einer baldigen Wiederholung der Veranstaltung.

Die nächste gemeinsame Veranstaltung von VCD und ADFC im Rahmen des Stadtradelns ist die Sternfahrt am Donnerstag, 20. Juni. Dann treffen sich die Teilnehmenden jeweils um 17 Uhr am Neumarkt in Arnsberg und am Briloner Markt. Beide "Stränge" sollen gegen 18:30 das gemeinsame Ziel am Kaiser-Otto-Platz in Meschede erreichen und werden dort vom Mescheder Stadtmarketing empfangen. Der Einstieg ist auch unterwegs an den Bahnhöfen Oeventrop, Freienohl und Bestwig sowie in Antfeld an der Kirche möglich.

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news-15232 Sun, 16 Jun 2024 17:31:55 +0200 VCD beim Naturtag an der Johanneskirche in Bochum-Grumme /startseite/detail/vcd-beim-naturtag-an-der-johanneskirche-in-bochum-grumme In der Kirche zeigte eine Ausstellung insektenfreundliche Gartengestaltung.

Draußen wurde an Ständen über umweltverträgliches Leben informiert (in kirchlicher Sprache: “Schöpfung bewahren”). Die Bienengruppe machte Führungen bei den im Garten hinter der Kirche beheimateten Bienenvölkern und erläuterte das Imkern. Der dort produzierte Honig heißt denn auch “JohannesGold”.

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news-15231 Sun, 16 Jun 2024 17:08:22 +0200 Parkende Autos runter vom Gehweg! /startseite/detail/parkende-autos-runter-vom-gehweg Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat am 6. Juni einen sechsjährigen Rechtsstreit beendet und klargestellt: Kommunen müssen das illegale Gehwegparken ahnden, wenn zu wenig Platz für Fußgänger bleibt! Geklagt hatte eine Bürgerinitiative gegen die Stadt Bremen. Die Ortsgruppe Duisburg des ökologischen Verkehrsclubs VCD begrüßt das klare Urteil und und erwartet, dass die Stadt Duisburg, die beim Gehwegparken die Augen zugedrückt hat, jetzt falsches Parken ahndet.

Auch wenn es vielen Autofahrer*innen wie ihr Gewohnheitsrecht erscheint: Aufgesetzt parkende Autos haben auf Gehwegen nichts verloren. Dies hat das BVerwG nun letztinstanzlich bestätigt. Denn zwar wurde das Gehwegparken jahrelang nicht ausreichend geahndet - doch das bedeutet mitnichten, dass es legal wäre. Alle Verkehrsteilnehmer*innen müssen sicher von A nach B kommen können. Parkende Autos, die den Gehweg verengen, sind für Menschen mit Kindern, mit Rollatoren oder Rollstühlen eine schwerwiegende Einschränkung.

Nicht nur in Bremen, auch bei uns in Duisburg ist das Gehwegparken ein häufiges Phänomen, in allen Stadtteilen und vielen Straßen. Der Stadtrat hat sogar 2002 beschlossen, das einhüftige Gehwegparken zu tolerieren. Als Beispiel kann man die Straßen Monschauer Straße in Beeckerwerth, Neanderstraße in Beeck, Arndtstraße und Deichstraße in Laar, Sternbuschweg und Max-Reger-Straße in Neudorf, Fuchs- und Fliederstraße in Wanheimerort und Johanniter-, Frieden- und Menzelstraße im Dellviertel, Gitschiner Straße in Hochfeld, Kufsteiner Straße in Buchholz und Europaallee in Rheinhausen betrachten, wie die Fotos unten zeigen. Die Stadt hat sogar an manchen Straßen per Schild das aufgesetzte Parken erlaubt, obwohl damit weniger als 1 m Gehwegbreite bleibt.

Ein politischer Beschluss von 2002 (Drucksache 02-3956) regelt zwar, dass das Parken kontrolliert und Park-Verstöße geahndet werden sollen. Aber wir fordern, dass die dort gemachte Ausnahme, nach der das aufgesetzte Parken geduldet wird, wenn eine Restgehwegbreite von 1.50 m verbleibt, nun beendet wird.

