VCD NRW Nachrichten http://nrw.vcd.org de_DE VCD NRW Fri, 05 Mar 2021 19:23:24 +0100 Fri, 05 Mar 2021 19:23:24 +0100 TYPO3 EXT:news news-8338 Thu, 04 Mar 2021 19:01:37 +0100 Eigelstein – Flaniermeile mit Hindernissen? https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/eigelstein-flaniermeile-mit-hindernissen/ Ein autofreier Eigelstein rückt in greifbare Nähe: Bei den Bezirkspolitikern und dem Bürgerverein Kölner Eigelstein herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass der Eigelstein zwischen der Eigelsteintorburg und der Weidengasse bis auf wenige Ausnahmen autofrei werden soll. Damit scheint dem seit langem gehegten Wunsch nach einem Eigelstein als Flaniermeile nichts mehr im Wege zu stehen. Oder doch?

Die in der Öffentlichkeit diskutierten Planungen sehen zwar vor, dass zukünftig keine Autos mehr die Fußgänger*innen stören oder gar gefährden, jedoch soll der Eigelstein weiterhin als wichtige Radwegeverbindung zwischen Nippes und der Innenstadt genutzt werden er ist ein Streckenabschnitt einer Haupttrasse im Kölner Radverkehrsnetz.

Grundsätzlich erkennt der VCD in dem neuen Konzept eine Verbesserung der Situation für den Fußverkehr: Es ist unumstritten, dass von den Autos ein größeres Gefährdungspotential als vom Radverkehr ausgeht. Sorgen bereiten dennoch die Radfahrerer*innen, die den Eigelstein durchfahren, um so schnell wie möglich zur Innenstadt und zum Bahnhof zu gelangen.

Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr sind vorprogrammiert

Nach Einschätzung des VCDs sind dadurch Konflikte vorprogrammiert. Auch die Vision eines Flanierens, bei dem eben nicht auf schnellere Verkehrsteilnehmer aufgepasst werden muss, bleibt dann wohl auf der Strecke. Passanten und Einkaufende, die einfach die Straßenseite wechseln wollen, müssen nach wie vor auf den Durchgangsverkehr achten. Alte, Kinder, Personen mit Handicap (besonders Menschen mit Sehbehinderung) können sich nicht sorglos bewegen. Nicht zuletzt wird die Aufenthaltsqualität unter dem schnellen Radverkehr leiden.

Radverkehr soll auf die umgebaute Turiner Straße

Für den VCD kann eine gelungene Lösung, die sowohl die Belange des Fuß- als auch des Radverkehrs angemessen berücksichtigt, nur darin bestehen, dass der schnelle Radverkehr auf die mit einer breiten Radverkehrsspur geplante umgebaute Turiner Straße geleitet wird und lediglich der langsame, lokale Radverkehr den Eigelstein nutzt.

Fußgängerzone Radfahrer frei

Daher kommt nach Meinung des VCD für den nördlichen Eigelstein nur die Lösung „Fußgängerzone - Radfahrer frei“ infrage: Hier ist das Radfahren in Schrittgeschwindigkeit erlaubt. Radfahrende müssen aber immer Rücksicht auf den Fußverkehr nehmen.

Übrigens rechnet der VCD damit, dass der autobefreite Eigelstein erheblichen zusätzlichen Fuß- und Flanierverkehr, nicht zuletzt auch in Anbetracht der neuen Hotels im südlichen Teil des Eigelsteins, aber auch Radverkehr anziehen wird. Die Umsetzung der Planungen für den Radverkehr über die Turiner Straße wird dadurch noch dringender und wichtiger. Der bereits für dieses Jahr geplante Umbau der Riehler Straße bietet nach Meinung des VCD eine hervorragende Gelegenheit, den Umbau der Turiner Straße mit dieser Maßnahme zu kombinieren.

Ansprechperson:
Hans-Georg Kleinmann, nc-kleinmha@netcologne.de | Mobil: 0163 627 47 22

Pressemitteilung

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news-8027 Thu, 04 Mar 2021 11:00:00 +0100 milla.bike – kostenfreier Lastenrad-Verleih in Hille, Rahden, Petershagen und Pr. Oldendorf ab März 2021 am Start https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/millabike-kostenfreier-lastenrad-verleih-in-hille-rahden-petershagen-und-pr-oldendorf-ab-maerz/  

milla.bike …

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news-8151 Thu, 04 Mar 2021 11:00:00 +0100 milla.bike – kostenfreier Lastenrad-Verleih in Hille, Rahden, Petershagen und Pr. Oldendorf ab März 2021 am Start https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/millabike-kostenfreier-lastenrad-verleih-in-hille-rahden-petershagen-und-pr-oldendorf-ab-maerz-1/ milla.bike …]]> news-8316 Sun, 28 Feb 2021 11:38:00 +0100 Rheinschiene extra Nr. 10 veröffentlicht https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/rheinschiene-extra-nr-10-veroeffentlicht/ Hier findet ihr die aktuelle Ausgabe. 

