VCD NRW Nachrichten http://nrw.vcd.org de_DE VCD NRW Mon, 15 Aug 2022 21:21:02 +0200 Mon, 15 Aug 2022 21:21:02 +0200 TYPO3 EXT:news news-10789 Wed, 03 Aug 2022 17:49:47 +0200 Klimaschutz und Verlässlichkeit: VCD NRW zu Bahnausfällen in NRW /startseite/detail/klimaschutz-und-verlaesslichkeit-vcd-nrw-zu-bahnausfaellen-in-nrw Der S-Bahn-Verkehr wurde in der Folgewoche weitgehend wieder aufgenommen, aber die Probleme gehen weiter: einige RB-Linien sind weiterhin aus Personalmangel ganz oder teilweise eingestellt, auch bei RE-Linien gibt es Ausfälle. Wegen Baustellen waren und sind in den Ferien wichtige Strecken wie Düsseldorf – Wuppertal, (Düsseldorf -) Langenfeld – Köln, Krefeld – Kleve gesperrt. „Es ist nicht gerade die beste Zeit, um neue 9€-Ticket-Kunden zu begeistern“, meint Iko Tönjes, Sprecher des VCD in NRW.

Der VCD meint: bei allem Verständnis für besondere Krisenlagen, z.B. durch Corona und hohe Bautätigkeit - die andauernde Unzuverlässigkeit des Bahnsystems ist eine schwere Hypothek für die dringend notwendige Verkehrswende. Das führt zu dauerhafter Abwanderung von Kundinnen und Kunden und darf nicht so bleiben.

Deswegen hält der VCD NRW als Interessenverband für Fahrgäste und Klimaschutz kurz- und mittelfristig nachhaltige Verbesserungen im Bahnsystem für erforderlich:

  • An der Resilienz-Strategie für besonders kritische Infrastruktur wie Leitstellen, Großstellwerke, Hauptstrecken, Energieversorgung muss gearbeitet werden, das sollten unabhängige externe Analysen unterstützen. Der Ausfall ganzer Teilnetze durch einzelne Ereignisse wie Brand, Blitzschlag, Cyberangriffe, Personalmangel o.a. muss sicher verhindert werden. Der VCD sieht die Aufgabenträger (Verbünde) in der Pflicht, die Einhaltung der vertraglichen Bahn-Leistungen zu sichern.
    Es geht z.B. um erhöhte Redundanz und Flexibilität (etwa räumlich getrennte Backup-Systeme, flexible Abschalt- und Ausweichoptionen, im Notfall Übernahme des Betriebs durch Nachbarstellen), um erweiterte Personal- und Betriebs-Reserven, besser gesicherte Hauptstrecken, präventive Instandhaltung, aber auch fahrgastfreundliches Baustellen-Management.
  • Ausfall-Risiken müssen frühzeitig erkannt und gemeldet und mit Verbund und lokalen Partner-Betrieben abgestimmt werden.
  • Auch der eingeschränkte Betrieb muss für Fahrgäste planbar sein: Mindestangebot auf allen Strecken, Ausfälle nur auf Strecken mit brauchbaren Alternativen, schnelle zuverlässige Information der Fahrgäste über alle Ausfälle, bessere Informationen vor Ort über Alternativ-Verkehre.
  • Der Ersatzverkehr muss noch besser organisiert werden: für akute Ausfälle muss es vorbereitete Einsatzplanungen und Vereinbarungen für Busse und Taxen aus verschiedenen Orten entlang der Strecken geben. (Wenn die Bahn zwischen Neuss und Mönchengladbach öffentlich einen Ersatzverkehr für die S8 mit vier (!) Taxen angekündigt hat, kann man darüber nur den Kopf schütteln. 
    Es geht auch um kleine Dinge wie gut lesbare und (auch für nicht Deutsch sprechende Menschen) verständliche Aushänge mit weniger Text und mehr Infografik, gute Wegweisung zu den Abfahrtsstellen des Ersatzverkehrs an großen Bahnhöfen. (In Düsseldorf Hbf etwa war und ist der Weg zu den weit entfernten Bushaltestellen für den wichtigen SEV nach Wuppertal so gut wie gar nicht ausgeschildert.)
  • Die technische Modernisierung der Strecken und Leittechnik ist beschleunigt zu realisieren, um mit weniger Personal auszukommen, allerdings ohne zusätzliche Risiken großflächiger Ausfälle zu schaffen. Die Maßnahmen für das „robuste Netz NRW“, die einen flexibleren Betrieb ermöglichen, sollen umgehend und nicht erst Ende der 20er Jahre realisiert werden. Das geht bekanntlich nicht ohne Aufrüstung der Planungs- und Baukapazitäten im Bahnbereich.
  • Personalmanagement und Fachkräfteoffensive sind fortzusetzen und zu intensivieren: örtlich und funktional flexibler Personal-Einsatz, attraktive Arbeitsbedingungen (Arbeitszeiten, Bezahlung,..), gute Ausbildungs-Kapazität, Anwerbung von Kräften aus anderen EU-Ländern u.a.m.
  • Auch das Thema, dass Bahnunternehmen Strafzahlungen für Verspätungen und Mehrausgaben für Ersatzverkehre leisten müssen, auch wenn die Infrastruktur die Ursache dafür ist, muss geklärt werden, da das zur finanziellen Schieflage von Unternehmen beiträgt.
     

    Kontakt: Iko Tönjes
    Email: presse@vcd-nrw.de
    Tel. 0171 2809740

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news-10779 Sat, 30 Jul 2022 15:10:42 +0200 1.8.: Doch keine Fahrplanverbesserungen? /startseite/detail/18-doch-keine-fahrplanverbesserungen Der VCD schreibt einen  Offenen Brief an den Oberbürgermeister.
Die bescheidenen Fahrplanverbesserungen in Bündel 1 des Nahverkehrsplans

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news-10775 Wed, 27 Jul 2022 20:16:00 +0200 Jahresbericht Mai 2021-Juli 2022 /startseite/detail/jahresbericht-mai-2021-juli-2022 Mitgliedertreffen

Im Berichtszeitraum fand jeden Monat ein Mitgliedertrefffen statt, wegen Corona im Online-Format.

Regio-Info

Die Mitgliederzeitung unseres Kreisverbandes erschien im Herbst 2021 und im Sommer 2022.

Kooperation Radentscheid

In Mönchengladbach hat sich eine Initiative “Radentscheid” gegründet. Ziel ist es mit einem Bürgerbegehren den Stadtrat zu einer zukunftsweisenden Entscheidung zum Radverkehr zu bewegen. Die Unterschriftensammlung ist im Juli 2022 gestartet. Der VCD unterstützt den Radentscheid. Außerdem haben wir die Kassenführung für den Radentscheid übernommen, da wir als eingetragener gemeinnütziger Verein auch Spendenbescheinigungen ausstellen können.