In Deutschland hat die Zahl an Pkw in den letzten Jahren einen Höchststand erreicht; zudem sind die Autos immer größer, breiter und schwerer geworden. Diese Trends werden durch die Untätigkeit der Behörden gefördert. Dies geht zu Lasten der Allgemeinheit. Daher verlangen wir, dass das Parken in Duisburg konsequent kontrolliert wird. Die Straßenverkehrsordnung  soll ab sofort durchgesetzt werden. Aufgesetztes Parken darf außerdem nicht erlaubt werden, wenn weniger als 2,5 m Breite bleibt. Dies ist die Mindestbreite bei Gehwegen entlang Häusern nach den „Empfehlungen für Fußverkehrsanlagen“. Es kann nicht sein, dass weiterhin weggeschaut wird und andere Verkehrsteilnehmende das Nachsehen haben.

Zum Hintergrund: Die Entscheidung des BVerwG finden Sie hier. Die Straßenverkehrsordnung verbietet das Gehwegparken eindeutig: „Das Parken auf Gehwegen darf nur zugelassen werden, wenn genügend Platz für den unbehinderten Verkehr von Fußgängern ggf. mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrern auch im Begegnungsverkehr bleibt“ (§42 StVO, Zeichen 315 Parken auf Gehwegen).

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news-15230 Sun, 16 Jun 2024 17:00:34 +0200 50 Jahre GLS-Bank - jetzt auch mit Mobilitätsberatung /startseite/detail/50-jahre-gls-bank-jetzt-auch-mit-mobilitaet Neben Reden und Musik gab es einen umfangreichen Markt mit ökologisch ausgerichteten Anbietern und workshops, u.a. zum Thema Mobilität. Dort wurden Aktivitäten der GLS-Tochterfirma GLS Mobility vorgestellt, die Firmen bei der umweltverträglichen Gestaltung ihres Berufsverkehrs berät.

Ein Themenfeld, in dem noch viel zu tun ist: So hat der VCD zusammen mit dem Umweltamt der Stadt Bochum bereits 1998 eine Veranstaltung im Rathaus durchgeführt, bei der der damalige Mobilitätsberater der von Bodelschwinghschen Anstalten über die Aktivitäten am Standort Bielfeld-Bethel berichtete. Die anwesenden Vertreter von großen Firmen aus Bochum hörten interessiert zu – passiert ist anschließend soweit bekannt nichts. Auch danach gab es immer mal wieder Initativen in Bochum sowie etwa auch in Gelsenkirchen – ohne wahrnehmbaren nennenswerten Erfolg. An dem Zustand, dass die meisten Menschen morgens alleine in ihrem Pkw zur Arbeit fahren und nachmittags wieder zurück, hat sich bis heute wenig geändert.

 

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news-15190 Sat, 15 Jun 2024 21:35:00 +0200 Samstag, 15. Juni, 11-17h: Naturtag rund um die Johanneskirche in Bochum-Grumme /startseite/detail/samstag-15-juni-11-17h-naturtag-rund-um-die-johanneskirche-in-bochum-grumme Der BUND bringt seine „Wanderbäume“ mit, die schon am 8. Juni zur JohannesKirche gebracht werden.
Neben Einblicken ins Bienenvolk gibt es weitere Möglichkeiten selbst aktiv zu werden.
In der Kirche ist nur an diesem Tag die Ausstellung „Vielfalt im Garten- Lebensraum für Insekten und Co“(VersionII) der Natur- und Umweltschutz Akademie NRW zu besichtigen.
Für Getränke und Speisen ist ebenfalls gesorgt. 

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news-15198 Sun, 09 Jun 2024 11:33:36 +0200 Umweltmarkt 2024 /startseite/detail/umweltmarkt-2024 Am 8. Juni 2024 hatten wir einen Stand auf dem jährlichen Umweltmarkt in der Innenstadt von Duisburg.

Unser Thema Verbesserung für Bus und Bahn in Duisburg fand reges Interesse. Viele Menschen blieben stehen. Häufig erzählten sie uns, warum sie leider doch einen Privat-PKW nutzen müssen. Zu schlechte Verbindung zum Arbeitsplatz oder zu anderen regelmäßigen Zielen war der Hauptgrund.

Ganz vereinzelt war man mit dem Angebot zufrieden, und genauso selten verweigerte man die Benutzung grundsätzlich.

Wir hatten eine Tafel aufgestellt, auf der man Wünsche anheften konnte. Diese Tafel füllte sich rasch!

