VCD NRW Nachrichten http://nrw.vcd.org de_DE VCD NRW Sat, 17 Aug 2019 12:51:10 +0200 Sat, 17 Aug 2019 12:51:10 +0200 TYPO3 EXT:news news-5072 Sat, 10 Aug 2019 17:07:10 +0200 Klimagünstig durch NRW - SchönerTag-Ticket günstiger machen! https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/klimaguenstig-durch-nrw-schoenertag-ticket-guenstiger-machen/ Bahn und Bus haben für Klimaschutz und Stadtverträglichkeit im Verkehrsbereich zentrale Bedeutung, neben Angebot und Zuverlässigkeit spielt dabei auch der Preis eine Rolle. Günstige Tagestickets sind ein guter Einstieg, um den ÖPNV freizügig zu „erfahren“, meint der ökologische Verkehrsclub VCD.

„In den Ferien sollten Nutzer des NRW-Tickets „Schöner-Tag“ künftig besondere Vorteile bekommen, auch als kleiner Ausgleich für die vielen Störungen und Sperrungen im Bahnverkehr“, sagt Iko Tönjes, Sprecher des VCD in NRW. Der VCD schlägt vor, dass in den Ferien zwei Personen zum Preis von einer fahren können und dass die Beschränkung auf Fahrten nach 9 Uhr wegfällt.

Das NRW-„SchönerTag“-Ticket ist aber im Vergleich mit anderen Ländertickets grundsätzlich zu teuer:

  • 1 Person zahlt in NRW 31€, in den meisten anderen Bundesländern (z.B. Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, ..) sind es 24 oder 25€.
  • Noch krasser ist es bei 2 Personen – der beliebtesten Gruppengröße: hier zahlt man in NRW 46€, in den anderen Ländern zwischen 29 und 32€, d.h. an Rhein und Ruhr ist es etwa 50% teurer!

 (Info: In NRW gibt es nur Single- und 5-Personen-Tickets, was für kleinere Gruppen unattraktiv ist, in anderen Ländern gibt es Zuschläge je einzelnen Mitfahrer. Die Ländertickets gelten i.d.R. Mo-Fr erst ab 9 Uhr.)

Der VCD schlägt vor, endlich in NRW den Preis auf das Niveau der anderen Länder zu reduzieren und je Mitfahrer flexibel zu staffeln. Noch günstiger soll es für Inhaber von Verbund- oder Bahn-Abos werden, denn die haben bereits für einen Teil des Landes bezahlt, und das Abo würde so noch attraktiver. Der VCD sieht das auch als „E-Mobilitäts-Prämie“ für Bahnfahrer, denn immerhin werden 2/3 des ÖPNV elektrisch geleistet.

Preis-Vorschlag des VCD für das „Schöner Tag NRW“-Ticket:
25€ für 1 Person, 6 Euro für jede weitere Person.
Für Abonnenten 20€ + 5 Euro für jede weitere Person.
Bis zu 2 Kinder pro Person (nicht nur eigene!) sollen frei sein.

Text als PDF mit Hintergrundinfos s. hier

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news-5038 Thu, 01 Aug 2019 14:35:58 +0200 Aachen: Mit Vollgas in die Sackgasse! https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/aachen-mit-vollgas-in-die-sackgasse/ Dazu folgender Kommentar von Stefan Weh (VCD Landesvorstand)

Das dunkelblaue Auge, was Aachen sich beim OVG Münster abgeholt hat, ist noch sehr gnädig. Denn die hohen Schadstoffbelastungen wurden mutwillig politisch herbeigeführt. Aachen ist aber kein Einzelfall.

Bis 1999 gab es in Aachen ein Stadtbahnprojekt. Es war politisch beschlossen und im ÖPNV-Ausbauplan des Landes NRW enthalten. Die Gelder standen bereit. Doch in der Kommunalwahl 1999 kippte die rot-grüne Mehrheit und CDU & FDP beerdigten den Bau der Stadtbahn.

10 Jahre später kam das Projekt Campusbahn in die Diskussion. Es wurde von der Politik nur halbherzig verfolgt. Dann kam ein Bürgerentscheid 2013, und 66 % sprachen sich gegen das Projekt aus. Das wäre ein Projekt der Elektromobilität gewesen und hätte auf den im ÖPNV und MIV hochbelasteten Achsen eine spürbare Entlastung gebracht. Dann wäre die Diskussion um notwendige Fahrverbote wegen Überschreitung der Grenzwerte von 40 Mikrogramm gar nicht notwendig geworden.

Seit letztem Jahr wurden im Rahmen der Regio-Tram als Verbindung zwischen der Stadt Aachen und den Kommunen im Nordkreis mit den stärksten Pendlerströmen erste Beschlüsse gefasst. Seit den ersten Absichtserklärungen ist es noch verdächtig still um das Projekt...

Seit mindestens 2011 hat das Parken in den Parkhäusern der Innenstadt 1,00 € je halbe Stunde gekostet. Acht Jahre später ist das heute genauso: Null Prozent mehr!

Dagegen ist die Monatskarte für Erwachsene seit Anfang 2011 um 32 % teurer geworden. 2011 kostete das CityTicket XL 1,00 € und heute kostet es 1,80 €. Das sind 80 % mehr!

Der politische Witz ist, dass die städtische Parkhausgesellschaft APAG zum selben städtischen Konzern E.V.A. gehört wie die Verkehrsbetriebe ASEAG. Dabei gehört die APAG zu 100 % den Verkehrsbetrieben ASEAG.

Parken bleibt also billig. Der Bus wird immer teurer. So wird der Bus immer unattraktiver. Das ist Auto-Vorrang-Politik. Folgerichtig wird seit den 80er Jahren über den Abriss des Parkhauses Büchel mitten in der Innenstadt diskutiert. Der Abriss wurde 1986 beschlossen, aber es steht noch immer! Die Wege der Pkw von und zum Parkhaus führen zudem durch Straßen mit sehr hohem Fußgängeranteil. Der Abrissbeschluss hat sein 30jähriges Jubiläum vor drei Jahren gefeiert.

Im Rahmen der politischen Beratungen um den Luftreinhalteplan für die Stadt Aachen wurde auch über die Parkgebühren diskutiert. Dabei traute man sich nicht an die Gebühren der Parkhäuser ran, sondern hat nur die Parkgebühren im städtischen Straßenraum marginal erhöht. Politisch wurde der Vorschlag der Sadtverwaltung deutlich abgeschwächt. Auch hier war die Verwaltung wieder fortschrittlicher als die Politik...

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news-5021 Sat, 27 Jul 2019 22:33:37 +0200 Bergisch Gladbach, Haltestelle "Markt" soll wegfallen! https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/bergisch-gladbach-haltestelle-markt-soll-wegfallen/ Stadt nimmt Bürgern direkten Zugang zur Innenstadt