Weitere Ausgaben findet ihr hier

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news-8314 Sat, 27 Feb 2021 17:09:56 +0100 Hagener City muss erreichbar bleiben. https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/hagener-city-muss-erreichbar-bleiben/ Unsere Stellungnahme zu dem in der Hagener Presse veröffentlichem Artikel finden Sie hier.

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news-8313 Sat, 27 Feb 2021 17:00:51 +0100 Jahreshauptversammlung https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/jahreshauptversammlung-13/ news-8292 Wed, 24 Feb 2021 21:25:32 +0100 Und noch eine Umfrage... https://app.sli.do/event/saeay32m news-8290 Wed, 24 Feb 2021 19:47:35 +0100 Umfrage zu Fahrradabstellanlagen https://ww2.unipark.de/uc/BA_Fahrradabstellanlagen/ news-8274 Sun, 21 Feb 2021 21:53:36 +0100 LaRa – Lastenrad Ratingen https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/lara-lastenrad-ratingen/ Das zweite LaRa – Lastenrad Ratingen – ist jetzt in Ratingen angekommen!

Die beiden Lasten-Fahrräder mit Elektroantrieb – ein zweirädriges Bullitt und ein dreirädriges Babboe – wurden von der Stadt Ratingen angeschafft und werden durch den Verein Ratingen nachhaltig (https://ratingen-nachhaltig.de/) zur kostenlosen Ausleihe angeboten. Der VCD Düsseldorf-Mettmann-Neuss unterstützt das Projekt.

Beide Räder haben einen großen Stauraum, können Lasten oder Kinder transportieren und sind durch die Elektro-Unterstützung nach kurzer Eingewöhnung leicht zu fahren.

Die Ausleihe ist stunden- oder tageweise oder übers Wochenende möglich.

Die Webseite zur Ausleihe der Räder wird gerade aufgebaut und soll in Kürze verfügbar sein.

Mal ein Lasten-Fahrrad ausprobieren oder regelmäßig nutzen – alles kostenlos.

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news-8273 Fri, 19 Feb 2021 21:47:00 +0100 Achtung! Bahn-Sperrung Düsseldorf – Neuss vom 19.2. – 4.3. https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/achtung-bahn-sperrung-duesseldorf-neuss-vom-192-43/ Vom 19.2. bis 4.3.21 wird die Bahnstrecke in D-Bilk wegen Bauarbeiten (zum Regionalhalt) gesperrt. D.h. insbesondere:

Die RE 4 fällt zwischen Neuss und Düsseldorf, die RE13 zwischen M’Gladbach und Düsseldorf aus, ersatzweise verkehren Schnellbusse ohne Zwischenhalte („SEV“ = Schienenersatzverkehr).

Die RE10 fährt nicht nach Düsseldorf über Mb-Osterath, sondern wird ab Krefeld-Oppum nach Duisburg umgeleitet (Tickets nach Düsseldorf gelten auf der Umleitung.). Zwischen Krefeld und Düsseldorf kann die Stadtbahnlinie U76 genutzt werden, zwischen Mb-Osterath und KR-Oppum gibt es auch Ersatzbusse. Richtung Neuss bzw. Kleve fährt weiterhin die RE7.

Die S-Bahn-Linien S8, S11, S28 sowie der RB39 fallen zwischen Neuss Hbf und Düsseldorf Hbf aus. Es verkehren Ersatzbusse (SEV) an allen S-Stationen. Zwischen Düsseldorf Hbf und Flughafen fährt Mo-Fr die S68 statt der S11.

Die Ersatzbusse brauchen wesentlich länger. Zwischen Düsseldorf und Neuss können auch die Stadtbahn-/Straßenbahnlinien U75 und 709 genutzt werden.

Weitere Infos: www.vrr.de/de/baustellen/

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news-8272 Thu, 18 Feb 2021 21:43:00 +0100 Überlegungen zur Verbesserung des S-Bahn-Angebots rund um Düsseldorf https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/ueberlegungen-zur-verbesserung-des-s-bahn-angebots-rund-um-duesseldorf/ Der VRR überlegt, das S-Bahnnetz rund um Düsseldorf zu verbessern, statt 20-Minuten-Takt ein 15/30-Minuten-Takt, neue Linie über die Ratinger Weststrecke, Ergänzung von S-Bahnbetrieb durch RE oder zusätzliche S-Bahnen (z. B. S6 + RE47 Ddf - Essen, S29 von Mettmann Stadtwald bis Grevenbroich) Der VCD begrüßt die Diskussion um ein größeres Angebot, es muss aber noch über die Verknüpfung nach Köln und zum lokalen Busverkehr nachgedacht werden. Und hier der Link zur Seite von Pro Bahn NRW mit weiteren Infos: https://probahn-nrw.de/index.php/news-bergisches-land/vrr-konzept-zur-s-bahn-im-raum-duesseldorf-ist-eine-chance-fuer-die-verkehrswende.html