Hier ist die lange, vollständige, unsortierte Liste der Wünsche:

  • RRX Ausbau priorisieren
  • "Bin froh, wenn der dann nach Plan kommt !" 926er
  • Tiere nicht krank machen
  • Kostenfrei
  • Schnelle Reparaturen der Aufzüge und Rolltreppen
  • dass die Bahn, der Bus auch kommt
  • Linienscharfe Ausschreibung Bsp. S1
  • Häufiger fahren U79
  • Aufzüge und Rolltreppen müssen funktionieren
  • Aufzüge sollen nicht feucht riechen
  • Mehr Geld für den ÖPNV
  • Vorrang für die Straßenbahn+Bus+Fahrrad, grüne Welle an den Ampeln!
  • Fahrkarten beim Fahrpersonal, nicht nur digital!
  • Bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungenfür Fahrpersonal
  • S1 auch bei Renovierungsarbeiten
  • Randgebiete besser anbinden
  • Ringlinien (31er, 37er) (zurück) umwandeln in Linien in beide Richtungen = kürzere Fahrten für mich
  • 903 muss leerer werden = mehr Wagen!
  • Verlässlichkeit
  • Seilbahn!
  • Ohne Dreck
  • Fahrrad-Drücker-Ampeln abschaffen und Grünphase parallel zu Auto-Ampeln an großen Straßen-Kreuzungen keine 2 Phasen für Rad+Fußgänger
  • Pünktlich sein, Straßenbahn
  • Bus in Duissern u.a. Haltestelle Moltkestraße
  • Mehr Angebot am Wochenende, kurze Wege zur Haltestelle
  • Pünktlichkeit, größeres Angebot, Randbezirke nicht vergessen, Baustellen aufeinander abstimmen
  • Hauptsache, sie kommt
  • Abgeholt werden
  • Engere Taktung
  • Zuverlässig, sicher, pünktlich, sauber, angenehm, klimaneutral, preiswert
  • Saubere Busse und Bahnen
  • Kleinere Fahrzeuge, dafür öfter
  • Mehr davon
  • Kirchturm-Denken abstellen
  • Nutzen muss praktischer werden
  • ich wünsche mir zuverlässige Informationen über Verspätungen in der APP
  • Duisburger Norden VIEL besser versorgen
  • Umweltfreundliche Fahrzeuge
  • Echtzeitanzeigen für (fast) alle Haltestellen
  • Barrierefrei!
  • Behindertengerecht für Rollator-Benutzer
  • Verlässlichkeit Züge fallen zu oft aus!
  • Keine Ausreden mehr!
  • Es gibt nicht jeden Morgen um 7:30 einen Verkehrsunfall Ausrede!!
  • Pünktlichkeit und engerer Takt
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news-15186 Wed, 05 Jun 2024 23:46:24 +0200 Exkursion zum Nationalpark Kellerwald (Edersee) /startseite/detail/exkursion-zum-nationalpark-kellerwald In NRW wird derzeit viel über die Einrichtung eines zweiten Nationalparks diskutiert. Im nahen Nordhessen gibt es den Nationalpark Kellerwald- Edersee, der wie unser Nationalpark in der Eifel dieses Jahr 20 Jahre alt wird. Für Naturinteressierte bietet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) jetzt eine Exkursion an. Start ist per Bahn um 07:52 Uhr ab Bahnhof Neheim-Hüsten, mit Zustiegsmöglichkeit in allen Unterwegsbahnhöfen. Die Ankunft in Neheim-Hüsten ist für 20.39 Uhr bzw. 22:39 Uhr geplant.

P1           Vortrag zu 20 Jahren Nationalpark Kellerwald-Edersee

10:30 – 11:00   im Seminarraum oder KinoSaal des NationalparkZentrums in Vöhl-Herzhausen

P2           Nationalparkführung ca. 3 bis 3,5 Stunden

11:00 – 14:30     - Thema Nationalpark, werdende Wildnis, Welterbe
- Hagenstein-Route mit evtl. Abstecher zu Welterbeflächen
- Möglichkeit zum Picknick unterwegs (Verpflegung bitte selbst mitbringen)

P3           Fahrt mit der Seilbahn zum Peterskopf, Edertal Hemfurth
15:01 BUS 521 zum Bf. Vöhl Herzhausen              oder Fußweg ab 14:40 Uhr
15:05 BUS 503   ab (H) Bf. Vöhl Herzhausen         15:53 an (H) Edertal Hemfurt Peterskopfbahn
> 16:00 Uhr 11 Min. Fahrt mit der Seilbahn bergauf  (bei hoher Teilnehmerzahl evtl. 16:30 Uhr)
> Wanderung abwärts z.B. 5,3 km über Peterskopfweg, 1h 9 min
> Edersee-Sperrmauer und  von dort mit dem Bus bis Korbach zum Bahnhof

Anmeldungen bitte per Mail an     hochsauerland@vcd.org
Anmeldeschluss ist der 18.06.2024
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Kosten
 
5 Euro (für Inhaber des Deutschland-Tickets) bzw.
19 Euro (inklusive Gruppenticket für den Nahverkehr)
Ermäßigung für VCD-Mitglieder!