Für einen Großteil der Bürgerinnen und Bürger von Bergisch Gladbach und außerhalb soll künftig der direkte Zugang zur Innenstadt nicht mehr möglich sein. Die Stadt plant, die Bushaltestelle „Markt“, die nach Fahrgastzahlen drittwichtigste Haltestelle im Stadtgebiet, dauerhaft wegfallen zu lassen. Stattdessen sollen alle Linien um die Innenstadt rumfahren und alle Fahrgäste nur noch über die Haltestelle „An der Gohrsmühle“ in die Stadt kommen. Dies würde für täglich Tausende Bürger weitere Wege in die City und das Kreuzen auf den Fußgängerüberwegen des hoch belasteten Kreisverkehrs Schnabelsmühle bedeuten. Friedhelm Bihn, Sprecher des VCD Verkehrsclub Deutschland im Rheinisch-Bergischen Kreis, sieht in diesen Plänen eine wesentliche Verschlechterung der Verkehrssituation in der Innenstadt.
In der Sitzung des Stadtentwicklungs- und Planungsausschusses der Stadt am 3.Juli wird eine von der Stadt in Auftrag gegebene Verkehrsuntersuchung „Westliche Innenstadt Bergisch Gladbach“ des Kölner Planungsbüros VIA vorgestellt. Die Stadt hat VIA beauftragt, allein die Verkehrsströme des Kraftfahrzeugverkehrs in der Innenstadt zu untersuchen. Von der Stadt für die Gutachter vorgegeben war, die Linienbusse aus der Straßenführung Paffrather Straße / Konrad-Adenauer-Platz herauszunehmen und damit die Haltestelle „Markt“ dauerhaft nicht mehr anzufahren. Friedhelm Bihn stellt dazu fest: „Dies ist ein weiteres Beispiel der verfehlten Verkehrspolitik der Stadt und der im Rat entscheidenden Mehrheit von CDU und SPD. Hier wird versucht, die Probleme des Autoverkehrs in der Stadt zu lösen. Dabei werden die Interessen der Bürger vollkommen aus den Augen verloren. Für eine notwendige Verkehrswende, eine nachhaltige Verkehrspolitik und eine umweltfreundlich erreichbare City mit guter Luft- und Aufenthaltsqualität muss der öffentliche Personennahverkehr gestärkt und nicht aus der Innenstadt verbannt werden.“
Pressemitteilung

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news-4996 Fri, 19 Jul 2019 20:00:00 +0200 ... wer hat die schönste Baustelle im ganzen Land? https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/wer-hat-die-schoenste-baustelle-im-ganzen-land/ Die Bauinformationen zur Totalsperrung Duisburg – Essen gibt es hier und seit dem 21.7. auf unserer Seite auf Facebook.

Für alle baubedingten Fahrplanänderungen in NRW bietet die DB diese Seite zu den Bauinfos.

Die DB Netz AG hat eine interaktive und sehr informative Karte zu den Baustellen in Deutschland bereitgestellt.

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news-4913 Thu, 27 Jun 2019 12:00:00 +0200 IHK stimmte mit großer Mehrheit für die Reaktivierung der Röhrtalbahn https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/ihk-stimmte-mit-grosser-mehrheit-fuer-die-reaktivierung-der-roehrtalbahn/ Dies ist nachzulesen in der Zeitschrift der IHK “wirtschaft 01+02/2019” auf S. 30 und S. 31. Drei Experten von RLG-Schiene, RLG-Bus und NWL referierten zum Thema Reaktivierung vor dem Ausschuss.

Interessanterweise fand dieses Votum am Montag, 24.6.2019 im Wirtschaftsausschuss keinerlei Würdigung seitens der CDU.

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news-4853 Thu, 13 Jun 2019 18:09:01 +0200 RRX hält ab 9. Juni planmäßig in Köln-Mülheim https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/rrx-haelt-ab-9-juni-planmaessig-in-koeln-muelheim/ Die neuen attraktiven Fahrzeuge für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) werden ab 9. Juni 2019 planmäßig auch in Köln-Mülheim halten. Ab diesem Tag wird der Betrieb auf der Regional-Express-Linie RE 5 von der National Express Rail übernommen, die dann in Doppeltraktion mit zwei Triebwagen und Sitzplätze für 800 Fahrgäste bieten zwischen Wesel und Koblenz fahren.

Seit dem 9. Dezember 2018 sind die ersten RRX-Fahrzeuge bereits auf der Strecke Düsseldorf – Kassel-Wilhelmshöhe (RE 11) mit der Abellio Rail NRW als Betreiber weitgehend störungsfrei und mit guter Resonanz im Fahrgast-Einsatz.

Der Ziel-Fahrplan für den geplanten „Deutschland-Takt“ verspricht für den Bahnhof in Köln-Mülheim weitere deutliche Verbesserungen. Hierzu hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer beim „Zukunftsbündnis Schiene“ am 7. Mai in Berlin in einem Zwischenbericht erste Ergebnisse vorgelegt. Der Deutschland-Takt ist ein abgestimmter, vertakteter Fahrplan für alle Züge des Nah- und Fernverkehrs in ganz Deutschland, bei dem im Jahr 2030 auf den Hauptachsen alle 30 Minuten ein Zug fahren soll. Bereits im Jahr 2021 soll er in den ersten Regionen starten.

Im jetzt vorgestellten Ziel-Fahrplan soll der heutige RE 5 als RRX 6 von Koblenz nach Minden fahren. Zusätzlich ist ein neuer RRX 4 von Remagen bis Bielefeld mit Halt in Köln-Mülheim vorgesehen. Nach den derzeitigen Plänen wird dann der heutige RE 1, der als RRX 1 nur noch von Aachen bis Dortmund und nicht mehr bis Hamm fahren wird, nicht mehr in Köln-Mülheim halten. Dafür ist ein neuer RRX 2 geplant, der von Aachen über Köln mit Halt in Köln-Mülheim und Dortmund bis Paderborn und als FR 36 im Fernverkehr weiter bis Erfurt und Dresden fahren soll

 

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news-4829 Wed, 05 Jun 2019 19:44:19 +0200 „Knolle statt Knöllchen“ – Falschparken ist kein Kavaliersdelikt! https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/knolle-statt-knoellchen-falschparken-ist-kein-kavaliersdelikt/ Der VCD – Verkehrsclub Deutschland ruft in der Woche vom 3. bis zum 7. Juni 2019 zu bundesweiten Aktionen gegen die Verkehrssicherheit gefährdendes und behinderndes Falschparken auf. Der VCD Regionalverband Köln wird sich am 6. Juni von ca. 15:30 bis 18:00 Uhr mit einer Aktion an der Bonner Straße in der Kölner Südstadt an dieser Kampagne beteiligen. Damit wollen wir vor Ort auf die Gefährdungen und Behinderungen, die rücksichtsloses Falschparken insbesondere für die schwächeren Verkehrsteilnehmer bedeutet, aufmerksam machen und für einen respektvollen Umgang mit dem öffentlichen Raum sensibilisieren.

Zum Hintergrund: Wer falsch parkt, behindert oder gefährdet andere Verkehrsteilnehmer. Pkw auf Radwegen, Lieferwagen in zweiter Reihe, zugeparkte Straßenkreuzungen – all dies trägt dazu bei, dass die Wege für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, zu einem riskanten Spießrutenlauf werden. Aber auch Busfahrgäste und Autofahrer sind genervt von zugeparkten, blockierten Fahrbahnen. Nicht zuletzt bedeuten falsch abgestellte Fahrzeuge eine besondere Rücksichtslosigkeit gegenüber allen Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Der zunehmende Lieferverkehr, ein mangelndes Unrechtsbewusstsein bei den Falschparkenden, unzulängliche Kontrollen durch Polizei und Ordnungsämter sowie viel zu geringe Bußgelder verschärfen das Problem.

Falschparken muss in Deutschland deutlich höher bestraft werden als bisher. Im Moment liegt das Bußgeld für illegales Parken bei gerade einmal 20 Euro. Aus „Knöllchen“ müssen „Knollen“ werden, um abschreckend zu wirken, denn Ermahnungen zeigen kaum Wirkung. Im europäischen Ausland wird Falschparken bereits mit deutlich höheren Bußgeldern geahndet – in Dänemark zum Beispiel ab 70 Euro, in den Niederlanden ab 90 Euro und in Spanien sogar bis 200 Euro.

Wir fordern die Bundesregierung auf, das Bußgeld für Falschparken auf mindestens 100 Euro anzuheben, gleichzeitig mit einem Punkt in Flensburg zu ahnden und dazu noch dieses Jahr die Bußgeldkatalog-Verordnung anzupassen. Mit der abschreckenden Wirkung eines solchen Bußgelds wird der Verkehr sicherer, Fahrradfahren und Zufußgehen attraktiver und somit ein wichtiger Schritt für die Verkehrswende in unseren Städten erreicht.