IG Fußverkehr

Zusammen mit anderen Mönchengladbacher Vereinen (BSK, Die Alltagsradler und Forum) hat sich am 27.07.2021 die Initiativgruppe Fußverkehr gegründet. In Kooperation mit dem bundesweiten Verband FUSS e.V. möchten wir uns für die Förderung des Fußverkehrs in Mönchengladbach einsetzen. Die Gründung einer Initiativgruppe als Zusammenschluss mehrerer Vereine erschien dabei sinnvoller als einen weiteren Verein (Ortsgruppe von FUSS e.V.) zu gründen.

Seminar S28

Am 14.08.2021 haben wir in vereinsinternes Seminar zum Thema S28 durchgeführt. Der VCD befürwortet die Reaktivierung der S28.

Klimawette

Die Klimawette ist eine bundesweite Aktion, bei der Bürger und Kommunen aufgerufen sind CO2 zu sparen. Vom 23. Juni bis zum 3. Oktober 2021 radelten Aktivisten 103 Tage lang quer durch Deutschland. Dabei wurde in 189 Städten Station gemacht. Es wurde aus Beiträgen von Einzelnen ein gemeinsamer Appell für die Weltklimakonferenz am 01.11.2021 in Glasgow erstellt. Am 20.08.2021 machte die Sommertour Station in Mönchengladbach und wurde von uns auf dem Sonnenhausplatz empfangen. Leider war von der Stadt Mönchengladbach trotz Einladung kein Vertreter erschienen. Die Radler der Sommertour haben in Privatquartieren übernachtet.

Treffen Umweltverbände

Am 22.07. und 4.08.2021 fanden in der Regionalstelle Bettrather Straße Treffen von Umweltverbänden statt. Dabei waren ADFC; BAUM; BUND; Nabu und VCD. Es sollte eine Resolution zur Reaktivierung der S28 erstellt werden. Vor allem am Widerstand des Nabu scheiterte dies. Aber es wurde eine Resolution gegen den Ausbau der A52/A61 verfasst. Die Resolution wurde an die örtlichen Kandidaten der Bundestagswahl und an die örtliche Presse verschickt. Ein weiteres Treffen fand am 31.08. statt.

Fest der Nachhaltigkeit Gero Park

Bein Fest der Nachhaltigkeit am 04.09., veranstaltet vom Quartiers-management Gladbach & Westend, haben wir uns mit einem Stand beteiligt.

Besprechung Stadt Kempen

Am 15.9. fand bei der Stadt Kempen ein Treffen des Vorsitzenden und mehrerer Mitglieder mit Bürgermeister Dellmanns, Techn.Beigeordneten Schröder und Ordnungsamtsleiter Steckel statt. Gisela Ditzen stellte ein Zonenkonzept für die Stadt Kempen vor. Der Verkehr soll für die Anlieger nur innerhalb der Zonen abgewickelt werden, der Übergang von einer Zone zur anderen kann nur über den Außenring verlaufen. So soll eine Verkehrsberuhigung erreicht werden.

Woche der Mobilität

Während der Europäischen Woche der Mobilität vom 16.09. bis 22.09.

beteiligte sich der VCD an verschiedenen Veranstaltungen:

17.18.19. Sept Parking Day Franziskaner Straße MG

18.09. Kidical Mass Rheydt mit Beteiligung des VCD in MG und in Kempen

19.09. Stand Tag der Mobilität Bismarckstraße MG

20.09. Podiumsdiskussion ADFC Citykirche MG

Jahreshauptversammlung

Am 27.10.2021 fand die JHV in Kempen (AWO) statt. Dazu gibt es ein entsprechendes Protokoll.

Arbeitskreis Mobilität Erkelenz

Als VCD-Mitglied hat sich Frau Eleonore Glitz bereit erklärt, in dem neu gegründeten Arbeitskreis der Stadt Erkelenz ab November 2021 mitzuwirken.

Diskussion über Alternativen zur A52 Erweiterung

Auf mehreren Mitgliedertreffen im Herbst 2021 haben wir über die Alternativen gesprochen. Dabei haben wir die Niederrheinkaserne Mönchengladbach als P&R Parkplatz in den Blick genommen. Vor Ort fand eine Begehung statt um den Anschluss an das Gleisnetz zu prüfen.

Online-Forum der Stadt MG zur zukünftigen Städtischen Gesamtstrategie

Der Vorsitzende hat am 30.11. an dem Online-Forum teilgenommen.

Bürgeranträge Kempen

Am 28.11.2021 haben wir zwei Bürgeranträge an die Stadt Kempen gestellt:

zum Carsharing: im März 2022 teilte die Stadt Kempen mit, dass

der Haupt- und Finanzausschuss den Antrag an das Referat für Umwelt und Klimaschutz delegiert hat, bei Bedarf soll ab April Carsharing angeboten werden.

Zur Veränderung der Linienführung Bus 069: kann laut Schreiben der Stadt Kempen vom 04.03.2022 kurzfristig nicht weiterverfolgt werden.

Bürgerantrag Kreis Viersen

Mit Datum vom 28.11.2021 haben wir einen Bürgerantrag an den Kreis Viersen gestellt und die Aufstellung von Schutzhütten an Radwegen beantragt. Am 22.12.2022 erhielten wir die Antwort, dass der Kreistag den Antrag an den Ausschuss für Planung, Bauen und Infrastruktur verwiesen hat.

Gespräche Landtagskandidaten

Im April/Mai 2022 haben wir Onlinegespräche mit den Landtagskandidaten von CDU, SPD und Grünen für Mönchengladbach geführt.

In Kempen hat Klaus Hegmanns Gespräche mit Landtagskandidaten geführt.

Workshop Hindenburgstraße Mönchengladbach

Am 21.05.2022 haben sich 4 Mitglieder des VCD in MG-Neuwerk zum Workshop Hindenburgstraße getroffen. Herr Wilms hat die Chronologie des Themas ausführlich dargestellt. Anschließend haben wir diskutiert, ob und in welchem Umfang Busse auf der Hindenburgstraße verkehren sollen. Eine einheitliche Meinung konnte nicht gefunden werden. Der Verstand hat mittlerweile entschieden, keine Pressemitteilung zum Thema Hindenburgstraße herauszugeben. Einerseits ist das Thema im Moment wieder vom Tisch, andererseits konnten wir noch keine einheitliche Verbandsmeinung finden.

Pressemitteilungen PM in Kempen

  1. Am 21.03 2022gemeinsam mit dem ADFC zur zügigen Umsetzung des Radwegekonzeptes Kempen; abgedruckt im Regio-Info Nr. 50

  2. Am 29.05.2022 gemeinsam mit dem ADFC zur Errichtung der Modal-Split-Sperre am Krankenhaus; abgedruckt Regio-Info Nr. 50

  3. Am 29.06.2022 Pressemitteilung des VCD (Michael Seibert) zum Rückbau der Modal-Split-Sperre am Krankenhaus; abgedruckt im Regio-Info Nr. 50

  4. Am 26.06.2022 Pressemitteilung des VCD (Michael Seibert) zum Schienenersatzverkehr des RE10; abgedruckt in Regio-Info 50

Critical Mass in Kempen

Regelmäßig starten am letzten Freitag im Monat in Kempen Critical Mass Radtouren, die vom VCD-Kreisverband unterstützt werden und an denen VCD-Mitglieder teilnehmen.