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news-8246 Thu, 18 Feb 2021 15:10:42 +0100 VCD RV Köln findet die derzeitige Einfamilienhausdebatte als notwendig https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-rv-koeln-findet-die-derzeitige-einfamilienhausdebatte-als-notwendig/ Mit seinen Äußerungen zum Bau von Einfamilienhäusern hat der Fraktionsvorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter, bundesweit eine lebhafte und kontrovers geführte Debatte ausgelöst, bei der sich nun auch der Kölner VCD zu Wort meldet: „Wir finden diese Debatte absolut notwendig und wichtig. Auch in Köln wurden und werden die meisten größeren Neubausiedlungen immer noch vor allem von Einfamilienhäusern dominiert, so wie beispielsweise in Widdersdorf, Sürth oder Porz.“

 

Hoher Landschafts- und Energieverbrauch

Der VCD Regionalverband Köln und Umgebung kritisiert vor allem den immensen Landschafts- und Energieverbrauch dieser Wohnform: „Immerhin wird durch das Wohnen das meiste CO2-emittiert, mehr noch als bei der Mobilität. Die Einfamilienhäuser sorgen für die Zersiedelung der Landschaft und damit auch für viel Verkehr. Dabei leben wir in Zeiten der Klimakrise und des Artensterbens. Die Bundesregierung hat beschlossen, den Flächenverbrauch von 60 Hektar am Tag auf 30 Hektar am Tag zu reduzieren, bislang jedoch erfolglos.“

 

Zu teuer für Durchschnittsverdiener

Auch können sich mittlerweile Menschen mit einem Durchschnittseinkommen diese Wohnform mit Preisen von mehr als einer halben Million für ein Einfamilienhaus nicht mehr leisten. Um für alle bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, müssen die wenigen Flächen, die es gibt, bestmöglich genutzt werden. Der VCD plädiert für einen ausgewogeneren Mix aus Geschosswohnungsbau mit bedarfsgerechten Wohnungsgrößen, die sich flexibel an unter-schiedliche Lebensphasen anpassen können.

 

Andere Siedlungsformen sind möglich

Nach Meinung des VCD geht es auch anders und verweist auf die für 1.500 Bewohner*innen konzipierte und 2007 errichtete Nachhaltigkeits-Siedlung Stellwerk60 in Köln-Nippes, die vor allem mit ihrem geringen Flächenverbrauch punktet. Diese Siedlung wurde komplett als Fuß-gängerzone konzipiert, so dass die Kinder ungefährdet auf der Straße spielen können. Alle Autos parken ausschließlich am Siedlungsrand in einer großen Parkpalette; es gibt keine Par-kplätze im öffentlichen Raum. Dadurch wird circa 15% weniger Landschaft verbraucht und gleichzeitig eine außergewöhnlich hohe Aufenthaltsqualität erzielt. Leerstand gibt es keinen. Die Nachfrage, besonders von Familien, übertrifft das Angebot bei weitem.

 

Ansprechperson:
Hans-Georg Kleinmann

nc-kleinmha@netcologne.de

 

Pressemitteilung

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news-8238 Tue, 16 Feb 2021 12:46:40 +0100 Fragen an den Düsseldorfer Verkehrsausschuss https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/fragen-an-den-duesseldorfer-verkehrsausschuss/ Der Verkehrsclub Deutschland hat einige Fragen zu den Themen des Düsseldorfer Verkehrsausschusses am 17.2.21 gestellt:

Sind die vorgeschlagenen Alternativen zu den Umweltspuren vor allem ein Programm zur Förderung des Autoverkehrs? - "Umweltsensitive" "optimierte" Verteilung des Verkehrs auf alle Straßen, zusätzliche Straßenachse aus dem Süden ("Ortsumgehung Oberbilk"). "Staufreies Düsseldorf" schlägt "klimagerechte Stadt"? (Das waren bekanntlich zwei Kernversprechen des OB im Wahlkampf)

Sind die von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Konzepte zur Fahrradförderung schon der Weg zur "fahrradfreundlichsten Großstadt"?

Ist das Konzept aufwendiger zentralisierter "Mobilstationen" zukunftsweisend?

Hier das Schreiben des VCD Düsseldorf an Ausschuss und Verwaltung

Unterlagen zur Sitzung unter https://ris-duesseldorf.itk-rheinland.de/sessionnetduebi/si0057.asp?__ksinr=20301

Als Ergänzung: Schreiben des VCD zur Ausschuss-Sitzung im Jan 21

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news-8233 Tue, 16 Feb 2021 10:02:36 +0100 Stellungnahme: Sanierung Drehbrücke in Deutz – Umleitungsempfehlung https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/stellungnahme-sanierung-drehbruecke-in-deutz-umleitungsempfehlung/ Die Poller Wiesen sind ein herausragendes Naherholungsgebiet Kölns. Zudem ist die Alfred-Schütte-Allee eine essentielle Hauptverbindung im Radwegenetz und verbindet den rechtsrheinischen Süden mit der Innenstadt. Die Drehbrücke, die den Zugang über den Deutzer Hafen bereitstellt, ist sanierungsbedürftig, wofür sie für voraussichtlich ein Jahr gesperrt werden wird. Der Verkehr, der gewöhnlich die Brücke passiert, ist äußerst vielfältig: An schönen Tagen und Wochenenden ist es viel Ausflugsverkehr, es sind Spaziergänger*innen, Radfahrende, Jogger*innen und andere erholungssuchende Menschen. Vor allem in der Woche gibt es viele Berufspendler*innen auf dem Fahrrad und dies in stetig ansteigender Anzahl. Die Strecke am Rhein entlang ist eine der Hauptrouten des Radverkehrs in die Innenstadt, 7500 Radfahrende pro Tag wurden von der Zählstelle gemessen, das ist kölnweit der höchste Anstieg. Die Route hat überörtliche Bedeutung.