Zur Unterstützung dieser Forderung rufen wir dazu auf, die Petition „Knolle statt Knöllchen! Bußgelder für Falschparker drastisch anheben!“ zu unterzeichnen.

Unterstützer der Petition: Verkehrsclub Deutschland (VCD), Initiative Clevere Städte, Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein (ABSV), Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC), Bundesverband Carsharing (BCS), Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK), Changing Cities, Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV), Deutsche Umwelthilfe (DUH), FUSS e.V., Verbund Service und Fahrrad (VSF), Zweirad-Industrie-Verband (ZIV)

Zur Pressemitteilung

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news-4995 Mon, 03 Jun 2019 01:02:00 +0200 VCD, AVV, VRR und VRS bieten auch in diesem Jahr die Mobilitätsfibel für Eltern der neuen Grundschulkinder an https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-avv-vrr-und-vrs-bieten-auch-in-diesem-jahr-die-mobilitaetsfibel-fuer-eltern-der-neuen-grundschul/ Die gemeinsame Broschüre des VCD und der drei Verkehrsverbünde bietet mit Blick auf den bald zu bewältigenden Schulweg übersichtlich die wichtigsten Informationen zur kindgerechten Mobilität. Zur Sprache kommen außerdem Themen wie Gesundheit, sicherer Umgang mit Bus und Bahn oder Fortbewegung mit Roller und Fahrrad. Grundlage der Fibel ist das Wissen um die Bedeutung von Bewegung für die körperliche und seelische Entwicklung von Kindern. Dazu gehört, dass Kinder lernen, selbstständig mobil zu sein - auch ohne das „Elterntaxi“.

Download als Pdf-Datei plus Bestelladresse:


VCD-Mobilitätsfibel VRS (mobilitätsfibel@vrsinfo.de)

VCD-Mobilitätsfibel AVV (mobilitaetsfibel@avv.de)

VCD-Mobilitätsfibel VRR (info@vrr.de)

VCD-Mobilitätsfibel neutral (info@vcd-nrw.de)

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news-4707 Sun, 12 May 2019 08:27:30 +0200 Radentscheid Aachen: Eindrücke von der Auftaktveranstaltung https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/radentscheid-aachen-eindruecke-von-der-auftaktveranstaltung/ Begleitet von einem Rahmenprogramm fand am 11. Mai der Startschuss für die Unterschriftensammlung satt. Nähere Informationen gibt es auf der Homepage des Radentscheids. Hier wollen wir uns mit einigen Fotos begnügen, die einen Eindruck von der Auftaktveranstaltung vermitteln.

 

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news-4675 Wed, 01 May 2019 18:00:00 +0200 Termine 2019 im Überblick – Kreisverband Minden-Lübbecke - Herford https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/termine-2019-im-ueberblick-kreisverband-minden-luebbecke-herford/ (GK 01.05.2019)

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news-4640 Sat, 27 Apr 2019 17:35:45 +0200 Aufbruch Fahrrad – Endspurt: "Aufgrund der großen Nachfrage: Fristverlängerung bis Mitte Mai!" https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/aufbruch-fahrrad-endspurt-aufgrund-der-grossen-nachfrage-fristverlaengerung-bis-mitte-mai/ „Wir sind unglaublich glücklich und stolz, jetzt verkünden zu können: die Mindestzahl von 66.000 Unterschriften haben wir erreicht (und, pst, schon überschritten). Damit sind wir die erste erfolgreiche Volksinitiative in NRW – mit einem Fahrradthema! Als wir realisierten, dass wir unser Unterschriftenziel tatsächlich erreicht hatten, bekamen wir erstmal Gänsehaut. Nun ist klar, der Landtag in Düsseldorf wird sich mit Aufbruch Fahrrad und unseren Forderungen befassen müssen.“ so Ute Symanski happy.

Jetzt heißt es die letzten Tage weitermachen, um weitere Unterschriften zu sammeln damit das politische Signal für mehr Radverkehr in NRW noch deutlicher wird. Die Abgeordneten im Landtag sollen sehen, dass nicht nur 66.000 Menschen in NRW, sondern viel, viel mehr Menschen die Forderungen von Aufbruch Fahrrad unterstützen. Die endgültige Anzahl an Unterschriften wird dann auf der Radkomm #5 am 1. Juni 2019 verkündet. Bis dahin bleibt die genaue Zahl weiterhin ein Geheimnis.

Da mit Frühlingsbeginn die Möglichkeiten zum Unterschriftensammeln im Freien wieder zahlreicher sind, gibt es aktuell wieder viele Gelegenheiten, die Unterschriftenzahl weiter zu steigern. Schaut in den Terminkalender auf der Aufbruch Fahrrad Website, welche Sammelaktionen es in eurer Nähe gibt – oder startet eure eigenen Sammelaktionen, Möglichkeiten gibt es viele. Jede einzelne Unterschrift ist wichtig!

Ebenso wichtig ist es dann, die ausgefüllten Listen in unsere gemeinsame Unterschriftenzentrale nach Köln zu schicken. Je früher die Listen dort ankommen, desto besser! Bis Mitte Mai wurde jetzt die Abgabefrist für die Unterschriftenliste verlängert: „Schickt uns eure Unterschriften, wir wollen sie alle!“ So die Kollegen des Aufbruch Fahrrad in Köln.

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news-4617 Wed, 17 Apr 2019 21:18:02 +0200 Verpasster Anschluss vom IC 2226 an den RE 17 in Hagen Hbf https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/verpasster-anschluss-vom-ic-2226-an-den-re-17-in-hagen-hbf/ Standpunkt & Reisebericht von Stefan Weh

Am Freitag, 5.4.2019 fuhr ich mit dem IC 2226 von Köln Hbf nach Hagen um dort 13:17 mit dem RE 17 weiter nach Olsberg zu fahren. Dort sollte es mit dem SchnellBus S50 nach Züschen gehen. Ziel war das Mobilitätsforum der SPD in Züschen wo ich einer der Referenten sein sollte.

Trotz Ausfalls der S6 von Köln-Nippes zum Hbf Köln glückte knapp der Umstieg in den IC. Der IC 2226 hatte ca. 18 Min. Verspätung und kam genau um 13:17 in Hagen Hbf an Gleis 5/6 zum stehen als der RE 17 noch am Gleis 4 gegenüber stand. Als die Türen des IC sich öffneten hörte man aber leider schon den Dieselmotor des Pesa Link. Ohne auch nur Sekunden zu warten ließ der Lokführer den Zug abfahren.

Ein bemerkenswerter Vorgang! Freitags fahren die meisten Kunden mit der Bahn. Gerade dann gibt es immer Umsteiger ins Sauerland. Vor allem ist dieser stündliche Anschluss vom IC oder ICE auf den RE 17 ohne Alternative, weil der auch stündlich verkehrende RE 7 von Köln erst zur Minute 19 in Hagen Hbf ankommt.

Der Kunde will hier keine formalen Ausreden wo z.B. auf Pünktlichkeit verwiesen wird. Hier haben alle Recht die sagen: "Das hätte es zu Zeiten der Bundesbahn nicht gegeben." Da war die notwendige Kompetenz bei den Eisenbahnern vorhanden, die genau wissen, dass man in so einem Fall zu warten hat, weil es von der Zeit her problemlos geht und weil das ein anständiges Verhalten gegebenüber dem Kunden und Steuerzahler ist, der das Ganze finanziert.

Immerhin kann ich mir 10 € Fahrgastrechte (Spezialfall Bahncard 100) von der DB AG holen. Die anderen 5 bis 7 Fahrgäste werden sich hoffentlich auch für eine Stunde Verspätung am Zielort 25% ihres Ticketpreises erstatten lassen. Damit war das "pünktliche Losfahren" bzw. sich auf den Fahrbefehl des grünen Hauptsignals berufen zumindest eines für die DB AG: höchst unwirtschaftlich!

