VCD NRW Nachrichten http://nrw.vcd.org de_DE VCD NRW Tue, 25 Jan 2022 15:37:51 +0100 Tue, 25 Jan 2022 15:37:51 +0100 TYPO3 EXT:news news-9939 Wed, 19 Jan 2022 19:47:00 +0100 Treffen heute !!ausnahmsweise!! mit abweichendem Einwahllink https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/treffen-heute-ausnahmsweise-mit-abweichendem-einwahllink/ news-9913 Thu, 13 Jan 2022 16:50:53 +0100 foto https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/foto/ news-9890 Tue, 11 Jan 2022 13:59:21 +0100 VCD zum P+R-Parkhaus am Südpark https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-zum-p-r-parkhaus-am-suedpark/ Die wesentlichen Aussagen:

•    Der VCD empfiehlt, den Beschluss für die konkrete Weiterplanung des P+R-Parkhauses am Südpark erst zu fassen bzw. umzusetzen, wenn die Voraussetzungen und Wirkungen des Parkhauses genauer untersucht wurden und das Projekt im Merit-Order-Verfahren bewertet wurde – mit positivem Ergebnis.
•    Als Voraussetzung sind ergänzende Maßnahmen verbindlich zu vereinbaren, die in der Vorlage als notwendige Faktoren für den Erfolg des Projekts genannt werden, vor allem konsequentes Parkraum-Management in der Innenstadt (keine kostenlosen Parkplätze mehr). Der heutige Parkplatz am Südpark kann parallel jetzt schon zum bewirtschafteten P+R-Platz werden.
•    Außerdem sind wirksame Verbesserungen für den regionalen ÖPNV und die Förderung von Fahrgemeinschaften zu planen, um mehr Pkw-Fahrten an der Quelle zu vermeiden.
•    Es sollte eine Initiative starten, um eine echte regionale Verkehrsplanung zu entwickeln.
•    Große P+R-Parkhäuser am Rand der Stadt können keine generelle Lösung sein.

Hier die Stellungnahme im Wortlaut.

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news-9884 Mon, 10 Jan 2022 17:30:55 +0100 Radentscheid Bochum: über 17 000 Unterschriften übergeben - und jetzt? https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/radentscheid-bochum-ueber-17-000-unterschriften-uebergeben-und-jetzt/ news-9883 Mon, 10 Jan 2022 17:25:58 +0100 Direkte Bahnverbindung Bochum - Recklinghausen kommt erst 2023 https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/direkte-bahnverbindung-bochum-recklinghausen-kommt-erst-2023/ news-9837 Wed, 29 Dec 2021 16:05:32 +0100 Weitere RS extra erschienen! https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/weitere-rs-extra-erschienen/ Diese RHEINSCHIENE extra infomiert in drei Beiträgen über das vom VCD Regionalverband Köln getragene Projekt Wanderbaumallee.Koeln.

Hier findet ihr die aktuelle Ausgabe. 

Hier findet ihr weitere Ausgaben. 

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news-9830 Fri, 24 Dec 2021 14:59:40 +0100 Frohe Weihnachten 2021 https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/frohe-weihnachten-2021/ Nach einem in vielerlei Hinsicht bewegten und bewegenden Jahr 2021 wünschen wir  unseren Mitgliedern, Freunden und allen verkehrspolitisch Interessierten

***Frohe Weihnachten und ruhige, entspannende Festtage!**

 

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news-9824 Wed, 22 Dec 2021 23:01:23 +0100 Beschluss der VCD-Mitgliederversammlung am 27.11.2021 https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/beschluss-der-vcd-mitgliederversammlung-am-27112021/ Der weitere Ausbau der Autobahnen rings um Bonn, insbesondere auch der Neubau der geplanten A 553 („Rheinspange“) ist im Hinblick auf die dringend erforderliche Verkehrswende und die Bewältigung der Klimakrise völlig kontraproduktiv. Selbst E-Autos verursachen erhebliche klimaschädliche Emissionen, u.a. bei Bau und Erhaltung der Straßeninfrastruktur. E-Autos sind in der heutigen Größe und Menge darüber hinaus nicht stadt- und umweltverträglich, weil auch sie Menschen töten bzw. verletzen und ineffizient viel Platz verbrauchen, den wir für einen attraktiven Bus- und Bahnverkehr sowie für Radfahrer und Fußgänger benötigen.

Es nutzt nichts, Fahrzeiten über Autobahnen zu verringern, wenn gleichzeitig der Verkehrsraum in den Städten und Siedlungen abseits der Autobahnen nicht vermehrt werden kann, sondern im Gegenteil schrittweise und zunehmend wieder einer menschlichen Mobilität und Aufenthaltsqualität zugeführt werden muss. Der Autobahnausbau fördert hingegen nur zunehmende Staus auf den Autobahnen.

Der VCD Bonn/Rhein-Sieg/Ahr appelliert daher dringend an alle Politiker in Bonn, im RheinSieg-Kreis und im Kreis Ahrweiler, nur noch solche Maßnahmen zu fordern und zu beschließen, welche die Verkehrswende und die Bewältigung der Klimakrise rasch voranbringen. Wir werden die Politiker insbesondere auch der neuen Ampel-Koalition daran messen, ob sie den Handlungsnotwendigkeiten unserer Zeit Rechnung tragen. Das heißt: schnellstmöglich

  • die Angebote des öffentlichen Verkehrs (Bahnen, Busse, Seilbahn) ausbauen,
  • ein sicheres, attraktives und durchgängiges Radverkehrsnetz in der gesamten Region realisieren und
  • die Bedingungen des Fußverkehrs sowie die Aufenthaltsqualität in der Stadt und in allen Siedlungen deutlich verbessern.

Bei der Schiene müssen der Wirrwarr und die Komplexität der Finanzierungselemente- und -verantwortlichkeiten zugunsten Aus- und Neubau abgebaut werden. Die Finanzierung darf nicht zu Verzögerungen führen. Bundesschienenwege müssen, auch wenn sie vorwiegend dem Nahverkehr dienen, künftig schneller geplant, finanziert und gebaut werden als Bundesfernstraßen. Das gilt insbesondere auch für die Realisierung der linksrheinischen S-Bahn S 17 zwischen Köln und Bonn-Mehlem. Der VCD Bonn/Rhein-Sieg/Ahr fordert die Bundes- und Landespolitiker auf, sich in unserem Großraum für den raschen Ausbau des gesamten DBund kommunalen Schienennetzes (rechtsrheinische Rheinuferbahn) einzusetzen und sich der Erweiterung des Autobahnnetzes zu widersetzen

 

 

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news-9813 Thu, 16 Dec 2021 20:09:23 +0100 Neue RS extra erschienen! https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/neue-rs-extra-erschienen/ Schwerpunkt in der Ausgabe sind kurzfristig umsetzbare Vorschläge zur fuß- und radverkehrsfreundlichen Umgestaltung der Kölner Ost-West-Achse zwischen Deutzer Bahnhof und Universitätsstraße. Außerdem gibt es einen Artikel über Ticket-Alternativen für gelegentliche Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr. 