Am 15.05.2022 fand die bundesweite Aktion Kidical Mass statt, an der in Kempen etwa 40 Kinder plus Begleiter teilnahmen.

 

 

 

 

 

 

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news-10745 Wed, 20 Jul 2022 20:04:53 +0200 Die Wanderbäume stehen aktuell in der Lochnerstraße. /startseite/detail/die-wanderbaeume-stehen-aktuell-in-der-lochnerstrasse news-10743 Tue, 19 Jul 2022 22:07:53 +0200 VCD wünscht sich einen Fahrgastbeirat bei den Stadtwerken Bonn /startseite/detail/vcd-wuenscht-sich-einen-fahrgastbeirat-bei-den-stadtwerken-bonn Rainer Bohnet, VCD-Vorsitzender: „Wir wünschen uns wieder einen Fahrgastbeirat, in dem wir Sitz und Stimme haben. Und selbstverständlich auch Fahrgäste, die sich aktiv und engagiert einbringen wollen. Denn es gibt ständig neue Themen, die mit Verspätungen, Ausfällen von Bussen und Bahnen, mit Personalmangel und mit Baustellen und mit der Kommunikation der SWB zu tun haben.“

Karl-Heinz Rochlitz, stellvertretender VCD-Vorsitzender, ergänzt: „Wir vermissen bei den SWB im Verkehrsbereich eine aktivere Rolle hinsichtlich Klimaschutz und beim Vorantreiben der geplanten Seilbahn zwischen Ramersdorf und Venusberg. Da wir zu den Unterstützern der Seilbahn gehören, möchten wir die SWB unterstützen, sich aktiv auf die Betreiberrolle der Seilbahn vorzubereiten.“

Ein Fahrgastbeirat ist denkbar als reines „Expertengremium“ mit Vertretern von Verbänden, welche Fahrgastinteressen, auch z.B. von mobilitätseingeschränkten Menschen, vertreten. Besser wäre eine Mischform, so dass auch engagierte nichtorganisierte Fahrgäste nach Bewerbung und Auswahl teilnehmen können.



Rückfragen:

 

Rainer Bohnet
Siebengebirgsstraße 152
53229 Bonn
Tel.: 0172 - 6242453
E-Mail: rainerbohnet58@gmail.com
Stellvertretender Vorsitzender des DGB-Kreisverbands Bonn/Rhein-Sieg
Vorsitzender des EVG-Ortsverbands Bonn/Rhein-Sieg
Vorsitzender des VCD-Kreisverbands Bonn/Rhein-Sieg/Ahr e.V.
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news-10741 Tue, 19 Jul 2022 12:41:08 +0200 Sanierung der L239 zwischen Ratingen und Mettmann /startseite/detail/sanierung-der-l239-zwischen-ratingen-und-mettmann Unsere VCD-Kreisgruppe Mettmann im Regionalverband Düsseldorf hat sich in der Vergangenheit oft mit diesem Thema beschäftigt und jetzt aktuell eine Ortsbesichtigung vorgenommen sowie die Planungsunterlagen studiert. Die dabei aufkommenden Bedenken wurden schriftlich festgehalten und an die Bezirksregierung weitergeleitet. Zum Dokument.

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news-10726 Tue, 12 Jul 2022 11:53:45 +0200 VCD unterstützt Aufruf von Fridays for Future für Demonstratonen: 29. Juli und 26.August in Bochum /startseite/detail/vcd-unterstuetzt-friidaya-for-future-aufruf-fuer-demonstratonen-29-juki-und-268-in-bochum Im Aufruf heißt es: »Viele Menschen möchten kein eigenes Auto haben oder können sich keins leisten. Eine soziale Politik muss daher immer auch die Mobilität derjenigen im Blick haben, die kein eigenes Auto besitzen. Ein bezahlbarer und gut ausgebauter ÖPNV muss daher für alle, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen, ein Herzensanliegen sein. Das 9 EuroTicket kostet den Staat 2,5 Milliarden Euro – für drei Monate. Ein Rechenbeispiel: Sollte sich der Bund dafür entscheiden, den ÖPNV komplett kostenlos anzubieten, kostete dies jährlich 10 Milliarden Euro, bei einer Verdoppelung des Angebots bis zu 20 Milliarden Euro. Zum Vergleich:

Laut Umweltbundesamt hat Deutschland 2018 alleine 65,4 Milliarden Euro für umweltschädliche Subventionen ausgegeben. Dieser Vergleich zeigt: Die Ticketpreise des ÖPNV sind eine Frage des politischen Willens, nicht der Machbarkeit.Darüber hinaus ist es so, dass Geld ohnehin erst durch Staatsausgaben (oder Kredite) in Umlauf gebracht wird. Während für Privathaushalte jeder Ausgabe eine Einnahme vorangegangen ist, ist dies bei Staaten genau anders herum. Die oft verbreitete Behauptung, dass ein Staat das Geld einer Währung, die er selbst in Umlauf bringt, erst wieder einnehmen muss, um es gemeinwohlfördernd ausgeben zu können, ist hierzu ein logischer Widerspruch. Das bedeutet, dass zusätzlich auch ein Umdenken bei der Geldpolitik bei Klimaschutzmaßnahmen helfen könnte.
Gerade die breite Akzeptanz des 9-Euro-Tickets zeigt, dass der Wunsch nach einem bezahlbaren ÖPNV vorhanden ist. Wir fordern, dass der Bund auch über die drei Monate hinaus einen kostengünstigen ÖPNV anbietet und diesen massiv ausbaut.”

 

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news-10725 Tue, 12 Jul 2022 11:33:31 +0200 Wie weiter nach dem 9 Euro-Ticket? Vorschlag des VCD-Bundesverbandes: Günstig in der Region /startseite/detail/wie-weiter-nach-dem-9-euro-ticket-vorschlag-des-vcd-bundesverbandes-guenstig-in-der-region 9 Euro muss nicht sein, bundesweit gültig auch nicht – aber günstige Tickets für die Region auf jeden Fall. Der VCD Bundesverband schlägt ein vom Bund mit finanziertes Ticket vor, das für 75 Euro monatlich in großen Regionen gilt, zum Teil sogar länderübergreifend. In NRW wäre dies das ganze Land inklusive Stadt und Kreis Osnabrück in Niedersachsen sowie die Landkreise Ahrweiler, Altenkirchen (Westerwald) und Neuwied in Rheinland-Pfalz. Detaillierte Informationen finden sich hier.