Falls sie hier mitlesen und ihnen hier oder aus eigener Erfahrung etwas bekannt vorkommt: Siehe den Artikel vom 18.05.2018: RE 17 lässt umsteigende Fahrgäste in Schwerte aus RE 7 stehen. Das sind nur 2 Fälle von tausenden von schlechten Erfahrungen, die Kunden hier gemacht haben.

(sw)

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news-4535 Wed, 03 Apr 2019 21:49:30 +0200 Klimazug in Aachen, Mönchengladbach und Düren https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/klimazug-in-aachen-moenchengladbach-und-dueren/ Im Rahmen des diesjährigen Autofastens findet am 6. April 2019 ein *Klimazug in AACHEN* statt.

Veranstalter ist der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen.

Wir ziehen zu Fuß, mit Fahrrad oder anderen Fortbewegungsmitteln los, um das Bewusstsein für die alternative Mobilität im urbanen Raum zu stärken und sich öffentlich dafür auszusprechen, dass Alternativen notwendig, um eine erfolgreiche Verkehrswende zu realisieren. Jeder kann mitmachen!

Der Diözesanrat sowie Herr van den Hurk vom Radentscheid Aachen werden Sie begrüßen. Danach bewegen sich die Fußgänger die Krämerstraße hoch. Radfahrer und andere Fortbewegungsmittel machen die Runde über den Seil-/Templergraben/Jakobsstraße zum Marktplatz, wo uns Oliver Krischer mit einem Abschlusswort erwartet.

*Treffpunkt ist um 11 Uhr:* *Elisenbrunnen*

 

Klimazüge in anderen Städten

 

Zeitgleich findet der Klimazug auch in Düren und Mönchengladbach statt. Die Treffpunkte sind

in Mönchengladbach am Sonnenhausplatz und
in Düren am Wirteltorplatz.

jeweils ebenfalls um 11 Uhr.

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news-4532 Wed, 03 Apr 2019 18:40:15 +0200 Autofasten: Einsteigen bitte, am 6. April startet der Klimazug von 11-13 Uhr in Düren, Mönchengladbach und Aachen. https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/autofasten-einsteigen-bitte-am-6-april-startet-der-klimazug-von-11-13-uhr-in-dueren-moenchengladbach-und-aachen/ news-173 Mon, 01 Apr 2019 20:42:00 +0200 Jahreshauptversammlung 2019 https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/jahreshauptversammlung-2019/ Der neue Kreisvorstand des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) ist gewählt. Er wird aufgrund einer Satzungsänderung erstmals zwei Jahre im Amt sein. Vorsitzender ist weiterhin Rainer Bohnet. Seine Stellvertreter sind Thomas Möbius und Siegfried Wohlfahrt. Kassenführerin ist Mechthild Hegemann. Und Besitzer*innen sind Klaus Hoffmann, Raphael Holland und Petra Ziegler. Mit rund 1300 Mitgliedern ist der VCD-Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg/Ahr einer der größten VCD-Kreisverbände Deutschlands.

Seit rund einem Jahr werden in Bonn die unterschiedlichen Maßnahmen im Rahmen der Lead-City diskutiert. Darauf wies VCD-Vorsitzender Rainer Bohnet hin und ergänzte: "Bisher ist die Investition der vom Bund bereitgestellten Mittel in Höhe von 38 Mio. EUR suboptimal verlaufen. Denn das 365-Euro-Ticket verkauft sich nur sehr schleppend und die Werbung dafür lief viel zu spät an."

Begrüßt wird seitens des VCD die Planung zum Bau einer Stadtbahn von Bonn über Niederkassel nach Köln, die insbesondere vom Rhein-Sieg-Kreis engagiert vorangetrieben wird. Bohnet: "Für uns ist wichtig, dass die geplante Rheinquerung zwischen Niederkassel und Köln-Godorf für die Stadtbahn ausdrücklich auch ohne Straßenbrücke positiv gewertet wird."

Im Jahr 2019 wird sich der VCD mit der dringend notwendigen Verkehrsvermeidung befassen, die in der Verkehrs- und Stadtentwicklungspolitik seit Jahren kaum eine Rolle spielt. "Dabei kommt der Zusammenführung von Arbeit und Wohnen, der Eindämmung der Eltern-Taxis vor Kitas und Schulen und dem Mobilitätsmanagement eine große Bedeutung zu," bemerkte Bohnet. Darüber hinaus plant der VCD im Laufe des Jahres 2019 mehrere öffentlichkeitswirksame Aktionen, mit denen er auf 25 Jahre Stillstand beim Bau neuer kommunaler Schienenstrecken aufmerksam machen möchte. Bohnet: "Dieser Stillstand ist ein verkehrspolitischer Offenbarungseid!"

Bundes- und landespolitisch mischt sich der Bonner VCD ebenfalls ein, wenn er z.B. fordert, die Stellplatzverordnung für Neubauten von Gebäuden um die Vorschreibung von Fahrradabstellplätzen erweitern will und bezüglich der Krise der Deutschen Bahn AG eine zweite Bahnreform fordert.

Michael Adler, Chefredakteur der "fairkehr", sorgte für einen motivierenden Input. Sein Vortrag skizzierte viele Handlungs- und Kommunikationsfelder in der Verkehrs-, Umwelt- und Stadtentwicklungspolitik.

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news-4391 Wed, 06 Mar 2019 21:38:21 +0100 Für sichere Radwege in Aachen https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/fuer-sichere-radwege-in-aachen/ Zum ersten Verwaltungsvorschlag zur Umgestaltung der oberen Lothringerstraße, der bei den Umweltverbänden auf massive Kritik gestoßen ist, gibt es einen Alternativ-Entwurf.

Diese Bürgervariante wird in einer Info-Veranstaltung vorgestellt am

Donnerstag, 14. März 2019

im Kulturraum Raststätte, Lothringerstraße 23, 52062 Aachen.

Beginn ist um 19:00 h, Einlass ab 18:30 h.

Veranstalter:

  • Verkehrsclub Deutschland (VCD)
  • Projektwerkstatt "Fahrradfreundliches Brand"
  • Projektwerkstatt "Fahrradfreundliches Eilendorf"
  • Allgemeiner Deutscher Fahrradclub (ADFC)

 

 

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news-4339 Sun, 24 Feb 2019 11:12:50 +0100 Happy Birthday ! - Dürener "Critical Mass" feiert Geburtstag: Bereits seit 5 Jahren treffen sich Fahrradfahrer/innen um sich aktiv für gleichberechtigte Mobilität einzusetzen. https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/happy-birthday-duerener-critical-mass-feiert-geburtstag-bereits-seit-5-jahren-treffen-sich-fahrradfahrerinnen-um-sich-aktiv-fuer-gleichberechtigte-mobilitaet-einzusetzen/ Der VCD Landesvorstand gratuliert den Aktiven zum fünf jährigen Bestehen und bedankt sich für ihr Engagement und den gezeigten Durchhaltewillen. Viele Menschen treffen und engagieren sich regelmäßig in großen und kleinen NRW-Städten und helfen so, auf die unbefriedigende Situation des Radverkehr hinzuweisen und Veränderungen anzuschieben. Ein wichtiges Ergebnis dieses langjährigen Engagements, ist die aktuell laufende Volksinitiative Aufbruch Fahrrad in NRW.
Zur Website der Kolleginnen/Kollegen in Düren, mit weiteren Informationen. 