 

Hier findet ihr die Ausgabe. 

Hier findet ihr weitere Ausgaben. 

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news-9806 Wed, 15 Dec 2021 00:34:00 +0100 VCD stellt Fragen zur U81 Rheinquerung https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-stellt-fragen-zur-u81-rheinquerung/ Wie soll der Engpass am Handweiser gelöst werden? Wie groß sind die Gesamtkosten der U80 / U81 und wieviel davon zahlt die Stadt? Iat eine Haltestelle Alt-Lörick sinnvoll? Wie sollen die regionalen Verkehrsanforderungen des Mega-Bürostandorts Seestern / Hansaallee / Vodafone klimaschonend erfüllt werden?

Die Erklärung des VCD ist hier zu finden.

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news-9780 Thu, 09 Dec 2021 23:39:27 +0100 Aufruf zur 2. Busspurdemo am Hauptbahnhof Münster >> Freitag, 17.12.21, 14 Uhr https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/aufruf-zur-2-busspurdemo-am-hauptbahnhof-muenster-freitag-171221-14-uhr/  

Aufruf zur zweiten Busspur-Demo am Freitag, 17.12.2021, 14 Uhr

>> Kommt zahlreich zum Vorplatz Hauptbahnhof

 

Die Stadt Münster lehnt sich aus dem Fenster: In einem Verkehrsversuch nimmt sie dem Autoverkehr Fläche und weist diese dem Busverkehr zu. Provisorisch führt (fast) durchgehend eine Busspur von Ludgeriplatz bis zum Mauritztor. Nun können wir sehen, wie Umverteilung von Verkehrsraum wirkt! Ein dringend notwendiger Versuch, den Busverkehr in unserer Stadt und mit dem Umland zu stärken. Danke an alle Verantwortlichen für dieses mutige Engagement!

Der VCD hat vor einem Jahr zur ersten Münsteraner Busspurdemo zwischen Hauptbahnhof und Eisenbahnstraße eingeladen. Wir sind auf die Fahrbahn gegangen und haben den Autos 30 Minuten lang eine Spur genommen, um für Bus-Vorrang zu demonstrieren. Aus dem inzwischen eingerichteten Verkehrsversuch lesen wir, der VCD: Eigene Infrastruktur macht den Bus zuverlässiger und attraktiver! Autoverkehr muss weniger werden und kann Einschränkungen hinnehmen. Bus-Vorrang bringt Gewinne für die in der Stadt lebenden und auch für die die Stadt besuchenden Menschen! Die neue Busspur muss erhalten und optimiert werden!

Eines ist der Stadt aber nicht gut gelungen: Die Gestaltung der öffentlichen Debatte, die zu einem Verkehrsversuch gehört! Ab und zu eine Stellungnahme/Presseerklärung oder ein Leserbrief – das ist keine bürgerschaftliche Meinungsbildung! Wir kritisieren, dass die Kontroversen nicht öffentlich ausgetragen werden. Eine offene und an Kriterien ausgerichtete Auswertung des Busspur-Versuchs muss stattfinden. Sonst droht, dass überfällige Entwicklungen von Interessensgruppen gekippt werden, die Änderungen nicht wollen.

Aus Sicht des VCD sollte der Busspur-Verkehrsversuch zu einem ‚positiven Kipppunkt‘ hin zu einer Stadtpolitik werden, die eine echte Verkehrswende will. Die da, wo es nötig ist, dem ÖPNV den Raum gibt, die er braucht, um attraktiv und leistungsfähig zu sein. Die, wenn es eng wird, dem öffentlichen Verkehr Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr gibt.

Wir laden Sie ein, mit uns zu zeigen: Der Busspur-Verkehrsversuch geht in die richtige Richtung. Der Weg, dem Busverkehr Vorrang zu geben, soll weitergeführt werden, hier und an anderen wichtigen Stellen der Stadt. Wir wünschen uns:

  • Die Beibehaltung und Optimierung der durchgehenden Busspur vom Ludgeriplatz zum Mauritztor,

  • Weitere Erprobungen von Bus-Vorrang-Maßnahmen auf den künftigen Metrobusachsen, z.B. am Ludgeriplatz und auf der Weseler Straße,

  • Eine engagierte Öffentlichkeitsarbeit der Stadt, die zeigt, welche notwendigen Vorteile die Umsetzung von Bus-Vorrang für das soziale und das ökologische Stadtleben hat.

 

Hinweise zur Durchführung:

Liebe Teilnehmende der Veranstaltung:

  • Die Einladung richtet sich alle Menschen, die ihren Respekt gegenüber allen Teilnehmenden dadurch ausdrücken, dass sie die aktuellen Corona-Regeln beachten.

  • Welche Regeln gelten, legt die Demo-Leitung in Übereinstimmung mit der Polizei kurzfristig fest und teilt sie Ihnen vor Ort mit.

  • Wir beginnen mit einer Kundgebung von 30 Minuten auf dem Platz zwischen Nordausgang des Bahnhofs und dem ehemaligen Direktionsgebäude.

  • Diesmal greifen wir nicht in das Verkehrsgeschehen ein. Wir gehen nicht auf die Fahrbahnen, sondern wir beobachten, wie sich der Verkehr in der Rushhour (Freitagnachmittag) bewegt.

  • Dann schwärmen wir in Gruppen zu Aktionen aus (Vorschläge siehe unten)

  • Alle Teilgruppen beobachten und erörtern den Verkehr vor Ort: Wie könnte hier Bus-Vorrang weiterentwickelt werden, auch mit Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer?

  • Wenn Sie mögen, dokumentieren Sie Ihre Überlegungen durch spontan gedrehte kleine Filme oder Audio-Dokumente (bitte beachten Sie die rechtlichen Grundlagen bei Bildaufnahmen in der Öffentlichkeit).

  • Wir sammeln die Dokumente, die Sie uns schicken und stellen sie – soweit medienrechtlich zulässig – der Öffentlichkeit als Grundlage für den weiteren Bürgerdialog zur Verfügung.