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news-10710 Fri, 08 Jul 2022 05:51:48 +0200 Stellungnahme: Umgestaltung der Neusser Straße – Ergebnisse der Bürgerbefragung /startseite/detail/stellungnahme-umgestaltung-der-neusser-strasse-ergebnisse-der-buergerbefragung Im vergangenen Jahr hatten Bürger*innen die Möglichkeit, der Stadtverwaltung ihre Eindrücke,
Wünsche und Meinungen zur geplanten Umgestaltung der Neusser Straße zwischen dem Niehler Kirchweg und der Kempener Straße mitzuteilen. Die Auswertung der insgesamt 781 Rückmeldungen ist nun abgeschlossen, und die Verwaltung hat die Ergebnisse Ende Juni veröffentlicht.

Fußgängerzone erhielt die meisten Stimmen

Für den zentralen Bereich zwischen Nelkenstraße und Scharnhorststraße fielen die meisten
Wünsche auf die Einrichtung einer Fußgängerzone, während der von der Verwaltung favorisierte verkehrsberuhigte Geschäftsbereich deutlich weniger Stimmen erhielt. Auch für eine Einbahnstraße votierten weniger Bürger*innen als für die Fußgängerzone.

Durch das Votum für eine Fußgängerzone sieht sich der VCD Köln bestätigt, er hatte bereits im vorigen Jahr diese Lösung vorgeschlagen. Die Freude ist allerdings getrübt, weil die Verwaltung die Einrichtung einer Fußgängerzone derzeit nicht weiterverfolgen möchte. Sie sieht vor allem Probleme bei den einmündenden Querstraßen, befürchtet weitere Stellplatzverluste und eine Verzögerung des Projektes von mehreren Jahren.

Nach Meinung des VCDs sind die aufgeführten Probleme allesamt lösbar, auch den Zeitverlust von mehreren Jahren kann der Verkehrsclub nicht nachvollziehen: Zum einen gibt es in dem zentralen Bereich nur noch wenige betroffene Querstraßen, da die Florastraße bereits heute abgebunden ist und die Einheitstraße und die Mauenheimer Straße ohne größeren Aufwand abgebunden werden können. Auch liegen Fußgängerzonen in der Domstadt durchaus im Trend, und die Beispiele Deutzer Freiheit und Ehrenstraße zeigen, dass sich Lösungen für Querstraßen und Lieferverkehr finden lassen.

Führung des MIV über leistungsfähige Alternativrouten

Auch die Befürchtung, dass es zu Mehrbelastungen der umliegenden Straßen kommen könne, teilt der VCD nicht. Der Verkehrsclub geht davon aus, dass sich das Mobilitätsverhalten in den nächsten Jahren gravierend ändern wird: Für den Nippeser Binnenverkehr, Quell- oder Zielverkehr gibt es in vielen Fällen gute Alternativen durch den ÖPNV, das Fahrrad oder andere Verkehrsmittel der Nahmobilität. Der motorisierte Individualverkehr mit Quelle und Ziel außerhalb von Nippes sollte über leistungsfähige Straßen wie z.B. die Amsterdamer Straße geführt werden.

Verkehrsversuch als kurzfristige Maßnahme

Der VCD schlägt vor, das lange Warten auf eine bessere Lösung zu beenden und kurzfristig und ohne großen Aufwand eine Fußgängerzone im Rahmen eines Verkehrsversuch einzurichten, so wie derzeit bei der Deutzer Freiheit praktiziert. So könnte die Verwaltung sehr schnell eine spürbare Verbesserung der derzeitigen Situation herbeiführen und den Menschen auf der Neusser Straße zu einer sehr hohen Aufenthaltsqualität verhelfen.

Tragfähige Lösung für die Zukunft

Der VCD ist davon überzeugt, dass eine Fußgängerzone eine tragfähige Lösung für die Zukunft darstellt und nicht bereits in wenigen Jahren neu geplant werden muss. Es ist eine Lösung, welche die Verkehrswende unterstützt und die Klimawende ernstnimmt. Eine Lösung, die davon ausgeht, dass sich die Menschen in den nächsten Jahrzehnten im städtischen Bereich zunehmend zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn fortbewegen. Eine Lösung, die das menschliche Maß wieder in den Vordergrund stellt – „small is beautiful“.

Ganz ähnlich drückt es ein Teilnehmer der städtischen Befragung in seinem Kommentar vom
26. August 2021 aus: „Fußgängerzone! Jetzt planen! Vor 20 Jahren mag eine Verkehrsberuhigung sinnvoll gewesen sein. In 20 Jahren ist eine Fußgängerzone die einzig richtige Lösung. Dafür muss jetzt die Planung erfolgen. Also weg mit den Konzepten der zaghaften Verkehrsreduzierung. Lassen wir die Chance für eine moderne Urbanität in Nippes mit dem Menschen im Mittelpunkt nicht ungenutzt verstreichen!„

Ansprechperson:
Hans-Georg Kleinmann
hans-georg.kleinmann@vcd-koeln.de

Pressemitteilung

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news-10774 Wed, 22 Jun 2022 19:30:00 +0200 VCD Kreisverband unterstützt den Radentscheid Mönchengladbach /startseite/detail/vcd-kreisverband-unterstuetzt-den-radentscheid-moenchengladbach von Bernhard Wilms

Martin Asbeck und Markus Busch vertraten „die Farben“ des VCD und präsentierten den VCD bei der Auftaktveranstaltung zur Unterschriftensammlung für den Radentscheid Mönchengladbach am 22. Juni in der Friedenskirche in MG-Eicken.

Launig und dennoch pointiert warb Martin Asbeck in seinem Grußwort für die Ziele des Radentscheides. Er habe „die fünf wichtigsten Blätter des Abends“ mitgebracht, nämlich die ersten fünf Unterschriftenblätter.

Die notwendige Verkehrswende und der Klimaschutz seien nur zu erreichen, wenn der Radverkehr gestärkt werde. Dazu solle der Radentscheid in Mönchengladbach beitragen.

Verkehrswende dürfe nicht nur „Antriebswende“ bedeuten, indem lediglich Kfz mit Verbrennungsmotoren durch solche mit Elektromotoren ausgetauscht würden. An der Belastung der Städte würde sich dadurch nichts ändern. Verkehrswende bedeute, Verkehr zu reduzieren und zu verlagern: vom Individualverkehr auf Rad und ÖPNV und vielmehr Güterverkehr auf die Schiene.

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news-10637 Mon, 20 Jun 2022 17:00:00 +0200 Herford: Fahrrad-Demo 2022 – Unser Rat: mehr Rad /startseite/detail/herford-fahrrad-demo-2022-unser-rat-mehr-rad Fahrräder sind das Verkehrsmittel der Zukunft: Leise, abgasfrei, flexibel. Doch Radfahren ist in Herford an vielen Stellen unbequem, ja gefährlich!