Bitte überweisen auf das Konto des VCD Hochsauerland
bei der Volksbank Sauerland  BAN: DE30 4666 0022 0700 0960 00

Nicht im Teilnahmepreis enthalten sind die Kosten für die Seilbahnfahrt zum Peterskopf.

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news-15185 Wed, 05 Jun 2024 23:43:22 +0200 Nächster VCD-Treff /startseite/detail/test1-1 Der nächste monatliche VCD-Treff steht an.
Er findet statt am Do, 06.06.2024, um 18 Uhr im Bahnhof Arnsberg, Raum 1.08a.
Die Veranstaltung findet wieder hybrid statt, so dass man auch online teilnehmen kann. Bei Bedarf bitte per Mail an vorstand-hochsauerland@vcd.org  melden

Vorgesehene Themen:

  • TOPs zum SPNV am 10. Juni im Wirtschafts- und Strukturausschuss des HSK, u.a. TOP 4 bis 6 zur Oberen Ruhrtalbahn
    (Sitzungsunterlagen: https://hochsauerlandkreis.ratsinfomanagement.net/tops/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZV-_HTsfgjZGaYRPj5CHv...)
  • Exkursion am 30. Juni zum Nationalpark Kellerwald
  • Stadtradel-Veranstaltungen am 14. Juni (CriticalMass in Neheim-Hüsten) und am 20. Juni (Sternfahrt nach Meschede)
  • Infostände am 14. Juni und am 29. Juni in Neheim
  • Vorbereitung der Jahreshauptversammlung am Do 04. Juli im Bahnhof Arnsberg 
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news-15175 Mon, 03 Jun 2024 09:57:25 +0200 Spielstraße Bochum-Hamme: Buntes Treiben ohne Autos /startseite/detail/spielstrasse-bochum-hamme-bundes-treiben-ohne-autos Für diejenigen, die nicht ganz auf ein Auto verzichten können, wurden Informationen zu Carsharing in Bochum angeboten. Für Radfahrer:innen gab es eine mobile Fahrradwerkstatt sowie Rikschafahrten und ein Slow-bike-Rennen.

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news-15172 Sun, 02 Jun 2024 15:57:00 +0200 Die S90/X90 - die beste Regionalbus-Linie des Münsterlandes, soll wieder zusammengekürzt werden /startseite/detail/die-s90-x90-die-beste-regionalbus-linie-des-muensterlandes-soll-wieder-zusammengekuerzt-werden VCD regt an: Verbesserung der Wirtschaftlichkeit durch Zusammenwirken statt durch Leistungsabbau!

Die Schnellbusachse S90/X90 wurde in der Vergangenheit stetig aufgewertet, vor allem die Verdichtung des Angebots erzeugte einen beeindruckenden Nachfragezuwachs auf weit über 3.000 Fahrgäste werktäglich.

Seit zwei Jahren besteht zwischen Olfen und Senden der Zielzustand für ein sehr gutes Angebot im Überlandverkehr: Einmal stündlich fährt ein Expressbus und einmal stündlich ein Schnellbus, die sich zu einem 30-Minuten-Takt überlagern. Ab Lüdinghausen kommt stündlich eine dritte Fahrt, zwischen Senden und Münster eine weitere stündliche Fahrt, sodass auf diesem Abschnitt sogar vier Fahrten pro Stunde geboten werden.

Die Verkehrsverbände im Münsterland, ADFC, VCD und Fuß e.V. sehen hierin ein Vorbild für die gesamte Stadtregion. Sie haben es daher mit dem Mobilitätspreis Münster 2023 ausgezeichnet.

Die Verdichtung wurde seinerzeit als ein zeitlich befristeter Versuch mit begrenzten Projekt­mitteln vorgenommen. Nun kommt es, wie es so oft bei Erprobungen guter Maßnahmen läuft: Die Anschlussfinanzierung gelingt nicht, denn der Kreis Coesfeld will die Lücke nicht decken. Also sollen Leistungen gestrichen werden. Die Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) plant, das Angebot auf der Achse S90/X90 zwischen Münster, Senden, Lüdinghausen und Olfen wieder zurückzufahren.