 

Diese Aktionen können Teilgruppen zum Beispiel unternehmen:

1) Gemeinsam vor Ort überlegen, welche Maßnahmen noch erforderlich sind, um die provisorische Busspuren an den Knotenpunkten Schorlemerstraße/ Engelstraße und Herwarthstraße/ Bahnhofstraße/ Berliner Platz für den Regelbetrieb zu optimieren (zu Fuß).

2) Gemeinsam vor Ort beurteilen, ob die derzeitige Lösung der Busspur auf der Eisenbahnstraße zwischen Wolbecker Straße und Mauritztor den Anforderungen genügt (vor Ort).

3) Gemeinsam vor Ort das derzeitige Zusammenwirken von Autos und Bussen am Ludgeriplatz beobachten und Vorschläge für die Gestaltung von Bus-Vorrang entwickeln (mit dem Rad).

4) Gemeinsam vor Ort den Zulauf der Busse zwischen dem derzeitigen Busspur-Ende an der Geiststraße und dem Knoten Weseler Straße/ Moltkestraße untersuchen (mit dem Rad).

5) Gemeinsam mit der Ringlinie Linie 33, Abfahrt 14.35 Uhr, einmal um die Stadt herumfahren und dabei vom Bus aus beobachten, wo die Ringlinie störungsfrei verkehren kann und wo Maßnahmen zur Bevorrechtigung erforderlich sind. Besonders wichtig ist dabei derzeit der Abschnitt von der Haltestelle Koldering/LVM über Geiststraße – Antoniuskirche – Ludgeriplatz – Hbf (mit dem Bus).

 

Mehr Infos gewünscht?

Die Fachgruppe Stadt-Umland-Verkehr des VCD-Regionalverband hat eine vorläufige (die Auswertungsdaten der Stadt liegen noch nicht vor) ausführliche Bewertung des Verkehrsversuchs zum Stand Mitte Oktober erarbeitet. Sie finden unsere Überlegungen (Fachliche Stellungnahme der AG Stadt-Umland-Verkehr des VCD-Regionalverbandes Münsterland zu den drei Verkehrsversuchen der Stadt Münster im August/September 2021 aus Sicht des ÖPNV/Busverkehrs) auf unserer Homepage!

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news-9779 Thu, 09 Dec 2021 20:59:54 +0100 Ausschuss stimmt gegen Neue Platanen: Letzter Appell an die Ratsvertreter:innen https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/ausschuss-stimmt-gegen-neue-platanen-letzter-appell-an-die-ratsvertreterinnen/  

Ratsentscheid zum barrierefreien Umbau der B1-Haltestellen

Drucksache Nr. 22841-21

VCD befürwortet Allee-Erneuerung und ganzheitliche Planung am Westfalendamm

Appell an historische Verantwortung für die Stadt

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) in Dortmund begrüßt in der Frage des barrierefreien Umbaus der B1-Haltestellen die Idee einer ganzheitlichen Planung und Allee-Erneuerung und lehnt die sogenannte Vorzugsvariante der Verwaltung ab. Wir bedauern die anderslautende Empfehlung des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen insofern sehr und hoffen noch auf eine andere Entscheidung im Rat – zumal etwa die unmittelbar betroffene Bezirksvertretung Innenstadt-Ost sich in dieser Frage (mit Stimmen von Grünen, CDU und FDP) anders positioniert hat.

Urbane Grün-Ader durch die Stadt, keine seelenlose Autobahn

Für den VCD spielen in dieser Frage vor allem städtebaulich-historische Aspekte eine Rolle, dazu kommen Verkehrsaspekte. Die B1 in Dortmund war und ist (noch) eine grün-urbane, Stadtbild prägende Ader durch die Stadt, nie nur eine seelenlose Autobahn zwischen Paris und Moskau. In diese Richtung aber drohen wir abzudriften mit der Entscheidung für die Vorzugs-variante der Verwaltung, die nur scheinbar ein paar Bäume rettet, die Allee aber letztlich aufgibt.

Langfristig sind die Vorteile eindeutig

Mit dem Vorschlag Neue Platanen (hier und hier mehr dazu) würde der historische Allee-Charakter der B1 in Dortmund wiederhergestellt. In einer Stadt, in der der Krieg und auch der Wiederaufbau der 50er-Jahre wenig vom alten Dortmund übrig gelassen haben, wäre das umso bedeutsamer. Gewiss, für 10 bis 15 Jahre müsste das Stadtbild leiden, langfristig aber sind die Vorteile dieses Vorschlags eindeutig. Mit der Vorzugsvariante würde die historische Allee unmittelbar und unwiderruflich zur Hälfte zerstört, weil eben auf dem halben Abschnitt die zweite Baumreihe verloren ginge. Und auch der Rest der Allee bliebe dauerhaft bedroht. Wir verweisen hier auf die Hinweise seitens der verschiedenen Naturschutzverbände und auch der Gutachter, dass die Linden kaum länger überlebensfähig sind. Der im Verwaltungsvorschlag wiederholt aufgeführte Begriff „minimalinvasive Baumaßnahme“ ist aus unserer Sicht insofern extrem irreführend, weil er die Zerstörung der Allee verschleiert.

Der VCD appelliert hier an den Rat, sich seiner historischen Verantwortung in dieser Frage bewusst zu sein und zu werden.

Weg Richtung Verkehrswende

Der Vorschlag Neue Platanen bringt auch im Sinne der Verkehrswende und des Klimaschutzes viele Vorteile. Hier in aller Kürze die wichtigsten Vorteile der „Neuen Platanen“:

  • Barrierefreiheit wäre schon während der Bauphase möglich, nicht erst ab 2026

  • der Stadtbahnbetrieb könnte (wenn auch nur einspurig an den Haltestellen) während des Baus fortgesetzt werden; ein monate- oder gar jahrelanger Busersatzverkehr, bei dem oft viele Kund:innen verloren gehen, wäre nicht erforderlich

  • Fuß- und Radwege entlang der B1 könnten insbesondere im südlichen Abschnitt auf die Regelmaße verbreitert werden

  • Aufstellflächen für zu Fuß Gehende im Bereich der Ampeln an den Haltestellen hätten eine ausreichende Größe

  • B1-Fahrbahnen erhielten angepasste Regelmaße

  • Verschwenkungen der Autofahrbahnen vor den Haltestellen wäre nicht mehr erforderlich – das erhöht die Verkehrssicherheit sowohl für den Pkw- wie auch den Fuß- und Radverkehr deutlich

Ganzheitlicher Ansatz

Der VCD begrüßt nicht zuletzt den ganzheitlichen Ansatz des Vorschlags Neue Platanen, der zum Beispiel neben der Fahrbahn- auch die Kanal-Sanierung ermöglicht. Nur kurzfristig wäre der Vorschlag teurer, langfristig böte er zum Beispiel viele Optionen im Sinne einer Verkehrswende, etwa die problemlose Verlängerung der Haltestellen oder den einfachen Rückbau von Fahrspuren (wenn man das als sinnvoll erachten sollte). Die Vorzugsvariante der Verwaltung hingegen bedeutet letztlich ein dauerhaftes Klein-Klein, bei dem nur sehr kurzfristig gespart wird, langfristig aber die Stadt nur verliert.