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news-4338 Sun, 24 Feb 2019 10:31:39 +0100 Dürener "Critical Mass" feiert Geburtstag: "Wir werden immer mehr" - bereits seit 5 Jahren treffen sich Fahrradfahrer/innen um sich aktiv für gleichberechtigte Mobilität einzusetzen. https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/duerener-critical-mass-feiert-geburtstag-wir-werden-immer-mehr-bereits-seit-5-jahren-treffen-sich-fahrradfahrerinnen-um-sich-aktiv-fuer-gleichberechtigte-mobilitaet-einzusetzen/ Ziel ist, als größere Fahrradgruppe alle anderen Verkehrsteilnehmer dafür zu sensibilisieren, dass innerstädtische Mobilität nur in Gleichberechtigung und in gegenseitigem rücksichtsvollem Umgang funktionieren kann.

  • In der Form eines Verbandes oder der sogenannten „kritischen Masse“ erlaubt die deutsche Straßenverkehrsordnung (§ 27) ein gemeinsames Fahren von mehr als 15 Fahrradfahrern. Auch Ampeln und Kreuzungen dürfen gemeinsam im zweireihigen Verband passiert werden. Heißt: Wenn die Spitze der Gruppe bei Grün fährt, kommt auch der Rest hinterher, selbst wenn die Ampel inzwischen auf Rot gesprungen ist. Ähnlich wie in China – im Land der Radfahrer – üblich, regeln die Gruppenteilnehmer dann selbst die Verkehrssteuerung, um die Kreuzung zu sichern.

Dass die „Critical Mass“ nunmehr seit 5 Jahren in Düren eine feste Größe im Terminkalender vieler Radfahrer geworden ist, will gefeiert werden: Das Programm startet um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz mit dem Angebot für Jedermann, ungewöhnliche Fahrräder, wie Lastenbikes oder Tandems auszuprobieren.
Zwischen 17:45 Uhr und 18:15 Uhr freuen sich die Teilnehmer auf Pressegespräche und ein generelles Kennenlernen, bevor die eigentliche Jubiläums-„Critical Mass“ dann um 18:15 Uhr startet.

In Düren werden zum Jubiläum immerhin 50 Fahrradfahrer erwartet. Wir werden immer mehr! Auch vor dem Hintergrund der sich intensivierenden gesellschaftlichen Debatte über Mobilitäts- und Lebensqualität in unseren Städten.

  • Das weltweite Phänomen der „Critical Mass“ oder auch „Fahrradfahrerflashmob“ begann in San Francisco, an einem Freitag, dem 25. September 1992. Seitdem finden ähnliche Events regelmäßig in vielen Städten – rund um den Globus und meist am letzten Freitag im Monat – statt. So auch beispielsweise in Köln, Berlin und Aachen. In den großen städtischen Metropolen sind dann stets viele Hundert Fahrradfahrer für eine friedvolle und kunterbunte Ausfahrt am Start.

Anmerkung: Da es sich bei der Critical Mass um eine spontane Zusammenkunft handelt, gibt es keine festen Ansprechpartner oder Verantwortliche. Für Pressekontakt und Hintergrundberichte: Einfach am 8. März 2019 ab 17:00 Uhr zum Markplatz kommen!

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news-4335 Thu, 21 Feb 2019 19:18:48 +0100 Mahnwache für getötete Radfahrer https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/mahnwache-fuer-getoetete-radfahrer/ In nicht einmal zweieinhalb Jahren sind in Aachen 4 Radfahrerinnen und Radfahrer ums Leben gekommen, zuletzt erst vor wenigen Tagen auf der Vaalser Straße. Ihr Tod hätte durch bessere Verkehrsführung und angemessene Radverkehrsanlagen vielleicht vermieden werden können.

 

 

Fast 200 Menschen trafen sich heute vor dem Verwaltungsgebäude am Marschiertor zu einer Mahnwache, während drinnen der Mobilitätsausschuss tagte.

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news-4263 Thu, 07 Feb 2019 08:10:38 +0100 Verwaltungsvorschlag Lothringerstraße: Reaktionen der Politik (Update) https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/verwaltungsvorschlag-lothringerstrasse-reaktionen-der-politik-update/

Bericht von der Sitzung der Bezirksvertretung Aachen-Mitte

Die verschiedenen Varianten zur Umgestaltung der Lothringerstraße für die Radvorrangroute Nr. 1 wurden am 6. Februar 2019 in der öffentlichen Bezirksvertretungs-Sitzung besprochen, der Beschluss wurde jedoch vertagt. Jörg Lindemann von der CDU begründete dies angesichts der vielen Eingaben von Bürgern mit zusätzlichem Beratungsbedarf.

In der Beratung wurde sehr deutlich, dass außer der FDP alle Parteien die Variante 2 mit optimaler Breite der Fahrradstraße bevorzugen. Die Variante 1 wurde von der SPD sogar als "fauler Kompromiss" bezeichnet. Die CDU will für Variante 2 noch Aussagen zum Parkdruck bei Bewohnern im Viertel haben, aber auch sie stufte den Querschnitt in Variante 1 als nicht attraktiv ein.

Die Verwaltung hat ausgeführt, sie habe eine Abwägung durchgeführt und sich dann angesichts des hohen Parkdrucks für die Parkplätze entschieden. Warum die "Radvorrangroute" bei der Abwägung nicht auch mit "Vorrang" behandelt wurde, blieb offen.

Zurzeit bestehen ganz gute Aussichten, dass tatsächlich die Variante 2 letztendlich verabschiedet wird.

Es waren ca. 25 Besucher da, ca. 10 haben Fragen in der Einwohnerfragestunde gestellt. Der enorme Rückhalt aller Radinitiativen für Variante 2 wurde sehr deutlich.

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news-4260 Tue, 05 Feb 2019 17:14:46 +0100 Umsetzung der Radvorrangrouten: Vorschlag der Verwaltung unzureichend https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/umsetzung-der-radvorrangrouten-vorschlag-der-verwaltung-unzureichend/ Radvorrangrouten bilden ein zentrales Element in der zukünftigen städtischen Verkehrsplanung.  Sie sollen den Modal Split vorteilhaft verändern und für eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation sorgen. Dies hatte der VCD in seinem Konzept "Radvorrangrouten für Aachen" vorgeschlagen, und das Konzept ist mittlerweile in ähnlicher Form von der Stadt angenommen worden. Als erster Bestandteil soll die Route nach Brand umgesetzt werden.

 

Nun hat die Verwaltung erste Entwürfe erarbeitet. Eine zentrale Bedeutung kommt dabei der Lothringerstraße vor, die ein stark befahrenes Nadelöhr auf der Strecke darstellt. Die Idee der Stadtverwaltung ist, sie in eine Fahrradstraße umzuwandeln. Ihre bevorzugte Variante stößt auf massive Kritik der Umweltverbände. Sie bringt nur minimale Veränderungen gegenüber dem Status Quo und ignoriert so ziemlich alle Erkenntnisse, die der Verkehrsexperte Thiemo Graf im letzten Jahr in Aachen vorgestellt hat.

 

Stellungnahme der Verbände

Die Verbände VCD und ADFC sowie der Initiativen fahrradfreundliches Brand und Eilendorfer fahren Rad haben dazu eine ausführliche Begründung sowie alternative Vorschläge vorgelegt. Die Stellungnahme finden Sie hier.

 

 

 

 

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news-4225 Mon, 28 Jan 2019 13:54:00 +0100 Kleine VCD NRW Wochen-Umfrage zur Fahrradnutzung im Winter https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/kleine-vcd-nrw-wochen-umfrage-zur-fahrradnutzung-im-winter/ Das Fahrrad ist für immer mehr Menschen zum Hauptverkehrsmittel im Alltag geworden. Dies gilt auch für den Winter, wie unsere letzte kleine Umfrage verdeutlicht hat - laut der 2/3 einfach wärmere Kleidung anziehen und weiter mit dem Rad fahren. In der aktuellen Umfrage wollen wir erfahren welche Strecken unsere Twitter-Leser im Alltag zurücklegen. Die Umfrage läuft noch bis zum 4. Februar 2019. 
Hier geht`s zur Umfrage auf Twitter @oekomobil.