So vorzugehen ist widersinnig. Bis Verbesserungen im Fahrtangebot von der Kundschaft aufgegriffen werden, dauert es lange. Wichtig ist, dass das Verkehrsangebot dauerhaft dem versprochenen Standard entspricht, um zum Umstieg vom Auto auf den Bus zu motivieren.

Deswegen protestiert der Regionalverband Münsterland des VCD gegen den Rückbau auf der Linie. Jetzt muss das vorbildliche Niveau erhalten bleiben, andere Quellen der Finan­zierung müssen erschlossen werden.

Vor allem die Stadt Münster, Ziel starker Mobilitätsströme, profitiert von einem starken regionalen Zug- und Busverkehr. Bereits heute ist Münster an der Finanzierung der S90 beteiligt. Seit 2018 kann die Stellplatzablöse auch dafür genutzt werden, Fahrleistungen im Busverkehr zu finanzieren, in diesem Fall: Das attraktive Angebot aus der Region zu halten.

Das Ziel bleibt, zwischen Senden und Münster viermal stündlich eine schnelle Busverbin­dung anzubieten. Alternativ ließen sich Kosten reduzieren, wenn die vierte stündliche Fahrt von Senden nach Münster verbunden wird mit der geplanten Metrobuslinie nach Albachten. Die Fahrzeit würde sich verlängern – in Maßen, weil die Busachse Weseler Straße beschleu­nigt werden soll. Als Gewinn gäbe es eine neue Verbindung von Senden über Albachten und Mecklenbeck nach Münster.

Daher fordert der VCD: Nicht stur kürzen, sondern alternative Wege suchen!

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news-15178 Sun, 02 Jun 2024 12:46:00 +0200 Auswertung Stadtradeln Hagen /startseite/detail/auswertung-stadtradeln-hagen news-15173 Fri, 31 May 2024 16:49:00 +0200 Ost-West-Achse Nutzen-Kosten-Bewertung: VCD Köln mahnt maximale Transparenz bei Bewertung der Kriterien an /startseite/detail/ost-west-achse-nutzen-kosten-bewertung-vcd-koeln-mahnt-maximale-transparenz-bei-bewertung-der-kriterien-an Die Verwaltung der Stadt Köln hat am 29. Mai 2024 die Beschlussvorlage zur Kapazitäts-
erweiterung auf der Ost-West-Achse veröffentlicht. Der Rat soll bereits Ende Juni dazu einen Entscheidung fällen. Der VCD Köln befasst sich bereits seit vielen Jahren mit diesem Thema und favorisiert nach wie vor die oberirdische Variante.
Nach der in der Beschlussvorlage vorgestellten Bewertung schneiden beide Varianten – trotz des erheblichen Unterschieds bei den kalkulierten Kosten – bei der Nutzen-Kosten-Bewertung beinahe gleich ab.
Für den VCD ist nicht nachvollziehbar, dass die unterirdische Variante den fünffachen Nutzen gegenüber der oberirdischen Variante haben soll. Daher fordert der VCD noch vor der Beschlussfassung maximale Transparenz durch die Veröffentlichung der Ausgangsdaten und Zwischenergebnisse sowie die Erläuterung der errechneten Indikatoren.
Der in der Argumentation von OB Reker herangezogene Kriterienkatalog in Anlage 4.1 bietet keine wirkliche Orientierung für eine Entscheidung, da alle aufgelistete Oberkriterien
„gleichberechtigt“ nebeneinander stehen.
Damit der Kriterienkatalog tatsächlich eine Hilfestellung für eine Entscheidung sein kann,
müssten die einzelnen Kriterien hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Relevanz durch die Politik gewichtet werden. Wenn die Stadt ihre Klimaschutzziele tatsächlich ernst nähme, würde z.B. das Treibhausgaseinsparungskriterium höher gewichtet werden müssen als die Beeinträchtigung von Sichtachsen durch die Stadtbahn.
Darüber hinaus leidet die die Stadtgestaltung erheblich unter den erforderlichen Tunnelportalen im Bereich Heumarkt, Aachener Weiher und insbesondere im Mauritiusviertel. Bei einer unterirdischen Variantenentscheidung entfällt zudem die wichtige Haltestelle Mauritiuskirchweg.
Auch aus diesen stadtgestalterischen Gründen wird die U-Bahn-Variante vom VCD Köln weiterhin entschieden abgelehnt.

Ansprechperson:
Dr. Sabine Müller
0177 6728101
sabine.mueller@vcd-koeln.de

Pressemitteilung

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