Weite Teile der Stadtgesellschaft befürworten Neue Platanen

In diesem Sinne und mit Blick darauf, dass sich inzwischen zahlreiche Verbände und Institutionen (Behindertenpolitisches Netzwerk, Seniorenbeirat, mehrere Umwelt- und Naturschutzverbände) sowie weite Teile der Stadtgesellschaft (man beachte, wer die „Neuen Platanen“ alles unterstützt: viele Unternehmer wie Dr. Winfried Materna oder Walter Derwald, zahlreiche Architekten, darunter auch Prof. Eckhard Gerber, der frühere Stadtdirektor Klaus Fehlemann an der Seite von zahlreichen Umweltschützer:innen (!), dazu Kulturschaffende wie die Kabarettistin Uta Rotermund, Geistliche, Rechtsanwält:innen, Mediziner:innen ...) dem Vorschlag Neue Platanen angeschlossen haben, fordern wir die Ratsvertreterinnen und Ratsvertreter auf, beim barrierefreien Umbau der B1-Haltestellen den Vorschlag „Neuplanung des Straßenraums (FI-Variante)”/Neue Platanen zu unterstützen.

Beweisen Sie Ihr Herz für die Stadt

Geben Sie sich einen Schub, beweisen Sie damit, dass Sie unsere Stadt lieben, vielleicht mehr, als Ihre Fraktion!

Mit freundlichen Grüßen

Lorenz Redicker

 

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news-9766 Tue, 07 Dec 2021 13:42:47 +0100 Neues vom RRX (November-Dezember 2021) https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/neues-vom-rrx-november-dezember-2021/ Die Planung für den RRX hat im Raum Düsseldorf einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Die Planungsunterlagen wurden offengelegt. Wir vom Regionalverband Düsseldorf haben sie uns angesehen, vor allem die Schallschutzmaßnahmen im Ortskern von Angermund. Unsere Bedenken und Anregungen haben wir in einem Dokument zusammengefasst und noch fristgerecht am 6. Dezember 2021 über die Stadt Düsseldorf an die zuständige Außenstelle des Eisenbahnbundesamtes Köln geschickt. Hier zu dieser Stellungnahme.

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news-9758 Fri, 03 Dec 2021 12:43:36 +0100 Protokoll der Mitgliederversammlung am 26.10.2021 in Kempen, Arbeiterwohlfahrt, Ortsverein Kempen https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/protokoll-der-mitgliederversammlung-am-26102021-in-kempen-arbeiterwohlfahrt-ortsverein-kempen/ Protokoll der Mitgliederversammlung am 26.10.2021 in Kempen, Arbeiterwohlfahrt, Ortsverein Kempen

Der Vorsitzende Martin Asbeck begrüßt die Anwesenden und eröffnet die Sitzung um 19.30 Uhr. Die Getränke gehen zu Lasten der Vereinskasse. Martin Asbeck erklärt die Teilnehmerliste und weist darauf hin, dass nur eine Stimme pro Haushalt abgegeben werden kann.

Es folgt eine Vorstellungsrunde der Anwesenden.

TOP 1: Wahl eines Versammlungsleiters und Protokollführers

Martin Asbeck übernimmt die Versammlungsleitung in seiner Eigenschaft als Vorsitzender.

Detlef Neuß wird als Protokollführer vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

TOP 2: Die Einladung und die Tagesordnung wurden rechtzeitig verschickt, die Mitgliederversammlung ist daher beschlussfähig.

TOP 3: Der Tagesordnung wird einstimmig angenommen.

TOP 4: Die Niederschrift der letzten Mitgliederversammlung wird einstimmig genehmigt.

TOP 5:

a) Tätigkeitsbericht des Vorstandes: Der Tätigkeitsbericht wird von Martin Asbeck vorgetragen (siehe Anlage RegioInfo Nr. 49)

b) Bericht des Kassierers und des Kassenprüfers. Der Kassierer berichtet über die Einnahmen/Ausgaben.

c) Der Kassenprüfer bescheinigen dem Schatzmeister Michael Seibert eine ordnungsgemäße Kassenführung fest.

d) Nach kurzer Aussprache auch innerhalb der vorhergehenden TOPs beantragt Leopold Korger die Entlastung des Vorstands und des Kassierer: jeweils einstimmig angenommen.

TOP 6: Wahlen zum Vorstand

Laut Satzung müssen alle Vorstandsmitglieder und die Delegierten geheim gewählt werden. Die Kassenprüfer können per Handzeichengewählt werden.

a) Bert Lanphen wird auf Vorschlag von Martin Asbeck zum Wahlleiter gewählt. Er leitet diesen Tagesordnungspunkt.

b) 1. Vorsitzender: Detlef Neuß schlägt Martin Asbeck vor.

Martin Asbeck wird einstimmig gewählt, er nimmt die Wahl an.

c) Stellvertretende Vorsitzende:

Michael Seibert schlägt Detlef Neuß vor. Er ist zur Kandidatur bereit.

Detlef Neuß wird einstimmig gewählt, er nimmt die die Wahl an.

Detlef Neuß schlägt Klaus Hegmanns vor. Er ist zur Kandidatur bereit.

Klaus Hegmanns wird einstimmig gewählt, er nimmt die die Wahl an.

d) Finanzverwalter: Klaus Hegmanns schlägt Michael Seibert vor. Er ist zur Kandidatur bereit. Michael Seibert wird einstimmig mit einer Enthaltung gewählt, er nimmt das Amt an.

e) Bernhard Wilms schlägt Martin Asbeck als Delegierten für die Landesdelegiertenkonferenz vor. Klaus Hegmanns schlägt Bert Lanphen als Stellvertreter vor. Beide sind zur Kandidatur bereit. Bei der Wahl des Delegierten ist eine Stimme ungültig, beim Ersatzdelegierten gibt es eine Enthaltung. Beide werden mit 10 Stimmen gewählt und nehmen das Amt an.

f) Für das Amt der Kassenprüfer werden Leopold Korger und Marcus Busch vorgeschlagen.