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news-4204 Sat, 26 Jan 2019 21:24:06 +0100 Ost-West: Busspur sinnvoll? Andere kurzfristige Verbesserungen möglich! https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/ost-west-busspur-sinnvoll-andere-kurzfristige-verbesserungen-moeglich/ mit einem 7,5-Minuten-Takt auf der Linie 1 zwischen Junkersdorf
und Brück zwischen 9 und 19 Uhr.

Schnelle Buslinien in dichtem Takt können zudem helfen,
das Stadtbahn-Nadelöhr zwischen Rudolfplatz und Deutz zu
entlasten. Für den vom Rat beschlossenen Schnellbus auf der
Aachener Straße ist der Nachweis eines solchen Entlastungseffekts
jedoch erst noch zu erbringen. Parallel müssen auch andere
Optionen geprüft werden. Hierzu gehören eine Verlängerung bisher
am Neumarkt oder Heumarkt endender Buslinien und die Schaffung
neuer attraktiver Direktverbindungen unter Umfahrung der Innenstadt.

 

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news-4135 Sun, 13 Jan 2019 17:16:25 +0100 A46/B7n-Weiterbau: Kritische Begleitung der Bürgerbeteiligung https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/a46b7n-weiterbau-kritische-begleitung-der-buergerbeteiligung/ Im Herbst 2018 wurde ein neuer Anlauf in der sich schon mehr als 45 Jahre hinziehenden Planung des Lückenschlusses der Autobahn A46 zwischen Iserlohn/Hemer und Arnsberg-Neheim gestartet.

Das "neue" Projekt heißt nun "46sieben" und besteht aus einer 4-streifigen Autobahn bis Menden mit einer  Verlängerung als 3-streifige Bundesstraße bis Arnsberg/Wickede/Ense.
Mehr Details gibt es auf der Projektseite von Staßen.NRW:
Projekt 46sieben | Straßen.NRW

Eine gute Auflistung von Argumenten der Projektgegner gibt es hier:
Mendener Erklärung - Für eine Region ohne Autobahn

Am 27.11.18 fand ein erstes Gespräch zwischen Vertretern des VCD Hagen-MK und Straßen.NRW in Hagen statt. Wir machten darin deutlich, dass der VCD im Grunde weiterhin diesen Fernstraßen-Lückenschluss ablehnt. Wir halten den Weiterbau in der geplanten Form nicht für nötig. Aus unserer Sicht überwiegen die sicher eintretenden Nachteile (v. a. Landschaftszerstörung) die vermuteten/erhofften/versprochenen Vorteile (v. a. Entlastung der Ortsdurchfahrten).

Unsere Position im Beteiligungsverfahren teilten wir Straßen.NRW nach dem Erstgespräch wie folgt mit (Textauszug):

"[....]

Wir begrüßen grundsätzlich den Neuanlauf der Planungen und die über das rechtlich notwendige Maß hinausgehende frühe Bürgerbeteiligung. Allerdings hätten wir uns gewünscht, dass es auch weitergehende Mitsprachemöglichkeiten zum Gesamtprojekt statt einer bloßen Trassendiskussion gegeben hätte.

Die Umsetzung des Projekts 46-sieben ist keine Forderung und auch kein Wunsch des VCD. Deswegen werden wir dieses Straßenbauvorhaben nicht aktiv unterstützen.

Die bisherigen Pläne zum Weiterbau der A 46 (einschl. der uns bekannten Trassenvarianten) lehnten und lehnen wir ab.

Wir akzeptieren jedoch bis auf Weiteres die aktuelle Situation, dass ein rechtlich verbindlicher Auftrag zur Planung und ggf. zum Bau des Fernstraßenlückenschlusses besteht.

Um unsere Vorstellungen bei den Planungen einbringen zu können, sind wir bereit, vorerst im Rahmen der Bürgerbeteiligung des Projekts weiter mitzuwirken.

Ob wir schließlich dem Vorhaben A46-sieben zustimmen können, hängt ab von

  • der Trassenführung und -gestaltung und deren Auswirkungen auf Landschaft und Siedlungen
  • den Folgen für die anderen Verkehrsarten (Rad, Bahn und Bus, Zu-Fuß-Gehen inkl. Wandern)
  • den Maßnahmen zum Ausgleich der Eingriffe in die Landschaft und der sonstigen Beeinträchtigungen für Natur, Siedlungen/Wohngebiete, Naherholung usw.

Wir behalten uns vor, jederzeit aus der Beteiligung wieder auszusteigen, falls wir unsere Ziele einer umweltverträglichen und alle Verkehrsarten ausreichend berücksichtigenden Planung nicht erfüllt sehen.

Alle für uns inhaltlich wichtigen Punkte werden wir im weiteren Verlauf des Verfahrens zur Sprache bringen. [....]"

 

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news-4134 Sat, 12 Jan 2019 16:10:49 +0100 Massive Qualitätsprobleme im Bahnverkehr: Dringend Lösungen gesucht https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/massive-qualitaetsprobleme-im-bahnverkehr-dringend-loesungen-gesucht/
Verwundert war der VCD NRW, dass der VRR in seinen Standard-Antworten die Fahrgäste nur an die ein­zel­nen Bahnunternehmen verweist und auf seine eigene Verantwortung als Aufgabenträger nicht eingeht, und das, obwohl die Kritik nicht Einzelfälle, sondern das System als Ganzes betrifft. Der VRR bestellt die Leistun­gen und misst auch die Qualität im Eisenbahnverkehr. Dass der Bahnverkehr inzwischen von vielen Unter­nehmen durchgeführt wird, sollte nicht zu Lasten der Kunden-Kommunikation gehen, der normale Kunde kann und muss nicht wissen, wer nur gerade zuständig ist, manchmal ist es ja auch das Infrastruktur­unternehmen. Hier muss der VRR selbst stärker aktiv werden und zumindest die Kundenanfragen koordiniert weitergeben und die Rückmeldung nachverfolgen. Und es bleibt natürlich die Kernfrage, ob und wann die geschilderten Missstände nachhaltig behoben werden.

Daraufhin hat sich der VCD NRW über politische Vertreter an den VRR gewandt. Von seiten des zuständigen Kundendialogs im VRR wurde eingeräumt, dass der Verbund seine Aufgabenträger-Rolle gegenüber den Kunden zu wenig darstellt und ausfüllt. Das soll in Zukunft besser werden.

Alle Verbünde in NRW wie auch u.a. die DB haben mit Zuverlässigkeits-Problemen zu kämpfen, es fehlt an Fahrpersonal und einsatzfähigen Fahrzeugen, es gibt Verspätungen und Ausfälle durch viele Baustellen und technische Störungen an der Strecke, betriebliche Prozesse bei Störungen sind nicht optimal. Externe Einflüsse wie Unwetter, Personen im Gleis, Metallklau, Bergsenkungen etc. kommen hinzu.

Im Ausschuss für Verkehr und Planung im VRR  - in dem der VCD NRW als Gast mit Rederecht vertreten ist- berichteten im November Vertreter der eurobahn/Keolis über die Probleme und die Bemühungen um Abhilfe. Dazu gehören die bundesweite Suche nach Ersatzfahrzeugen, nach Fachkräften für die Werkstadt und die Beschaffung von Ersatzteilen. Eine Verbesserung würde sich auch dadurch ergeben, wenn 5 bereit stehende neue Fahrzeuge die ausstehende Zulassung durch das Eisenbahn-Bundesamt erhielten.