Darum fordern wir:

  • Erstellung eines Masterplans Radverkehr
  • Schaffung von sicheren, guten und breiten Radwegen am Innenstadtring
  • Bessere Fahrradanbindung der nördlichen Stadtteile über die Mindener Straße
  • Ausweisung weiterer Fahrradstraßen
  • Zügige Realisierung einer schnellen Radverkehrsverbindung
    Bielefeld – Herford – Minden und
    Bünde – Hiddenhausen – Herford
  • Kein vierspuriger Ausbau der B61 zwischen Herford und Bielefeld

Die Fahrrad-Demonstration führt rund um die Herforder Innenstadt auf überwiegend fahrradunfreundlichen Straßen.

Ort und Zeit:

  • Montag 20.06.2022
  • Treff- und Startort: Rathausplatz 1, 32052 Herford
  • Beginn: 17:00 Uhr
  • Ende: ca. 18:30 Uhr

Aufrufer:

  • ADFC Kreisverband Herford
  • Bündnis 90/Die Grünen Herford
  • BUND Kreisverband Herford
  • Die Linke Kreisverband Herford
  • Evangelischer Kirchenkreis Herford
  • Fridays for Future Herford
  • Natürlich – Friedensfördernde Energie-Genossenschaft Herford eG
  • Naturfreunde Herford
  • Recycling-Börse – Arbeitskreis Recycling e.V.
  • SPD Herford
  • Verein Gemeinschaft Am Lambach
  • VCD Verkehrsclub Deutschland Kreisverband Minden-Lübbecke – Herford

Facebook: www.facebook.com/events/550257073327306

Kontakt: Irmgard Pehle (Naturfreunde Herford), für VCD Heidi Hetz und Clemens Niemann

Selbstverständlichkeit aus Anlass der Covid-19-Umstände (Zusatz vom VCD):
Wegen der Corona-Virus-Lage bitte gegenseitig auch darauf Rücksicht nehmen und den Hinweisen der Veranstalter dazu folgen, z.B. den Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen einhalten. Mund-Nase-Bedeckung ist hierbei im Freien nicht Pflicht, sondern der Entscheidung jedes Teilnehmers überlassen. Es gilt die aktuelle Coronaschutzverordnung NRW für Veranstaltungen und Versammlungen.

(20.06.2022 GK)

Zeitungsankündigung:
Bündnis ruft zur Fahrraddemo in Herford auf.
Westfalen-Blatt. 14.06.2022 (online).

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news-10614 Sat, 11 Jun 2022 11:39:38 +0200 VCD hält die Kostensteigerung und die längere Bauzeit für ein Desaster /startseite/detail/vcd-haelt-die-kostensteigerung-und-die-laengere-bauzeit-fuer-ein-desaster Der VCD erinnert daran, dass er von Anfang an die krude Finanzierung der S 13 massiv kritisiert hat. Bohnet: "Da haben sich das Land NRW und der Bund völlig dilettantisch verhalten. Und alle, die den Finanzierungsvertrag damals unterschrieben haben, müssen sich heute fragen, ob sie im Sinne des Gemeinwohls verantwortlich gehandelt haben."

Deutschland verliert bei solchen Bauprojekten seine internationale Reputation und die dringend notwendige Akzeptanz der Bevölkerung. "Der Schaden ist immens und alle Verantwortlichen müssen versuchen, diese Schäden zu minimieren, z.B. durch eine vorzeitige Inbetriebnahme des Abschnitts von Troisdorf bis Bonn-Beuel oder des Abschnitts von Troisdorf bis Menden," so Bohnet.

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news-10595 Thu, 02 Jun 2022 18:00:00 +0200 VCD-Monatstreff Hochsauerland /startseite/detail/vcd-monatstreff-hochsauerland-11-2 Details zum Termin (oder Startseite rechts unten im blauen Kasten)

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news-10583 Wed, 01 Jun 2022 21:08:25 +0200 Wo sind unsere Bäume? /startseite/detail/wo-sind-unsere-baeume Für den Umzug am 25. oder 26. Juni werden noch Mithelfende gesucht. Bitte merkt euch diesen Termin schon vor. Die genaue Zeit wird noch bekannt gegeben.

 

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news-10582 Wed, 01 Jun 2022 21:04:34 +0200 Stadtradeln 2022 http://www.stadtradeln.de news-10581 Wed, 01 Jun 2022 20:58:17 +0200 Lockeres Mitgliedertreffen /startseite/detail/lockeres-mitgliedertreffen Welche Möglichkeiten gibt es, Lastenräder in Aachen zu nutzen? Ausleihen oder kaufen? Welche Fördermittel stehen zur Verfügung? Wo werden Leihfahrräder angeboten?

 

Wir wollen mit einer kleinen Präsentation starten und dann ins Gespräch kommen. Den offiziellen Teil wollen wir auf maximal 1,5 Stunden begrenzen.

 

Start ist um 19:30 Uhr. Wir treffen uns wie üblich im Welthaus (1. Etage). Außerdem ist eine Online-Teilnahme per Zoom möglich; der Link ist

 https://us02web.zoom.us/j/88194563138.

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news-10563 Thu, 26 May 2022 21:52:30 +0200 VCD hält Verkehrswende für unerlässlich Umsetzung der Maßnahmen muss besser und intelligenter geplant werden /startseite/detail/vcd-haelt-verkehrswende-fuer-unerlaesslich-umsetzung-der-massnahmen-muss-besser-und-intelligenter-geplant-werden news-10553 Wed, 25 May 2022 13:39:37 +0200 Die beliebte VCD-Mobifibel gibt es 2022 in Kooperation mit vier Verkehrsverbünden in NRW - jetzt bestellen! /startseite/detail/die-beliebte-vcd-mobifibel-gibt-es-2022-in-kooperation-mit-vier-verkehrsverbuenden-in-nrw Der Schulweg ist für junge Verkehrsteilnehmer*innen oft der erste Weg, den sie alleine gehen. Um Eltern bei der Mobilitätsbildung ihrer Kinder zu unterstützen, haben die Partner mit der diesjährigen Mobifibel die wichtigsten und aktuellsten Informationen zur kindgerechten Mobilität zusammengefasst. 

Außerdem bereichern Erfahrungsberichte von kleinen und großen Verkehrsteilnehmer*innen die Inhalte der Mobifibel. Eine Reihe von weiterführenden Links und Literaturempfehlungen unterstützen Eltern und Pädagog*innen dabei, die Eigenständigkeit der Kinder im Straßenverkehr frühzeitig zu fördern. Auch das Thema Nachhaltigkeit wird in der Broschüre aufgegriffen: So stellt sie Familien die verschiedenen Möglichkeiten des Carsharings vor und gibt Hinweise zum Umgang mit E-Bikes.

Auf den verschiedenen Sonderseiten der Verkehrsverbünde in den Beiheftern erfahren interessierte Kinder Informationen zu Bus & Bahn. Dort wird den jungen Verkehrsteilnehmer*innen auf spielerische Weise z.B. erläutert, wie sie sich an Haltestellen oder während der Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln verhalten sollten.