Beide sind zur Kandidatur bereit, werden einstimmig bei zwei Enthaltungen gewählt und nehmen die Wahl an.

TOP 7: Anträge:

Klaus Hegmanns stellt den Antrag rechtliche Regelungen für Erstattungen und gleiche Fahrgastrechte für die durchgehende Reisekette zu schaffen.

Klaus Hegmanns stellt den Antrag, die „rollende Landstraße“ zu fördern und auch für Transitverkehre innerhalb Deutschlands einzuführen.

Es wird vorgeschlagen, beide Anträge durch den Vorstand als Vorschlag an den Bundesverband weiterzuleiten.

TOP 9: Verschiedenes

Die Anschaffung von Werbematerialien und deren Anbringung im öffentlichen Raum wird diskutiert und der Auftrag erteilt, die dafür erforderlichen rechtlichen Bedingungen zu klären.

Das Erwerben einer Beachflag und deren Aufstellen bei Aktionen ist unproblematisch. Mit welchem Text muss noch geklärt werden.

Es soll mehr Werbung nach außen gemacht werden um unseren Bekanntheitsgrad zu fördern und die Verkehrswende voranzutreiben.

Die Facebookseite sei zu eisenbahnlastig. Aktuelle Veranstaltungen und andere Themen sollen ebenfalls aufgenommen werden.

TOP 8: Vorschau für das kommende Jahr:

Fahrt nach Monheim zur Besichtigung der autonomen Busse, Busfahrt im Kreis Viersen und ein Treffen mit dem Landtagsabgeordneten Jochen Klenner.

Ende der Versammlung um 22.04 Uhr.

 

 

(Martin Asbeck) (Detlef Neuß)

Sitzungsleiter Protokollführer

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news-9749 Tue, 30 Nov 2021 15:33:56 +0100 Aktion "Tempo messen vorm Kindergarten" https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/aktion-tempo-messen-vorm-kindergarten/  erhalten anschließend eine Geschwindigkeitsauswertung. Durch eine Unterstützung der Bürgerinitiative gegen B66n sind 10 Messungen kostenlos.
Anmeldung per E-Mail owl-buero@vcd.org oder telefonisch 0521/63961


Aktionsvideo (1:30 Min)

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news-9731 Thu, 25 Nov 2021 15:31:56 +0100 Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) zeichnet die Autofreie Siedlung Köln als „Transformationsprojekt“ aus https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/der-rat-fuer-nachhaltige-entwicklung-rne-zeichnet-die-autofreie-siedlung-koeln-als-transformationsp/ Dr. Dorothea Schostok, Referatsleiterin im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, lobte in ihrer Laudatio die Projektidee, „die besonders wirksam ist, wenn sie auf viele andere Quartiere und Regionen übertragen wird.“

Nach Meinung des Rates hat die Siedlung einen transformativen Charakter und erfüllt folgende Kriterien:

  • sie hat ein besonders großes Potenzial, die Gesellschaft zu verändern,
  • sie verfolgt einen besonders innovativen Ansatz,
  • sie ist langfristig angelegt,
  • sie ist leicht auf andere Regionen übertragbar,
  • sie fördert neues Denken.

Die autofreie Siedlung „Stellwerk60“ in Köln-Nippes ist mit 440 Wohneinheiten und 1550 Bewohner*innen eine der größten autofreien Siedlungen in Deutschland.

Autofrei – ohne auf Mobilität zu verzichten

Die gesamte Siedlung ist eine Fußgängerzone. Autos dürfen nur in Ausnahmesituationen in die Siedlung fahren. Durch die Gestaltung der Siedlung als große, zusammenhängende Fußgängerzone ergibt sich eine besondere und hochwertige Aufenthalts- und Lebensqualität.

Quartiersgarage am Siedlungsrand als Schlüsselelement

Für insgesamt 80 Haushalte sowie für Besucher und Carsharing gibt es Stellplätze in einer Quartiersgarage am Siedlungsrand. Diese kluge Maßnahme reduziert maßgeblich die CO2-Emissionen, den Landschaftsverbrauch und die Gesamtkosten und verbessert die Aufenthaltsqualität für die Bewohner*innen. Eine Win-Win-Situation für alle und die Umwelt.

Der VCD erhofft sich durch diese Auszeichnung Impulse für andere Kölner Bauvorhaben.

Als Hintergrundinfos die Links auf die beiden Pressemitteilungen der Auszeichnenden (RNE und RENN):

 

Ansprechpersonen:

Hans-Georg Kleinmann, nc-kleinmha@netcologne.de

Ralph Herbertz, info@vcd-koeln.de

 

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news-9725 Wed, 24 Nov 2021 10:53:00 +0100 VCD-Stellungnahmen zu den Verkehrsversuchen der Stadt Münster https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-stellungnahmen-zu-den-verkehrsversuchen-der-stadt-muenster/  

Derzeit wird die Stadt als ‚planlos‘ kritisiert, weil der eine oder andere Versuch nicht direkt Erfolge zeigt. Diese Kritik weisen wir zurück. Doch macht die Stadt einen Fehler: Sie sorgt nicht für die geordnete Debatte über das, was wir gemeinsam aus den Versuchen lernen. Die Debatte muss in einer offenenen Stadtgesellschaft zeitnah stattfinden. Selbst wenn noch nicht alle Daten wissenschaftlich gesichert sind, so sollte – das ist unser Anliegen – auf dem vorläufigen Wissensstand politisch debattiert werden.
Der Beitrag des VCD-Regionalverbandes ist dabei die sachlich-fundierte Analyse der Versuche auf unserem aktuellen Kenntnisstand. Wir stehen verkehrsträger-übergreifend für ökologische Mobilität. Solche Analysen sind unvermeidlich lang und sperrig. Es ist trotzdem wichtig, dass es sie gibt!
Daher finden Sie hier den Zwischenstand unserer Analyse des sehr spannenden Verkehrsversuches der Stadt Münster auf der Wolbecker Straße.
Und hier finden Sie den Zwischenstand unserer Analyse des sehr spannenden Verkehrsversuch zu den Busspuren im Bahnhofsbereich.

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news-9696 Mon, 15 Nov 2021 10:05:02 +0100 Neuer Tag: Offenes Treffen WBA https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/neuer-tag-offenes-treffen-wba/ Das erste Treffen im neuen Rythmus ist der 06.12. Wir treffen uns um 19.00Uhr in der Alten Feuerwache und über Zoom. 