Wie sind die Aussichten konkret für die Ost-West-Strecke um Düsseldorf? Bei der Eurobahn (RE 13) soll durch den vorübergehenden Einsatz von älteren Wagen auf einigen Linien im VRR und eine Optimierung der Betriebsprozesse die Fahrzeugsituation entschärft werden. Bei der Verstärkungslinie S 68 der DB ist eine Besserung erst in Sicht, wenn durch die Übernahme des S-Bahn-Betriebs im Ruhrgebiet durch Abellio und National Express gegen Ende 2019 bei der DB Kapazitäten frei werden. Mit dem Start des RRX-Vor­lauf­betriebs auf der Linie RE4 Ende 2020 werden dort die Kapazitäten pro Zug um ca. 200 Sitzplätze erhöht.
 
Massive Probleme hat im neuen Jahr immer noch auch die Nordwestbahn (u.a. RE10 Düsseldorf - Kleve), insbesondere durch fehlendes Personal bzw. hohen Krankenstand. Hier fallen viele Züge aus, Ersatzverkehr wird nicht immer angeboten und ist auch keine befriedigende Lösung. Aber auch die Infrastruktur macht hier Probleme. Hierzu konnte der VRR keine Lösung nennen. Bemerkenswert ist, dass von Abellio, Tochter der Niederländischen Staatsbahn (u.a. RE19, RE11/RRX), keine größeren Probleme bekannt geworden sind. Offensichtlich ist es durchaus möglich, mit gutem Management und guten Arbeitsbedingungen einen zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, jedenfalls wenn die Infrastruktur mitspielt.

Fazit: In einigen Punkten sind Verbesserungen in Vorbereitung, eine grundsätzliche Wende zu hoher Zuverlässigkeit und zusätzlichen Kapazitäten lässt auf sich warten, die ist aber für Fahrgäste wie auch Luftqualität so schnell wie möglich erforderlich. Der VCD NRW wird sich dafür gemeinsam mit dem VRR energisch einsetzen, aber auch konstruktive Kritik äußern. Wir fordern kleinere Ausbaumaßnahmen im Netz für eine höhere Flexibilität bei Störungen, ein fahrgastfreundliches Baustellenmanagement, ein konsequentes Qualitätsmanagement gegenüber den Bahnbetreibern, die Bestellung zusätzlicher Kapazitäten, und eine stärker wahrgenommene Verantwortung des Verbundes für die Bahnqualität gegenüber den Fahrgästen. Der VCD wünscht sich politisch einen runden Tisch Bahnqualität NRW, an dem strategische Maßnahmen für das ganze Land zur Verbesserung der Zuverlässigkeit diskutiert, koordiniert und finanziell gesichert werden.

Viele Menschen würden gerne umsteigen, müssen aber  mit einer hochwertigen Bahn abgeholt statt durch immer wiederkehrende Qualitätsprobleme verschreckt werden. Derzeit fällt es schwer, Autofahrern die Bahn zu empfehlen, und das ist angesichts der großen Probleme mit Luftreinhaltung und Klimaschutz im Verkehr ein unhaltbarer Zustand. In der Politik wird viel über neue Apps, Elektromobilität, P+R, Multi­modalität etc. geredet, aber das Kernsystem Bahn bleibt zu oft buchstäblich auf der Strecke.


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news-4092 Tue, 18 Dec 2018 18:29:54 +0100 Kleine VCD-Umfrage auf Twitter @oekomobil zum Umgang von Städten mit Falschparkern auf Radstreifen https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/kleine-vcd-umfrage-auf-twitter-oekomobil-zum-umgang-von-staedten-mit-falschparkern-auf-radstreifen/ Wenn man in Düsseldorf von der neuen VCD-Geschäftsstelle in der Schützenstraße zum Bahnhof läuft, muss man die Kölner Straße und den dort neu eingerichteten Radstreifen überqueren. Dort sieht man zahlreiche PKW, die den Radstreifen zuparken. Spricht man einen Falschparker an, bekommt man als freundliche Antwort "bin ja gleich wieder weg" zu hören. Schaut man die Straße entlang, sieht man, das die meisten wohl nicht gleich wieder weg sind. Ein Bewusstsein für die Gefährdung der Radfahrer, das zeigt die Reaktion des Falschparkers deutlich, fehlt offensichtlich.

RP-online hat am 13. Dezember über den Missstand berichtet:
"Ärger um Falschparker in Düsseldorf: Neuer Radstreifen auf Kölner Straße wird zur Auto-Haltezone".

Wir haben auf Grund der Probleme in Düsseldorf auf Twitter @oekomobil eine "Kleine Wochen-Umfrage und Diskussion" eingestellt und sind gespannt auf Ihre Meinung und Diskussionsbeiträge.  

Weitere Informationen gibt es auch im Facebook-Account des VCD Landesverband.   

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news-4091 Mon, 17 Dec 2018 17:23:00 +0100 #WeihnachtsbaumFahrrad: Wir sammeln Bilder von Menschen die ihren Weihnachtsbaum mit dem Fahrrad nach Hause bringen. https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/weihnachtsbaumfahrrad-wir-sammeln-bilder-von-menschen-die-ihren-weihnachtsbaum-mit-dem-fahrrad-nach-hause-bringen/ Die Idee zu der Aktion kommt eigentlich aus Kanada, genauer aus Vancouver: "2-wheelin' with a tree: Cyclists put spin on Christmas tradition". Der Kanadier Chris Bruntlett will mit der Aktion zeigen, das Radfahrer kein Auto oder Schlitten brauchen, um Ihren Weihnachtsbaum nach Hause zu bringen, ein Fahrrad reicht vollkommen aus und die vielen Fotos die er gesammelt hat, zeigen das er recht hat - "prov it".
Die Volksinitiative Aufbruch Fahrrad in NRW hat die Idee aufgegriffen und sammelt unter den Hashtags #WeihnachtsbaumFahrrad und #treebybike Bilder von Menschen, die ihren Weihnachtsbaum in der Stadt und auf dem Land mit dem Rad nach Hause bringen.
Der VCD unterstützt die Aktion über den Twitteraccount @oekomobil und sammelt die Bilder in einem Twitter-Moment. Die Aktion soll verdeutlichen, das man mit dem Fahrrad die allermeisten Mobilitätsanforderungen des Alltags gut erledigen kann. 

Der Aufbruch Fahrrad feiert übrigens Halbzeit mit mobilen Weihnachtsmärkten - helft mit und schenkt NRW zu Weihnachten eure Unterstützung und Unterschrift für ein neues Fahrradgesetz. 

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news-4078 Fri, 14 Dec 2018 20:18:14 +0100 Konzept zur Weiterentwicklung des Regionalen Radverkehrsnetzes im RVR https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/konzept-zur-weiterentwicklung-des-regionalen-radverkehrsnetzes-im-rvr/ Eingabe an die Bezirksvertretungen Eving, Innenstadt-Nord, Scharnhorst und an den Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden 
Bezug: (Drucksache Nr.: 11722-18) 

Empfehlung: D..... empfiehlt dem Rat der Stadt Dortmund zu beschließen: 

1. Die Querung der B 236 in Kirchderne soll über die von der BV Scharnhorst seit 2009 geforderte Brücke statt durch die Unterführung auf der Derner Straße erfolgen. (siehe Anlagen 1 u 2)

2. Es soll dem RVR zusätzlich eine Verbindung von Dortmund-Mitte nach Lünen über Nordmarkt – Burgholzstraße - Osterfeldstraße – Preußische Straße – neuer Weg am Kirchderner Graben – Grüggelsort – neue Brücke (s.o.) - Leezenpatt vorgeschlagen werden. 
(siehe Anlage 3)

3. Falls der RVR auf einer Rangfolge der beiden Strecken besteht, soll die Strecke über Eving favorisiert werden.

Sachdarstellung:

Zu 1) An der geplanten Unterführung unter der B 236 an der Derner Straße kann der vom RVR  vorgesehene Standard einer Radhauptverbindung von ca. 3 m - plus eines Sicherheitsstreifens und zwei Gehwegen - zwischen Dortmund und Lünen (und weiter nach Selm bzw. Werne und Hamm) nicht umgesetzt werden. Wegen der Gefahren, die allein durch diesen Engpass entstehen würden, und die durch das abschüssige Gelände des Weges von Norden her verstärkt werden, halten wir diese Routenführung für nicht akzeptabel. (siehe Anlage 1)

Die Brücke wurde bereits von der BV Scharnhorst seit 2009 gefordert, um eine Verbindung zwischen Derne und Kirchderne bzw. Eving weiterhin zu ermöglichen, da die B 236 eine alte Wegverbindung zerteilt hat. (siehe Anlage 2)

Der Brückenschlag kann ohne Rampen - über die B236 in Tieflage - erfolgen, was dem Radverkehr besonders entgegen kommt und die Kosten relativ niedrig hält. Für den Lückenschluss einer überregionalen Radverbindung über eine mehrspurige Bundesstraße sollte es möglich sein, auch die notwendigen Fördergelder zu requirieren. 