In die „Mobifibel“ sind Erfahrungen von vielen Aktiven aus den VCD-Ortsgruppen und aus Projekten auf der Bundesebene eingeflossen. Der VCD Landesverband NRW wird auch dieses Jahr wieder „Mobifibeln“ in gedruckter Form kostenfrei bereitstellen, für Schulen, Kitas, Polizeibehörden … in NRW. 
 
Ab Mai 2022 versendet der VCD NRW dann die Mobifibel als Druckerzeugnis kostenfrei an private Interessent*innen sowie Schulen u.a. Institutionen innerhalb NRW's. Hier kommen Sie zu den verschiedenen Infoangeboten und Bestellmöglichkeiten zur Mobifibel in den Regionen Rhein-Ruhr (VRR), Rhein-Sieg (VRS), Aachen (AVV) und Westfalen-Lippe (NWL). Bestellungen auch unter: info@vcd-nrw.de.

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news-10529 Thu, 19 May 2022 19:38:16 +0200 "9 Euro-Ticket": Skepsis überwiegt /der-vcd-in-nrw/aachen-dueren/positionen-des-vcd/planung-der-verkehrsfuehrung-am-schildplatz-1 news-10517 Wed, 18 May 2022 12:19:18 +0200 Kein Beifall fürs 9-Euro-Ticket /startseite/detail/kein-beifall-fuers-9-euro-ticket Schade, dass es bei dem 9-Euro-Ticket eher um Ausflugsschnäppchen geht und nicht um einen nachhaltigen Anreiz zum Umsteigen. (Eine Freibierrunde ist auch keine Förderung der Gastronomie.) Wie wäre es stattdessen mit halben Preisen für BahnCards?

Schade, dass es keine besondere finanzielle Anerkennung für treue ÖPNV-AbonnentInnen gibt, die trotz Corona-Einschränkungen ihr Ticket behalten haben. Jetzt droht ÖPNV-Stammkunden stattdessen Überfüllungsstress im Sommer. (Nur IC-Reisende können sich auf leere Züge freuen.) Sinnvoller wäre es, für alle alten (und neuen) Abos, und nur für die, eine dauerhafte Klimaprämie von z.B. 20 Euro pro Monat zu zahlen. Es geht um DauerkundInnen, nicht um einmalige 9€-Ticket-Käufer. E-Auto-Käufer bekommen ja eine Prämie, und der ÖPNV fährt zu 2/3 auch elektrisch.

Schade, dass nicht an Menschen auf dem Land gedacht wird. Wo nur zweimal am Tag der Bus kommt, nützt ein Billigticket gar nichts. (Und genau dort sind Zeitkartenpreise häufig besonders hoch.) Da wären bundesweit viele neue Schnellbuslinien nützlicher, auch wenn das länger braucht. Darauf warten wir aber gerne.

Schade, dass Tickets verramscht werden anstatt Leistung und Qualität nachhaltig anzuheben. So erscheinen die normalen Preise hinterher noch stärker als überteuert, und ob Bahnen und Busse im Ausverkaufschaos und in der Baustellen-Saison positiv erfahren werden, ist fraglich.

Schade, dass das Ticket so hektisch eingeführt wird, obwohl aktuell die ÖPNV-Preise gar nicht steigen. Noch ist es nicht einmal politisch endgültig beschlossen, da müssen schon der Verkauf organisiert und Zusatzangebote überhastet geplant werden. Sehr viel bürokratischer Aufwand für Verkaufssysteme, Abrechnung, Betrieb etc. wird erzeugt, und das für gerade einmal 3 Monate, dann wird alles wieder runtergefahren. Wieviel von den zusätzlichen Kosten bei den Verkehrsbetrieben hängenbleibt, ist noch ungeklärt.

Schade, dass die Zukunft des ÖPNV unsicher bleibt. In den nächsten Jahren drohen viele Kostensteigerungen: Energie- und Personalkosten, Sanierung der Anlagen, Umstieg auf Elektroantrieb, Barrierefreiheit, bleibende Corona-Folgen,.. Werden die Preise dann stark steigen oder müssen Verkehrsbetriebe Fahrten einsparen? ÖPNV- AbonnentInnen sehen noch keine positive langfristige Perspektive. Jetzt muss dringend die Neuordnung der Finanzierung des ÖPNV mit bundesweiten Mobilitätsgarantien angegangen werden – wie im Koalitionsvertrag der Ampel versprochen.

Und besonders schade ist, dass parallel die Bundesregierung den Benzinverbrauch direkt belohnt – je dicker das Auto und je höher die Geschwindigkeit, umso mehr Tankrabatt gibt es. Das können wir für Klimaschutz und Energiesparen wirklich nicht gebrauchen. Und nicht einmal ein kleiner ökologischer Ausgleich etwa in Form eines Tempolimits ließ sich anscheinend gegen die Auto-Hardliner der FDP durchsetzen. Es hätten sich sicher verbrauchsneutrale Entlastungen finden lassen, oder sogar Anreize für sparsames Fahren, Mitfahren, emissionsarme Autos. Übrigens steigen auch Strompreise für E-Autos wie für Bahnen stark.

Schade, dass es bis zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik noch ein sehr weiter Weg ist.

Ich hätte mir gewünscht, dass „die Politik“ noch einmal sorgfältig nachdenkt und vielleicht sogar vorher Fachleute fragt, bevor sie 2,5 + 3,2 + x Milliarden Euro raushaut.

Auch wenn ich als Abo-Kunde jetzt selber Geld spare, gibt es von mir keinen Beifall für das 9-Euro-Ticket.

Gez. Iko Tönjes

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news-10496 Fri, 13 May 2022 06:45:11 +0200 Neue Rheinschiene erschienen /startseite/detail/neue-rheinschiene-erschienen-1  

Schwerpunktthema in Ausgabe 67 sind die autofreien Geschäftsstraßen sowie eine neue Verkehrspolitik für die Veedel. Zudem gibt es eine Synopse zu den Wahlprogrammen der Landtagswahl in NRW. Natürlich werden aber auch wieder Themen rund um den ÖPNV aufgegriffen, wie bspw. der neue entfernungsabhängige Nahverkehrstarif.

Die gedruckte Ausgabe ist bei uns im Büro/im Infobüro im Hof der Alten Feuerwache kostenlos erhältlich. Zudem werden wir sie an verschiedenen Orten auslegen sowie bei Aktionen verteilen.

Hier findet ihr die aktuelle Ausgabe als PDF-Version.


Alle älteren Ausgaben der Rheinschiene sowie Rheinschiene Extra findet ihr im Archiv.