Weitere Infos zur WBA findet ihr hier

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news-9672 Wed, 10 Nov 2021 11:09:41 +0100 VCD NRW zur Anhörung Tempo 30 https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-nrw-zur-anhoerung-tempo-30/  

Der VCD hat zur Anhörung im Landtag am 10.11.21 zum Thema Tempo 30 eine Stellungnahme abgegeben.

Für den VCD spricht alles dafür, Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerorts festzulegen und Tempo 50 auf Hauptstraßen nur nach einem Sicherheitscheck zuzulassen. Tempo 30 erhöht die Verkehrssicherheit, vermindert Lärm, erhöht das Sicherheitsgefühl von Zufußgehenden und Radfahrenden, verbessert die Aufenthaltsqualität im Straßenraum. Die Straßenkapazität wid durch Tempo 30 nicht vermindert, die Zeitverluste für Autofahrende sind relativ gering. Wer die “Vision Zero” = Null Verkehrstote sowie eine Verkehrswende anstrebt, kommt an Tempo 30 nicht vorbei.

Es gibt noch mehr Argumente in der VCD-Stellungnahme, hier als PDF.

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news-9665 Tue, 09 Nov 2021 11:27:05 +0100 Aktion zum zweiten Geburtstag des Radentscheids https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/aktion-zum-zweiten-geburtstag-des-radentscheids/ Liebe Mitglieder des VCD Aachen-Düren,

die Zustimmung des Rats der Stadt Aachen zum Radentscheid jährt sich zum zweiten Mal.

Zu diesem Anlass soll zur Ratssitzung am kommenden Mittwoch, 10.11.2021 um 16:30 Uhr vor dem Eurogress eine kurze Aktion stattfinden, um die Ziele des Radentscheids öffentlichkeitswirksam zu bekräftigen und die Aachener Politik aufzufordern, die Umsetzung erheblich zu beschleunigen. Mit einem Banner wollen wir präsent sein und die eintreffenden Politiker*innen auffordern, die Umsetzung des Radentscheids entschiedener voranzutreiben.

Wir laden Euch herzlich ein, mit uns diese Aktion zu unterstützen. Bitte kommt möglichst zahlreich mit dem Fahrrad oder auch ohne. Je mehr wir sind, desto besser!

Zum Hintergrund:
Seit der Annahme des Radentscheids hat sich viel getan. Zahlreiche neue Mitarbeiter*innen wurden bei der Verwaltung eingestellt, um die notwendigen Maßnahmen zu planen und umsetzen zu können. Die ersten Maßnahmen sind in der Umsetzung und weitere Planungen sind in der Vorbereitung und Beratung. Andererseits bleibt das bisherige Tempo der Umsetzung weit hinter dem zurück, was für ein Erreichen der Ziele nach 8 Jahren nötig wäre. Zudem zeichnet sich zunehmend ab, dass an entscheidenden Stellen, z.B. an der Vaalser Straße vor der Grenze, aufgrund von örtlichen Protesten die Zielvorstellungen des Radentscheids nicht umgesetzt werden.

Wir sehen, dass ein Ratsbeschluss für das erfolgreichste Radentscheid-Bürgerbegehren Deutschlands allein nicht ausreicht. Wir müssen auch auf der „Langstrecke“ kontinuierlich unsere Stimme erheben und die Erreichung der Ziele einfordern.
 

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news-9651 Sun, 07 Nov 2021 18:00:07 +0100 Tempolimit? Ja natürlich! https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/tempolimit-ja-natuerlich/ Am 7.11.21 hat die Bundesdelegiertenversammlung des VCD einstimmig die Forderung nach Tempo 30 auf Innerortsstrecken, Tempo 80 auf Außerortsstrecken und Tempo 120 auf Autobahnen bekräftigt. Dazu meint der VCD NRW:

 

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hält Tempolimits für unbedingt erforderlich, wenn wir Klimaschutz und Vision Zero (Null Verkehrstote) ernst nehmen.

Wir sparen mit einem Tempolimit auf Autobahnen von 120 km/h in Deutschland ab sofort (!) jedes Jahr ca. 2,5 Mio. Tonnen CO2, ganz ohne Investitionen, und die Autofahrenden sparen dabei sogar noch Geld. Wir können es uns nicht leisten, ein so günstiges und schnelles Instrument zur CO2-Minderung ungenutzt zu lassen. Das Tempolimit ist nur ein kleiner Baustein im Klimaschutz, wir brauchen aber alle Bausteine.

Zudem wird die Verkehrssicherheit erhöht, das Verkehrsklima wird entspannter, viele Autofahrende werden sich ohne Drängler auf der Autobahn freier (!) fühlen, die Straßenkapazität nimmt zu, sparsamere und leichtere Pkw werden gegenüber „Rennpanzern“ attraktiver, E-Autos fahren mit größerer Reichweite.

Wer gegen das Tempolimit ist, macht Verkehrspolitik mit der ideologischen Brille und zeigt zu wenig Verantwortungsgefühl gegenüber der Welt. Ist das Fahren mit 160 km/h hierzulande wichtiger als das Überleben von Menschen in anderen Weltregionen?

Passend dazu ist das Tempolimit auf Landstraßen auf 80 km/h zu reduzieren.

Und wir brauchen in den Ortschaften Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit. Das verbessert auch hier die Verkehrssicherheit (Vision Zero!), reduziert Lärm, macht die Straße für Radfahrende und Zufußgehende attraktiver, und auch das sofort und ohne große Investitionen. Tempo 30 führt nur zu geringen Verlängerungen der Fahrzeit und reduziert nicht die Straßenkapazität. Tempo 50 ist auf Durchgangsstraßen weiterhin möglich, aber nur dann, wenn die Verkehrssicherheit es nachweislich (!) zulässt.

So geht ideologiefreie vernünftige Verkehrspolitik.