Die hier aufgezeigte enorme Vielfalt an Menschen benötigt eine ebenso vielfältige und angemessene Umleitung, die möglichst wenig Einschränkungen bedeutet.

Die Schwierigkeiten, eine solche Umleitung zu errichten, sind offenkundig. Dies zeigte sich Ende Januar, als die Brücke hochwasserbedingt gesperrt wurde. Es kamen Mengen an Menschen, die mehr oder minder ungeordnet ihren Weg durch das Areal am Hafen suchten. Dies war mit vielen Problemen verbunden, insbesondere mit gefährlichen Situationen für zu Fuß Gehende und Radfahrende, gerade auch aufgrund des auf dem Poller Kirchweg oft rücksichtslos und zu schnell fahrenden Autoverkehrs.

Dieser Praxistest hat gezeigt, dass es nicht möglich ist, den Bedürfnissen auf diese Art gerecht zu werden. Es ist für Fußgänger und Radfahrer gefährlich.

Der VCD Regionalverband Köln formuliert Ansprüche an eine Umleitung, die diesem besonderen Ort im Blick angemessen entgegentritt. Wie bereits beschrieben, liegt die höchste Anforderung darin, die Ansprüche von Freizeitverkehr und Berufspendelverkehr zu vereinen und für alle Verkehrsteilnehmer*innen eine gute Lösung zu finden. Der VCD Regionalverband Köln schlägt daher vor, die Führung von Rad- und Fußverkehr getrennt voneinander zu betrachten.

Bau einer Behelfsbrücke für Fußgänger*innen
Durch den Aufbau einer Behelfsbrücke über der Hafeneinfahrt kann die Mehrzahl der Spaziergänger aus den umliegenden Stadtteilen unkompliziert die Poller Wiesen erreichen.

Sperrung des Poller Kirchwegs für den Kraftfahrzeugverkehr
Für den Radverkehr und Menschen, die die nicht barrierefreie direkte Zuwegung über die Behelfsbrücke nicht nutzen können, muss die Route über den Poller Kirchweg ertüchtigt werden. Rad- und Fußverkehr müssen auf Grund der hohen Anzahl an Radfahrenden getrennt voneinander und mit angemessenem Abstand geführt werden. Der Autoverkehr muss deutlich verlangsamt und verringert werden. Hierzu muss der obere Teil des Poller Kirchwegs für den Autoverkehr gesperrt werden. Durch den Auszug der Ellmühle gibt es in diesem Bereich kaum noch LKW-Transporte. Durch Abpollerung der Einfahrt in den Poller Kirchweg hinter der Drehbrücke wird dieser zur Sackgasse. Die Zufahrt für den Anliegerverkehr wird von der südlichen Zufahrt aus ermöglicht.

Einrichtung einer Fahrradstraße
Der mittlere Teil des Poller Kirchwegs (zwischen Tankstelle und „Am Schnellert“) muss zur Fahrradstraße umgewidmet werden. Die ausgeschilderten Fußgängerbereiche müssen konsequent von parkenden Kraftfahrzeugen freigehalten werden.

Umgestaltung „Am Schnellert“
Auf der Straße „Am Schnellert“ muss die Geschwindigkeit der motorisierten Verkehrsteilnehmer effektiv gesenkt werden. Hier können Hindernisse eingebaut werden, die den Straßenraum verengen (analog zum Auenweg). Neben diesen Hindernissen sollte Platz bleiben, damit der Radverkehr fließen kann. Auch „Am Schnellert“ sollte ab der Kreuzung Poller Kirchweg als Fahrradstraße ausgewiesen werden. Der untere Teil des Poller Kirchwegs wird Richtung Poll als Umleitung für den Autoverkehr ausgeschildert, um die Fahrradstraße zu entlasten.

Ausführliche Beschilderung
All diese Wege müssen frühzeitig ausgeschildert werden, damit sich die Verkehrsströme entzerren können.

Sperrungen am Wochenende
Für die Frühlings- und Sommermonate werden an den Wochenenden viele Spaziergänger*innen und Fahrradfahrende unterwegs sein. Darunter auch viele Familien mit Kinderwagen, die nicht die Brücke nutzen können. Um hier größtmögliche Sicherheit zu schaffen, sollten am Wochenende das Hafenareal und das Rheinufer autofrei gestaltet werden. „Am Schnellert“ und auch der „Poller Kirchweg“ können für den Autoverkehr gesperrt werden. So werden sichere Räume für Fußgänger und Fahrradfahrende geschaffen. Zufahrten für Anlieger (Wasserschutzpolizei, Oase) sind sicherzustellen.