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news-10536 Fri, 13 May 2022 02:43:00 +0200 AG ÖPNV gegründet /startseite/detail/ag-oepnv-gegruendet Die neue AG ÖPNV des VCD Düsseldorf hat sich zu ersten Mal am 11.5.22 getroffen. Wir wollen Vorschläge zur Verbesserung des ÖPNV erarbeiten, uns Defizite und gute Beispiele konkret vor Ort anschauen, Gespräche mit Verantwortlichen führen, politisch aktiv werden. Nächstes AG-Treffen siehe unter Termine. Wir freuen uns über weitere Interessierte.

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news-10488 Thu, 12 May 2022 10:59:30 +0200 Kidical Mass Erkelenz 15.05.2022 /startseite/detail/kidical-mass-erkelenz-15052022 news-10482 Wed, 11 May 2022 12:23:39 +0200 Radfahren für Kinder und Erwachsene: Kidical Mass in Bochum / Samstag, 14. Mai, 14.30 Uhr ab Bergbaumuseum /startseite/detail/radfahren-fuer-kinder-und-erwachsene-samstag-14-mai-kidical-mass-in-bochum-1430-uhr-ab-bergbaumuseum Im Anschluss folgt auf der Wiese vor dem Bergbaumuseum ein kleines Rahmenprogramm, mit Zirkusacts und dem Spielmobil der Bochumer Falken.

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news-10476 Tue, 10 May 2022 11:49:53 +0200 Tausende in Düsseldorf unterwegs für die Verkehrswende /startseite/detail/tausende-in-duesseldorf-unterwegs-fuer-die-verkehrswende Am Nachmittag folgte noch eine große Fahrraddemonstration durch die Innenstadt. Am Sonntag, 15. Mai, haben alle Wahlberechtigten die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben – auch für die Verkehrswende in NRW.

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news-10466 Sun, 08 May 2022 21:42:40 +0200 21.05. Diskussion Thema Hindenburgstraße Mönchengladbach /startseite/detail/diskussion-thema-hindenburgstrasse-moenchengladbach news-10462 Thu, 05 May 2022 21:45:44 +0200 Nahmobilität: Was will die SPD? / Impulse auch vor Ort? / VCD schreibt an Landtagskandidat*innen /startseite/detail/verkehrspolitik-was-will-die-spd-vcd-schreibt-an-landtagskandidatinnen
So schreibt die SPD in ihrem Landtagswahlprogramm: “Wir wollen die Nahmobilität deutlich stärken. Das bedeutet einen Umbau der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere in den Kommunen sowie viele Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer. In diesem Zusammenhang unterstützen wir die Vision Zero mit dem Ziel, die Anzahl der Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr auf null zu senken. Die Förderung der Nahmobilität ist besonders wichtig. Deswegen wollen wir eine Stabsstelle Nahmobilität direkt beim Landesverkehrsministerium schaffen.

Wir wollen die Radwegenetze im Land ausbauen und Lücken in den Vorrangnetzen für den Radverkehr schließen. Die bereits definierten Radschnellwege werden mit uns auch schnell Gestalt annehmen. Dazu nutzen wir die neuen Chancen des Bundes, um Planungs- und Bauverfahren zu beschleunigen.

Allein werden wir all das nicht schaffen. Insbesondere die Kommunen sind unsere Partner und zentrale Akteure für die Verkehrswende. Gemeinsam wollen wir mit den Kommunen konkrete Ziele für die Fahrrad- und Nahmobilität vereinbaren und die vereinbarten Maßnahmen mit ausreichend finanziellen Mitteln hinterlegen. Das gilt vor allem für die Umgestaltung der vorhandenen Verkehrsflächen und den Ausbau der zugehörigen Infrastruktur, wie zum Beispiel Radwegenetze, Fahrradabstellanlagen und Servicestation.”

Gute Ansätze, meint der VCD – aber wie sieht es in Bochum aus?

Dazu das folgende Schreiben:

Offener Brief an die SPD-Kandidat*innen zur Landtagswahl 2022
• Andrea Busche
• Bastian Hartmann
• Serdar Yüksel