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news-9624 Wed, 03 Nov 2021 12:50:39 +0100 Umfrage zum Templergraben läuft noch zwei Wochen http://www.soscisurvey.de/rt2021 news-9621 Tue, 02 Nov 2021 20:42:44 +0100 Demo für den Erhalt des Westfalenhallenweges https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/demo-fuer-den-erhalt-des-westfalenhallenweges/ news-9318 Sat, 30 Oct 2021 15:00:00 +0200 Diskussion: Verkehrswende in Köln? Fragen an die neue Mehrheit im Rat https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/diskussion-verkehrswende-in-koeln-fragen-an-die-neue-mehrheit-im-rat-1/ Verkehrswende in Köln? Fragen an die neue Mehrheit im Rat

Im Kommunalwahlkampf 2020 war die Verkehrswende ein dominantes Thema. Die Befürworter*innen der Verkehrswende wurden durch das Wahlergebnis erheblich gestärkt und das neue Mehrheitsbündnis im Rat zwischen Grünen, CDU und Volt beschloss, Zuständigkeiten in den Bereichen Klima, Umwelt und Verkehr neu zu ordnen.

Wo steht Köln bei der Verkehrswende, ein Jahr nach der Kommunalwahl? Welche Pläne gibt es, um die Verkehrswende in den restlichen vier Jahren des Stadtrates entscheidend voran zu bringen? Wird Verkehrsgestaltung mit Klima- und Gesundheitspolitik zusammen gedacht? Plant Köln zeitgemäß, um einen sozial gerechten und umweltfreundlichen Wandel von Mobilität hervorzubringen? Vertreter*innen der Zivilgesellschaft hinterfragen im Gespräch den verkehrspolitischen Kurs des Mehrheitsbündnisses im Rathaus.

Die Petition der Aktionsgemeinschaft zum „Aufruf: Kölner Verkehrswende Jetzt!“ wurde von 9000 Kölner*innen unterschrieben. Darin wird eine neue Verkehrs- und Stadtentwicklungspolitik gefordert, die allen Bürger*innen umweltfreundlichere Mobilitätsformen und der Stadtplanung eine entsprechende Umgestaltung der öffentlichen Räume in der Stadt ermöglicht.

 

Es diskutieren:

  • Christiane Martin, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Köln (angefragt)
  • Bernd Petelkau, MdL, Fraktionsvorsitzender CDU im Rat der Stadt Köln
  • Jennifer Glashagen, Fraktionsvorsitzende Volt im Rat der Stadt Köln
  • Annetraut Grose, Fuß e.V.
  • Ralph Herbertz, KölnAgenda e.V. / VCD Regionalverband Köln e.V.

Moderation: Frank Deja („Köln Kann Auch Anders“)

 

Die Veranstaltung kann auch im Livestream mit der Möglichkeit zur Einreichung von Fragen verfolgt werden: https://t1p.de/pjz4 (Keine Anmeldung erforderlich).

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news-9595 Wed, 27 Oct 2021 17:47:39 +0200 Fußwegecheck des Hagener FUSS e.V. https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/fusswegecheck-des-hagener-fuss-ev/ Es handelt sich um ein Gebiet mit vielen Wohnquartieren, von denen aus zentrale Punkte wie Bahnhof und Innenstadt in 10-15 Minuten gut zu Fuß erreichbar sind. Um jedoch Menschen zum Zu-Fuß-Gehen zu motivieren, müssten die Wege fußgerecht sein. An mehreren Stellen wurden für zu Fuß Gehende unkomfortable bzw. gefährliche Situationen aufgezeigt und Verbesserungsvorschläge diskutiert.

Einen genauen Bricht finden Sie hier.

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news-9535 Tue, 26 Oct 2021 19:00:00 +0200 Jahreshauptversammlung des VCD am 26. Oktober https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/jahreshauptversammlung-des-vcd-am-26-oktober/ news-9582 Sun, 24 Oct 2021 11:38:10 +0200 „Aufbruch Fahrrad“ muss Chefsache werden! https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/aufbruch-fahrrad-muss-chefsache-werden/ Es ist der Slogan „25% bis zum Jahr 2025“ der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“.

Das breite Bündnis, dem zum Beispiel ADFC, BUND, NABU, RADKOMM und VCD angehören, hatte 2019 mehr als 200.000 Unterschriften gesammelt und damit das erste Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz (FaNaG) in einem Flächenland angestoßen. Der unübersehbare Slogan in signalroter Farbe betont die Dringlichkeit eines starken Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetzes für NRW und ist zugleich die zentrale Botschaft, die Hendrik Wüst in sein neues Amt begleiten wird.

Vertreter*innen der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ werden am 27.10.2021 von 12.00 bis 14.00h vor Ort sein und laden Hendrik Wüst, die Mitglieder des Verkehrsausschusses sowie alle interessierten Parlamentarier*innen herzlich ein, zur Landtagswiese zu kommen.

Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz im Verkehrsausschuss

Einen Tag später, am Donnerstag, 28.10., wird der Verkehrsausschuss erneut über den Gesetzesentwurf für das Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz beraten, bevor sich der Landtag voraussichtlich im November in zweiter Lesung damit befassen wird. In Kraft treten soll das FaNaG NRW voraussichtlich zum 1. Januar 2022.

Die Vertreter*innen von „Aufbruch Fahrrad“ appellieren an die Landespolitiker*innen, den aktuellen Entwurf nachzubessern, und die von Expert*innen der Mobilitäts- und Umweltschutzverbände vorgetragenen und in Stellungnahmen einhellig formulierten Änderungsvorschläge in das Gesetz aufzunehmen. Auch das Bekenntnis zu 25% Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2025 gehört dazu.

Nachfolgend finden Sie die Zitate und Kontaktdaten der beteiligten Organisationen für Ihre Berichterstattung:
 

ADFC NRW

„Hendrik Wüst bleibt als Verkehrsminister und angehender Ministerpräsident deutlich hinter seinen eigenen Ansprüchen zurück. Denn der Entwurf zum ersten Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz in einem Flächenland verfehlt in seiner jetzigen Fassung das Ziel, den Radverkehr massiv zu fördern. Es ist zu mutlos, ohne finanzielle und zeitliche Zielvorgaben und entfaltet zu wenig Bindungswirkung. Hendrik Wüst muss jetzt, wo es drauf ankommt, den Radverkehr, die Sicherheit der Radfahrenden und den Klimaschutz zur Chefsache machen und sich umso mehr an seiner Vision vom „Fahrradland Nr. 1.“ messen lassen.“

Axel Fell, Landesvorsitzender ADFC NRW

Kontakt: Ludger Vortmann, Pressesprecher ADFC NRW, 0151 675 34 402
presse@adfc-nrw.de
www.adfc-nrw.de


BUND NRW

„Der designierte Ministerpräsident Hendrik Wüst kann jetzt beweisen, dass er die Verkehrswende ernst nimmt. Das Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz darf nicht als Alibi für ein grundsätzliches „Weiter so wie bisher“ missbraucht werden. Der Klimaschutz erfordert eine grundsätzliche Verkehrswende. Dazu gehört auch ein Moratorium für alle  Neu- und Ausbauprojekte des Landesstraßenbedarfsplans. Daran wird sich seine Amtszeit messen lassen müssen.“

Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND NRW
ontakt: Dirk Jansen, Geschäftsleiter BUND NRW, 0172 29 29 733
dirk.jansen@bund-nrw.de
www.bund-nrw.de/mobilitaet

 

NABU NRW

„Die Weichen für das neue Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz in NRW sind gestellt. Jetzt gibt es die Chance für die schwarz-gelben Landesregierung zu zeigen, wie ernst sie es tatsächlich mit Klimaschutz und Mobilitätswende meint: 25% Radverkehrsanteil bis 2025 müssen in das neue Gesetz verbindlich aufgenommen werden!