Der VCD Regionalverband Köln ist überzeugt, mit diesen Maßnahmen eine zumutbare Lösung für die spezifischen Bedürfnissen der unterschiedlichen Verkehrsträger, Anwohner und Firmen gefunden zu haben und hofft auf eine entsprechende Umsetzung.

 

Ansprechpartner:
Michael Vehoff (AK Rad)

michael.vehoff@vcd-koeln.de

 

Stellungnahme

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news-8271 Sun, 14 Feb 2021 21:36:00 +0100 Reaktivierung des Facebook-Auftritts des VCD Düsseldorf https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/reaktivierung-des-facebook-auftritts-des-vcd-duesseldorf/ Der VCD Düsseldorf hat seine Facebook-Seite wieder aktiviert: https://www.facebook.com/VCD-Kreisverband-D%C3%BCsseldorf-Mettmann-Neuss-2627888404133793/ - Wir möchten dort ergänzend zum Web-Auftritt Meldungen aus dem Kreisverband und zur Mobilitätswende in der Region aktuell in einem größeren Kreis verbreiten und diskutieren, inklusive Hinweisen auf andere interessante Seiten. Wir würden uns freuen, wenn dieser Test erfolgreich wird und wir mehr Interessierte und Aktive finden. Das Thema nachhaltiger Verkehr ist doch in aller Munde und politisch in Düsseldorf und der Region ganz oben auf der politischen Agenda. Der VCD als Verband für integrierte nachhaltige Mobilität ist dabei eine wichtige Stimme aus der Zivilgesellschaft. Wir brauchen dafür noch einige Verstärkung.

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news-8225 Sun, 14 Feb 2021 17:04:07 +0100 VCD-Vorschläge zum Wall: Konzept mit umfassender Verkehrswende https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-vorschlaege-zum-wall-konzept-mit-umfassender-verkehrswende/ Betrifft: Künftige Radverkehrsführung auf dem Wall

Sehr geehrter Herr Meißner,

als VCD-Kreisverband Dortmund-Unna nehmen wir Stellung zu den Plänen der Stadt zur Radverkehrsführung auf dem Wall. Dabei möchten wir uns ausdrücklich nicht für eine der vorgeschlagenen vier Varianten aussprechen; das erscheint uns wenig zielführend, weil die Radverkehrsführung auf dem Wall von vielen Dingen im Umfeld abhängt und wir im Übrigen auch der Ansicht sind, dass die Querung der City für Radfahrer*innen weiterhin bedeutsamer ist als deren Umfahrung.

Aber das ist nicht der Punkt. Uns kommt es auf die gesamte Verkehrssituation auf dem Wall, innerhalb des Wallrings sowie auch im Umfeld der City an. Dazu erlauben wir uns einige grundsätzliche Anmerkungen – die für jeden der vorgestellten Planfälle wichtig sind. Wir verfolgen dabei das Ziel einer Verkehrswende für die gesamte Stadt, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. In der City ist dabei die Aufwertung des gesamten öffentlichen Raumes wichtig, verbunden mit einer deutlich gesteigerten Aufenthaltsqualität. Nur so kann die City verloren gegangene Attraktivität zurückgewinnen und auch nach Corona etwa dem Handel eine Überlebensperspektive bieten.

  1. Fußverkehr:
    Nach Aussagen der Stadt soll Fußverkehr innerhalb des Wallrings Vorrang haben. Grundsätzlich stimmen wir der Aussagen zu – fordern dann aber auch entsprechende Konsequenzen. Heißt aus Sicht des VCD:

    1. Die Knotenpunkte auf dem Wall sind fußverkehrsfreundlich zu gestalten: Die Querung muss in einem Zug und sicher gewährleistet sein – für alle Fußgänger*innen.

    2. Die Fußverkehrsanlagen entlang des Walls müssen deutlich verbessert werden. Fußverkehr ist auch hier nicht als Restgröße zu betrachten; den Fußgänger*innen muss überall ausreichend Platz eingeräumt werden; im Zweifel auf Kosten des ruhenden Verkehrs. Auch die Fußverkehrsführung muss deutlich verbessert werden. Die Situation im Bereich der Bibliothek zum Beispiel ist absurd und erzwingt geradezu Konflikte mit dem Radverkehr, weil sich zu Fuß Gehenden die Führung nicht erschließt und sie deshalb auf die aktuell viel zu schmalen Radstreifen ausweichen.

    3. Innerhalb des Wallrings sollte der Fußverkehr nicht nur auf wenigen Achsen, sondern überall Vorrang genießen. Ausreichend Flächen zum Gehen, Verweilen und Spielen sind vorzuhalten und neu zu schaffen. Auf dem Boulevard Kampstraße sollten Fuß- und Radverkehr möglichst getrennt, also eigene Spuren für den Radverkehr eingerichtet werden (ohne eine Schnellverbindung zu schaffen). Dem Charakter des Boulevards als Fußverkehrsachse tut das keinen Abbruch. Quert Radverkehr die Fußverkehrsachsen (etwa auf dem Hellweg), hat der Fußverkehr Vorrang.
       