Bochum, 30.4.2022

Verkehrspolitik der SPD in NRW und in Bochum

Sehr geehrte Frau Busche, sehr geehrter Herr Hartmann, sehr geehrter Herr Yüksel,
mit Interesse haben wir vom Kreisverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Bochum das Wahlprogramm der SPD zur Landtagswahl 2022 zur Kenntnis genommen. Gerade im Bereich Mobilität und Radverkehr enthält es einige Vorschläge, die wir als ökologisch orientierter Verband, der sich für alle Verkehrsmittel einsetzt, unterstützen.
Allerdings möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen, warum viele diese guten Forderungen von Ihnen im NRW-Programm der SPD in der Stadt Bochum zum Teil nicht oder nur sehr schleppend oder mit großer zeitlicher Verzögerung angedacht und diskutiert werden. Da die SPD seit vielen Jahrzehnten die Stadtpolitik federführend mitbestimmt, stellt sich die Frage, ob die landespolitischen Zielsetzungen ernst gemeint sind, wenn die SPD diese vor Ort nicht oder nur lückenhaft umsetzt.
Bochum ist im Vergleich mit anderen Städten u.a. beim Aus- und Umbau der Fahrrad- und Fußinfrastruktur an vielen Stellen noch sehr rückständig. Trotz einiger punktueller Verbesserungen (vor allem für den Freizeitverkehr auf alten Bahntrassen) wird deutlich, dass Bochum noch der wirkliche Schwung und Wille fehlt, wirksame Veränderungen für den Radverkehr anzugehen. Die SPD im Rat wie auch besonders die Verwaltung sind hier sehr zögerlich und bremsen Entwicklungen, wie sie im SPD-Wahlprogramm vorgeschlagen werden, eher aus.  Um Klimaneutralität und CO2-Einsparungen im Verkehrssektor der Stadt Bochum in den nächsten 10 bis 20 Jahren zu erreichen, müssen die Weichen allerdings jetzt gestellt werden und nicht erst in 10 Jahren. Diesen Anspruch scheint man in Bochum seitens der lokalen Politik und der Verwaltung aber
nicht zu haben. Das soll an ein paar Beispielen verdeutlicht werden: Die Planung von Straßeninfrastruktur ist immer noch am Automobil orientiert: Bei Neugestaltungen
von Straßen wird der Fuß- und Radverkehr nicht prioritär mitgedacht (Beispiel Wittener Str. oder auch in Teilbereichen bei der Königsallee). Hier setzt man für Radfahrende eher auf das Umfahren auf zugeparkten und längeren Nebenstrecken durch Wohngebiete als auf eine sichere und schnelle Verkehrsführung an den Hauptachsen.
Die schon lange bekannte Planung für den RS1 wurde in Bochum lange geschoben und vertagt, um im Endeffekt auf eine dann sehr teure und komplizierte Trassenführung zu kommen, deren Umsetzung noch viele Jahre dauern wird.
Zwar gibt es in Bochum inzwischen einige Streckenabschnitte, die den Radverkehr besser berücksichtigen. Durch viele Unterbrechungen, Lücken, zugeparkte Wege und die nichtvorhandene Netzstruktur bleibt das Radfahren in Bochum aber eine gefährliche Angelegenheit. Die erste Vorstellung des Radkonzepts ist sicher ein Fortschritt, allerdings bleibt hier die Konkretisierung und die Festschreibung der Umsetzung bisher aus. Die jetzt in der Entwurfsfassung vorgestellten Planungskonzepte von Planungsbüros sind noch lange nicht in der konkreten Umsetzung der Politik
angekommen und werden verzögert. Ein Konzept für den Fußverkehr fehlt vollständig. Immerhin gibt es im Bereich des Bus- und Bahnverkehrs erste Schritte in die richtige Richtung mit dem Netz 2020, auch wenn es hier noch Luft nach oben gibt.
Das Parken auf Geh- und Radwegen wird in Bochum weitgehend toleriert. Eine Aufstockung der Überwachungskapazitäten ist anscheinend nicht gewollt, um Autofahrende in Bochum nicht zu verschrecken. Dabei sind freie Gehwege für Kinder auf ihren Schulwegen genauso wichtig wie parkfreie Radwege, damit Radfahrende nicht auf die Fahrbahn ausweichen müssen. Ein Handlungskonzept gegen zugeparkte Geh- und Radwege gibt es in Bochum nicht. Das überarbeitete Vorbehaltsstraßennetz mit den Straßen auf denen weiter Tempo 50 gelten soll ist nicht im Zusammenhang mit der Förderung eines sicheren Radverkehrs gedacht. So wäre beispielsweise die Bergstraße am Stadtpark eine wichtige Fahrradstrecke, auch weil hier viele Schulen und Freizeiteinrichtungen erreicht werden. Durch die geringe Straßenbreite kommt es
ständig zu gefährlichen Situationen zwischen Pkw- und Radverkehr, die durch Tempo 30 zumindest entschärft werden könnten. Hier wird das Vorbehaltsnetz wieder vom Autoverkehr aus gedacht. Die Einbeziehungen von Bürger*innen bei Planungsvorhaben und Klimaschutz scheinen bisher eher auf eine symbolische Außenwirkung zu setzen und nicht darauf ausgerichtet zu sein, die in diesen Foren gemachten Vorschläge für eine klimaneutrale Stadt auch wirklich umzusetzen.
Der Umgang der Stadtverwaltung mit dem Radentscheid war nicht besonders zufriedenstellend. In anderen Städten sind ganz ähnlich formulierte Anträge vom Rat ohne die Durchführung eines Bürgerentscheids übernommen worden. Das Angebot der SPD, einzelne Forderungen des Radentscheides zu übernehmen (auch in dem jetzt beschlossenen gemeinsamen Handlungskonzept des Rates zum Radverkehr) setzt nur einen Teil der für Bochum notwendigen Maßnahmen um, um möglichst bald zu einer wirklichen Förderung des Radverkehrs und einem klimaverträglichen Verkehr
zu kommen. Verbesserungen, die in anderen Kommunen längst zum Standard gehören, werden als große Entwicklung dargestellt, Umbauten von Radwegekilometern schön gerechnet, in dem beide Straßenseiten gezählt werden und somit der Umbau „doppelt“ gezählt wird. Bochum hat als Autostadt lange den Radverkehr vernachlässigt und es besteht Nachholbedarf. Wir würden uns freuen, wenn Sie in Ihrer Rolle als (zukünftige) Mitglieder das Landtages sich dafür einsetzen würden, die Verkehrswende auch in Bochum möglich zu machen und entsprechend auf die SPD-Vertreter*innen im Rat und auf die Stadtverwaltung mit entsprechenden Leitlinien Einfluss nehmen.
Wir würden uns gerne mit Ihnen über die SPD-Verkehrspolitik in Stadt und Land austauschen. Auf einen Brief des VCD-Bochums zur Fahrradpolitik in Bochum an die SPD-Vertreter*innen im Rat vom Januar 2022 hat die Ratsfraktion bisher nicht reagiert. Wir hoffen, dass mit der Wahl auf Landesebene auch für Bochum neue Impulse entstehen können.

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news-10378 Tue, 03 May 2022 11:59:00 +0200 Tag der aktiven Mobilität /startseite/detail/tag-der-aktiven-mobilitaet In der Touristeninformation Hagen in der Mittelstraße 12 (M12) fanden von 13 – 15h im 1. Stock Vorträge zur aktiven Mobilität in Hagen statt (eine Agenda finden Sie hier). Im Erdgeschoß befand sich eine Wanderausstellung des VCD zum Thema „Mobilität anders angehen“ und auf der Straße davor gab es ein Verkehrsquiz und einen Fahrradcheck. Außerdem organisierte der ADFC  auf dem Friedrich-Ebert-Platz einen Kinder-Fahrrad-Parcours.

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news-10433 Mon, 02 May 2022 13:44:15 +0200 Verkehrswende-Demo am 8. Mai in Düsseldorf - Wir sind dabei! /startseite/detail/verkehrswnde-demo-am-8-mai-in-uedsseldorf-wir-sind-dabei
Stellvertretend für das breite Bündnis fordern ADFC, Attac, BUND, Campact, FUSS e.V, Greenpeace, RADKOMM und VCD von der kommenden Landesregierung mehr Platz für Rad- und Fußwege auf dem Land und in der Stadt und eine saubere und gute Mobilität mit Bus und Bahn, die für alle bezahlbar ist. Von der Wahlentscheidung erhofft sich das Bündnis ein starkes Signal für die Verkehrswende und den Klimaschutz.

Das Bündnis fordert: „Die künftige Landesregierung muss endlich aktiv werden und eine konsequente Verkehrswende angehen. Der Verkehr ist der einzige Sektor, in dem der CO2-Ausstoß seit 30 Jahren nicht gesunken ist. Dabei zeigen die gerade erst veröffentlichten Zahlen des Weltklimarats IPCC, dass wir jetzt dringend handeln müssen, um das 1,5 Grad-Ziel beim Klimaschutz noch zu erreichen. Und Putins grausamer Angriffskrieg führt uns vor Augen, wie zerbrechlich der Frieden in Europa ist und dass unsere Abhängigkeit von fossilen Treibstoffen in eine Sackgasse geführt hat. Daher #VerkehrswendeJetztNRW, denn so darf es nicht weitergehen!“

Weitere Informationen: www.verkehrswendejetzt.nrw

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news-10377 Mon, 02 May 2022 11:55:00 +0200 Befragung der Hagener KandidatInnen für die Landtagswahl /startseite/detail/befragung-der-hagener-kandidatinnen-fuer-die-landtagswahl-1 Gasthörer konnten über einen Zoom-Link mithören.

Man kann die die Veranstaltungist nachträglich bei Youtube über den Kanal des Klimabündnisses anschauen: 

https://www.youtube.com/channel/UC1yBRnBli2TBxDkREj3QBaw.

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