Dr. Heide Naderer, Vorsitzende des Naturschutzbund (NABU) NRW  

Kontakt: Dr. Heide Naderer, Landesvorsitzende NABU NRW, 0211 1592 51 41
Vorsitz@NABU-NRW.de
https://nrw.nabu.de


RADKOMM

„NRW braucht den Aufbruch! Mit unserer Aktion heute geben wir unserem neuen Ministerpräsidenten die guten ‚vibes‘ von „Aufbruch Fahrrad“ mit ins Amt. Bei der Präsentation des Gesetzesentwurfs im März sagte Hendrik Wüst, dass er nichts dagegen habe, wenn wir in NRW den Radverkehrsanteil von 25% schon bis 2024 erreichen. Genau das ist der Geist, den wir für eine zeitgemäße, moderne Verkehrspolitik in NRW brauchen.“

Dr. Ute Symanski, Vorsitzende von RADKOMM und Vertrauensperson von Aufbruch Fahrrad
ontakt: Dr. Ute Symanski, Vorsitzende RADKOMM und Vertrauensperson Aufbruch Fahrrad, 0170 3428453
ute.symanski@radkomm.de
www.radkomm.de


VCD NRW

„Auf Grund der über 200.000 Unterstützer*innen der erfolgreichen Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ hat Hendrik Wüst als Verkehrsminister den Entwurf für das Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz auf den Weg gebracht. Damit unter seiner Führung als neuer Ministerpräsident die Ziele erreicht werden, muss das Gesetz deutlich nachgebessert werden. Denn ohne klare Vorgaben im Gesetz werden der geplante Aktionsplan und dessen Umsetzung die Ziele deutlich verfehlen.“

Rolf Mecke, Medienreferent VCD NRW

Kontakt: Rolf Mecke, Medienreferent, 01577 643 02 57
rolf.mecke@vcd-nrw.de
www.vcd-nrw.de

 

 

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news-9581 Sat, 23 Oct 2021 08:20:14 +0200 Aufbruch Fahrrad https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/aufbruch-fahrrad/ Die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ befindet sich auf der Zielgraden. Das zentrale Ziel der Initiative ist die verbindliche Verankerung der Jahreszahl 2025 im Gesetzesentwurf, sprich den heutigen Anteil des Radverkehrs von rund zehn auf 25 Prozent zu verdoppeln – bis zum Jahr 2025! 

Jetzt soll das mediale Interesse rund um die Wahl Hendrik Wüsts zum neuen Ministerpräsidenten genutzt werden, um nochmal verstärkt auf die Forderungen aufmerksam zu machen.

Mehr Infos findet ihr hier: https://www.radkomm.de/demo-vor-dem-landtag/

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news-9579 Fri, 22 Oct 2021 14:41:22 +0200 Petition zur dauerhaften Öffnung des Westfalenhallen-Wegs https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/petition-zur-dauerhaften-oeffnung-des-westfalenhallen-wegs/  

Zahlreiche Verbände haben sich für diese wichtige Fuß- und Radwegeverbindung eingesetzt, neben dem VCD auch der ADFC, Aufbruch Fahrrad Dortmund, BUND, FUSS und VeloCityRuhr.  Olaf Greve von den Naturfreunden Kreuzviertel hat jetzt eine Petition gestartet. Zeichnen Sie mit!

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news-9573 Wed, 20 Oct 2021 19:03:50 +0200 Bürgerantrag zum Ausbau des Busverkehrs https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/buergerantrag-zum-ausbau-des-busverkehrs/ Eine Verkehrswende in Aachen muss alle Bausteine des Verkehrs umfassen. Neben Rad- und Fußverkehr muss auch der ÖPNV gestärkt werden. Nun gibt es zwar einen Ratsbeschluss zur Ausweitung des Busverkehrangebots um 30% bis 2025, allerdings fehlen konkrete Konzepte dafür. Als Grundlage gibt es das “Busnetzgutachten 2015+”, allerdings wurde dies nie vollständig umgesetzt und ist mittlerweile auch schon teilweise wieder überholt.

 

Zusammen mit u.u.m hat der VCD eine Reihe von Maßnahmen vorgelegt, die in den nächsten 2 Jahren realisitsch umsetzbar sind. Eine zentraler Punkt dabei ist, dass die ASEAG in Aachen einen Citytakt eingeführt hat, dass dieser aber wenig bekannt ist und auch nicht konsequent durchgehalten wird. Zudem “holpert” der Takt beim Übergang in die Nachbarkommunen, wo ein 7,5-Minuten-Takt auf einen 10- oder 20-Minuten-Takt stößt. So hat der Citytakt in der gegenwärtigen Form nicht wirklich den gewünschten Effekt – nämlich dass entlang der Hauptachsen die Busse so häufig fahren, dass man sich ohne Blick auf den Fahrplan einfach an die Haltestelle begeben kann.

 

VCD und u.u.m fordern daher, den Citytakt entsprechend dem Busnetzgutachten 2015+ zu vollenden, die Hauptachsen zu stärken und den Takt in die Außenbezirke und in die Nachbarstädte zu verlängern. Gleichzeitig sollen die Ringlinien verdichtet werden.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verknüpfung mit dem Schienenverkehr, der auch innerhalb von Aachen einen wesentlich größeren Beitrag leisten könnte, wenn er enger mit dem Busverkehr integriert wäre. Daher sollen an den insgesamt 5 Schienenhaltepunkten innerhalb der Stadt (West, Schanz, HbF, Rothe Erde und Eilendorf) bessere Umsteigebeziehungen geschaffen werden.

 

Wir haben für den Antrag die Form eines Bürgerantrags nach § 25 Gemeindeordnung NRW gewählt. Den kompletten Wortlaut des Antrags finden Sie hier im PDF.

 

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