  2. Ruhender Kfz-Verkehr

    1. Der ruhende Kfz-Verkehr sollte innerhalb des Wallrings auf die Parkbauten konzentriert werden.

    2. Straßenbegleitendes Parken sollte es nur noch geben für: Professionellen und privaten Lieferverkehr, Bau- u Dienstfahrzeuge, Taxen, Rettungsfahrzeuge, Kranken- und Behindertentransporte, Car-Sharing und für Anwohner*innen mit Ausweis. Das schafft insbesondere Platz für eine ansprechende Gestaltung der City, mehr Außengastronomie, mehr Grünflächen, ggf. neue Plätze sowie für den Fußverkehr.
       

  3. Fließender Kfz-Verkehr

    1. Innerhalb des Wallrings sollte der fließende Kfz-Verkehr weitgehend auf die Zufahrten zu Parkbauten konzentriert werden. Ausnahmen gelten für die unter Punkt 2 genannten Gruppen. Innerhalb des Wallrings sollte Tempo 20 die Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge sein, sofern nicht weitere Begrenzungen sinnvoll und notwendig sind (verkehrsberuhigte Bereiche).

    2. Auf dem Wallring sollte Tempo 30 gelten, um Emissionen zu reduzieren (Lärm und Schadstoffe) und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

    3. Das Burgtor sollte im Zuge der Umgestaltung des Walls für nicht notwendigen Kfz-Durchfahrtverkehr aus und in Richtung Norden gesperrt werden. Die Bornstraße wird zur B54. Denn die Bornstraße ist besser geeignet als Bundesstraße und hat in ihrer Fortführung einen Anschluss an die A2 (anders als die jetzige B54). Die Umwidmung dürfte den Durchgangsverkehr auf den Ostwall kanalisieren.
       

  4. Radverkehr

    1. Innerhalb des Wallrings sollten dem Radverkehr zwei Nord-Süd-Achsen und die Ost-West-Achse (Brüderweg/Kampstraße/Westentorallee) ganzjährig zur Verfügung stehen, auf der Kampstraße mit eigener Spur (ohne dass hier ein Schnellweg entsteht). Gegenüber dem Fußverkehr hat sich der Radverkehr in allen übrigen Bereichen unterzuordnen. Im gesamten City-Bereich sind dezentrale, hochwertige (teils auch überdachte) Radabstellanlagen zu schaffen.

    2. Auf dem Wallring sollte Radverkehr in allen Planfällen auf dem Außenring möglich sein.

    3. Der Radverkehr in der gesamten Stadt ist entschieden auszubauen; dabei müssen hochwertige Zufahrten in die City entstehen
       

  5. ÖPNV

    1. Die weitgehende Umgestaltung des Walls sowie der City kann nur im Zuge einer weitreichenden Verkehrswende funktionieren. Das ÖPNV-Angebot ist entsprechend deutlich auszuweiten. Auf dem Wall sollte künftig wieder Busverkehr möglich sein.

    2. Das P+R-Angebot in und außerhalb von Dortmund muss deutlich ausgeweitet und beworben werden. Neue Tarifangebote müssen dazu geschaffen werden.
       

  6. Sonstiges

    1. Die Anlieferung innerhalb des Wallrings sollte soweit möglich auf Lastenräder umgestellt werden; alternativ sollten E-Fahrzeuge verwendet werden.

    2. Die Stadt sollte das Carsharing mit eigenen, kostenfreien oder kostengünstigen Stellplätzen auch innerhalb der City oder am Cityrand fördern.

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news-8239 Sat, 13 Feb 2021 13:24:00 +0100 Bürger-Dialog zur Rheinquerung U81 https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/buerger-dialog-zur-rheinquerung-u81/ Die erste Planungswerkstatt zum 2. Bauabschnitt der U81, also der Stadtbahn von der Messe bis zum Handweiser mit einer Rheinquerung, hat mit ausgewählten Bürger(inne)n am Wochenende 30./31.1.21 stattgefunden. Dort wurde anscheinend auch viel über grundsätzliche Alternativen zur „offiziellen“ Trasse entlang der Stadtgrenze gesprochen. Der VCD findet das gut, denn er hat schon seit längerem eine Alternative vorgeschlagen: die direkte Verbindung zwischen Messe Süd und Seestern, siehe https://nrw.vcd.org/der-vcd-in-nrw/duesseldorf-mettmann-neuss/news/vcd-duesseldorf-zur-rheinquerung-messe-seestern-linie-ist-besser/  . Am 20./21.3. soll ein zweiter Workshop, diesmal für Interessengruppen (Verbände, Initiativen,..) stattfinden.