Zu 2) Die vorgeschlagene Route wird zwar bereits von der City bis Eving als innerstädtische Radroute geplant. Mit der Planung des RVR-Radverkehrsnetzes bietet sich nun aber die Chance, diese Strecke auch als eine Hauptroute zu erweitern und zu qualifizieren, um insbesondere Pendler vom Auto aufs Fahrrad umzuorientieren. 

Die Verbindung über den Nordmarkt, durch Eving nach Lünen hat das Potential einer wichtigen überregionalen Magistrale für den Radverkehr, die schrittweise als Vorrangstrecke - mit Fahrradstraßen - Priorität bei der Verkehrsplanung haben sollte. An dieser Route wohnen und arbeiten viele Menschen oder gehen zur Schule, die Strecke ist größtenteils leicht belebt und beleuchtet und vermittelt daher Sicherheit, und die Pflege ist gewährleistet. Es ist insgesamt eine schöne und direkte Strecke für fast alle Leichtfahrzeuge, die – entsprechend ertüchtigt – auch schnell und komfortabel zu befahren sein wird.

Da Dortmund im RVR die größte Fläche im RVR hat und das Netz der Vorlage daher die größten Lücken aufweist, ist diese zusätzliche Route als Sonderreglung im Sinn des Gesamtkonzeptes des RVR sehr zu empfehlen.

Wichtiger Bestandteil ist die Brücke über die B236 in Kirchderne (s.o.), die auch als wichtige innerstädtische Verbindung zwischen den Stadtbezirken Scharnhorst und Eving eine größere Chance auf Realisierung bekäme.

Die Route kann außerdem gut von Eving über Brechten nach Lünen-Brambauer (und weiter) verlängert werden (siehe Anlage 3). 

Nicht zuletzt kann mit einem entsprechenden Ratsbeschluss bereits ab dann die Querung dieser Strecke mit der Nordspange entsprechend vorbereitet werden. 

Zu 3) Beide Routen sind notwendig! Im Vergleich mit der vom RVR vorgeschlagenen Route entlang der ehem. Westfalenhütte hat die von uns vorgeschlagene Route nach unserer Einschätzung erheblich mehr Vorteile, weil viel mehr Menschen diese Strecke im Alltag nutzen würden als bei der anderen, wo wir eher mehr Erholungsverkehr (Sport-Radfahrer) erwarten. 

Argumente der Verwaltung für die Strecke der Vorlage halten wir für nicht schlüssig.

  • Beide Strecken sind gleich lang; die Strecke der Vorlage ist sogar eher etwas länger!
  • Die Fahrbahnbreite hat nur auf wenigen Metern die Qualität des „Gartenstadtradwegs“. 
  • Rüschebrinkstr. und Im Karrenberg werden keinen optimalen Standard haben.
  • Vom Borsigplatz bis zum Wall wird der angestrebte Standard schwierig umzusetzen sein.
  • Der Weg entlang der Brackeler Str. wird zwar voraussichtlich schnell zu befahren sein, aber ungemütlich wegen des Lärms und der Abgase, ohne Beleuchtung, im Dunkeln ein Angstraum. Die Pflege ist nicht gesichert.
  • Das geplante Stück über die Derner Straße durch die tunnelartige Unterführung unter der B 236 und der nicht eingeplante Brückenschlag über die B 236 machen die Strecke unattraktiv und gefährlich. (s.o.)
  • Die Strecke ist insgesamt hässlich.
  • Die Aussage, die Kosten müsse die Stadt für beide Strecken (in gleicher Weise) übernehmen, halten wir für irreführend. Richtig ist, dass die Stadt einen Eigenanteil zu leisten hat. Der kann bei der westlichen Strecke tatsächlich höher sein, weil man sich bisher zu wenig um eine Förderung gekümmert hat.
  • Das Stück über den Weg am Kirchderner Graben und dem Brückenschlag wurde noch gar nicht geprüft, obwohl das Heisenberg-Gymnasium seit Jahren sichere Schulwege per Rad fordert.

 >> Zum Regionalen Radverkehrsnetz des RVR

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news-4331 Thu, 13 Dec 2018 18:00:00 +0100 Bad Oeynhausen: Jahreskalender 2019 „Per Rad durchs Jahr in Bad Oeynhausen” vorgestellt https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/bad-oeynhausen-jahreskalender-2019-per-rad-durchs-jahr-in-bad-oeynhausen-vorgestellt/ „Für jeden Monat einen Denkanstoß“, so beschreibt VCD-Kreisverbandsvorstand Thomas Dippert den VCD-Jahreskalender 2019, wie er heute exklusiv vorab an Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bad Oeynhausen übergeben wurde.

Das Titelbild des Kalenders kommt noch mit eitel Sonnenschein daher, eine Straßenszene in der Innenstadt am Badehaus 1 entlang der Herforder Straße.

Doch schon das Januar-Bild trübt die Aussichten auf ungefährdeten Fahrrad-Spaß. Große Wasserstellen machen die Querung der Flutmulde für den Radfahrenden zum unwillkommenen Abenteuer. „Kanutenweg off road“, „Sielquerung mit Naturerlebnis pur“ und „Radfahrer frei am Westkorso“ lauten weitere Bildunterschriften.

Insgesamt zwölf Bilder, für jeden Monat eines, so werden die drängendsten Herausforderung für Stadt und Stadtwerke bei Einrichtung und Unterhaltung der innerstädtischen Radwege-Infrastruktur charakterisiert.

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news-4079 Tue, 04 Dec 2018 10:30:00 +0100 Bf Arnsberg(Westf): Eröffnung des Nordausgangs des Personentunnels https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/bf-arnsbergwestf-eroeffnung-des-nordausgangs-des-personentunnels/ Wir wissen nicht genau welche Arbeiten noch erledigt wurden, damit die Abnahme durch die DB AG erfolgte, aber wir freuen uns, dass der Personentunnel endlich mit kurzen Wegen nutzbar ist. Radfahrer, Rollstuhlfahrer und Kinderwagen können barrierefrei über die Rampe fahren.

Leider ist dies im Bahnhof Neheim-Hüsten nicht möglich, weil alle Kunden seit einigen Tagen durch die neue Unterführung gehen müssen obwohl Fahrstühle noch nicht funktionieren. Falls nächste Woche Gleis 1 wieder in Betrieb geht, können Fahrgäste dort barrierefrei aus- und einsteigen aber an Gleis 2 und 4 ist dies noch nicht möglich.

Als Notbehelf sollten alle Menschen, die aus Richtung Wickede(Ruhr) kommen und auf einen funktionierenden Fahrstuhl angewiesen sind, bis Arnsberg durchfahren, dort mit den Fahrstühlen zum Gleis 2 wchseln und dann zurück nach Neheim-Hüsten fahren um am Hausbahnsteig an Gleis 1 auszusteigen. (sw)

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