Meldung der Stadt zum Workshop: https://www.duesseldorf.de/medienportal/pressedienst-einzelansicht/pld/u81-rege-beteiligung-am-buergerdialog.html

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news-8193 Mon, 08 Feb 2021 11:38:17 +0100 Neunte Rheinschiene extra veröffentlicht https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/neunte-rheinschiene-extra-veroeffentlicht/ Hier findet ihr die aktuelle Ausgabe. 

Weitere Ausgaben findet ihr hier

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news-8190 Sat, 06 Feb 2021 19:24:22 +0100 Niederschrift Online-Treffen am 27.01.2021 https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/niederschrift-online-treffen-am-27012021/ 1. Offener Brief von ProBahn und VCD zum Thema S28 und Radschnellweg MG-KR
Detlef Neuss und Martin Asbeck berichten. Das Problem ist, dass im
Bereich des alten Bahnhofs Neersen die Trassen der beiden Anlagen auf
einem Stück von ca. 1000m parallel verlaufen und sich einmal kreuzen.
Die Stadt MG hatte einen Vorentwurf für den B-Plan Radschnellweg
erstellt, in dem aber die gesamte Fläche von der Stadt MG angekauft und
anschließend entwidmet werden sollte. Durch den offenen Brief ist so viel
Öffentlichkeit erzeugt worden, dass das Vorgehen der Stadt gestoppt
werden konnte.
2. Fuß/Radweg im Bebauungsplangebiet Zillkeshütte
Bert Lanphen und Martin Asbeck berichten über die Situation in MG an der
Borsigstraße/Zillkeshütte. Durch die Erweiterung der Firma Drehkopf ist ein
Rad/Fußweg in Verlängerung der Borsigstraße weggefallen. Im B-Plan
Zillkeshütte ist ein Ersatzweg vorgesehen, lässt aber seit 10 Jahren auf
sich warten. Nach Kontakten zur Bezirksvertretung Ost wurde klar, dass
der Ersatzweg im Haushalt 2023 eingeplant werden soll. Wir werden
dranbleiben. Eine Nachfrage bei der Stadt MG ergab, dass eine Verbindung
des Weges mit dem Radschnellweg MG-KR geplant ist.
3. Radentscheid Mönchengladbach
Martin Asbeck berichtet, dass in Mönchengladbach eine Gruppe Radfahrer
ein Bürgerbegehren (Radentscheid) angehen will. Er ist Mitglied einer
Untergruppe.
4. Berichte aus Kempen
Stefan Ditzen berichtet, dass die Umsetzung des Radkonzeptes von 2019
bisher nur in Kleinigkeiten besteht. Es müssten mal größere Schritte
gemacht werden, aber das heißt dicke Bretter bohren.
Klaus Hegmanns zählt viele Anregungen/Anträge auf, die er an die Stadt
Kempen gestellt hat. Das meiste ist abgelehnt worden. Die Idee,
Schutzhütten an ausgewiesenen Radrouten zu errichten, soll vom VCD
weiter verfolgt werden, denn Schutzhütten
• nutzen Freizeitradlern bei Regen oder einfach nur als Rastplatz;
• nutzen Alltagsradlern bei Regen oder Pannen;
• helfen bei Unfällen, wenn Sie mit Nummern ausgestattet sind, die an
die Rettungskräfte übermittelt werden können.
5. Next Bike
Marcus Busch berichtet, dass er von Frau Mathar (Stadt MG) die Auskunft
erhielt, dass der Sponsorenvertrag mit der Santander Bank Ende des
Jahres ausläuft. Dadurch könnte das Projekt eingestellt werden.
Martin Asbeck hat im Nachgang zur Sitzung mit Herrn Postelmann (Stadt
MG-Radverkehr) telefoniert. Der Sponsorenvertrag läuft aus, Gespräche
mit potenziellen Neu-Sponsoren werden geführt, aber es ist noch nichts
fest. Eine Ausweitung der Standorte ist auch im Sinne der Stadt, konnte
aber wegen der unklaren Situation bisher nicht verhandelt werden.
6. Eine Anfrage bezüglich der Rheydter Kurve wurde von Detlef Neuss
beantwortet.
7. Die nächste Zoom-Konferenz soll am Mittwoch 24.Februar 2021
stattfinden. Der Termin wird auf der Homepage veröffentlicht mit dem
Hinweis, dass VCD-Mitglieder und andere Interessierte teilnehmen können.
Eine Anmeldung bei Detlef Neuss neuss@probahn-niederrhein.de ist nötig.
1. Vorsitzender

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news-8187 Sat, 06 Feb 2021 08:47:06 +0100 Unfälle am Kreisel Brüdertor in Soest vermeiden https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/unfaelle-am-kreisel-bruedertor-in-soest-vermeiden/ Schon kurz nach der Verkehrsfreigabe des Kreisels am Brüdertor ereigneten sich Stürze und beinahe Unfälle von Radfahrenden. Grund dafür: die Verengung und erhöhte Einfassung der Fahrbahn war nur schwer erkennbar und sich vorschriftsmäßig äußerst rechts haltende Radmobilisten wurden vom Autoverkehr auf die schraffierten Flächen abgedrängt.

Zwar entspricht die gemeinsame Spur auf der Fahrbahn für Rad- und PKW-  bzw. Lastverkehr zur Einfahrt in den Kreisel den aktuellen Bestimmungen der Straßenbauordnung und den Bedürfnissen der Verwaltung zur Verkehrssteuerung (auch mit Blick auf das Busdepot der RLG und dem Schwerlastverkehr insbesondere zur Allerheiligenkirmes). Jedoch entspricht der Bau nicht den Sicherheitsbedürfnissen und Fahrgewohnheiten der Verkehrsteilnehmenden.

Zügig fahrende, motorisierte Fahrzeuge überfahren die Fahrbahneinfassungen im inneren und äußeren Kreis, auch die neuen Markierungsnägel erlauben eine solche Fahrweise für mehrspurige Fahrzeuge. Sind Pedelecs oder Bikes vom Radweg auf die Fahrbahn geführt, so könnten motorisierte Verkehrsteilnehmende meinen, es reiche wenn sie ohne Abstand noch kurz vor dem Kreisverkehr das vermeintlich langsame Fahrzeug überholen (siehe Foto).

Zudem signalisiert die Beschilderung an der Furt Hammerweg “Radweg” mit Zusatzschild “Ende”, dass der Radweg endet, obwohl dieser mit rot markierter Fahrradspur auf der Fahrbahn bis zum Zebrastreifen weitergeführt wird, so dass ein Ünerholen an der Engstelle vor dem Fußgängerüberweg möglich erscheint. Vergleichbares kann von der Ampel zur Einfahrt Busbahnhof Soest am City Center beobachtet werden. Für alle Fahrzeuge (Radspur geradeaus, abbiegende Busspur nach rechts, geradeaus geführte PKW-Spur) schaltet die Ampel gleichzeitig auf grün. Mit erhöhter Beschleunigung versuchen die motorgetriebenen Fahrzeuge den Radfahrenden zuvor zu kommen, um 10 Meter weiter zur Fußgängerampel zu kommen und in den Kreisel dahinter einzufahren. Es ist nur eine Frage der Zeit (spätestens zur Hauptradsaison) bis schwerere Unfälle als bisher das Leben der Radführenden gefährdet.

Wir fordern maximal eine separate Wegeführung und minimal eine Debatte um Verkehrserziehung und gegenseitige Rücksichtnahme im Verkehr: Geschwindigkeiten im innerstädtischen Verkehr sind zu reduzieren und die Beschilderung ist auf den neuesten Stand April 2020 (z.B. Verbot des Überholens von Einspurfahrzeugen, Fahrradzonen und Schrittgeschwindigkeit) zu erneuern.

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news-8162 Tue, 02 Feb 2021 17:51:43 +0100 Kreisverband Essen: Jahreshauptversammlung 2021 https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/kreisverband-essen-jahreshauptversammlung-2021/ Einzelheiten erscheinen durch Anklicken der Schaltfläche “Zu den Terminen” im blauen Schaltkasten in der rechten Spalte.

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news-8067 Sun, 31 Jan 2021 19:30:11 +0100 Offener Brief zur Entwicklung des Flughafenareals und Umfeldes und seiner verkehrlichen Optionen https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/offener-brief-zur-entwicklung-des-flughafenareals-und-umfeldes-und-seiner-verkehrlichen-optionen-1/ Im Jahr 2018 arbeiteten nach Angaben der Flughafengesellschaft Mönchengladbach GmbH insgesamt fast 580 Menschen am dortigen Gewerbegebiet. 27 Unternehmen und Behörden waren 2018 dort ansässig. Auf dem Areal der Trabrennbahn wird mit ungefähr 40.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche für Büros und rund 25.000 Quadratmeter Hallenfläche für die Ansiedlung weiterer flugaffiner Unternehmen geplant. Neue qualifizierte Arbeitsplätze und weitere Miet- und Pachteinnahmen kämen hinzu.
Es bleibt aber insgesamt bei der Vereinbarung mit dem Flughafen Düsseldorf, dem 20% des Flughafens gehören: Am MG-Flughafen darf es keinen Linienverkehr geben.
Chancen durch Bahnanbindung und Radschnellweg aufgrund aktueller Studien
Der Flughafen Mönchengladbach liegt nur etwa 1.000 bis 2.000 Meter Luftlinie entfernt vom ehemaligen Bahnhof Willich-Neersen (Strecke: Düsseldorf-Neuss-Schiefbahn-Neersen-Viersen). Für die beschriebene Standortentwicklung incl. ihres Fachkräftebedarfs wäre eine Weiterführung der S28 von Kaarster See aus von großem Vorteil. Im Süden schließt sich das nördliche Stadtgebiet Mönchengladbachs mit den Stadtteilen Neuwerk und Bettrath-Hoven mit mehreren Gewerbegebieten incl. 15700 Menschen an. Auch hier bestehen weitere Potenziale über künftige Wohngebietsentwicklungen und der Beschäftigtenzahlen.
Verknüpfung mit dem Fahrrad: Siedlungsgebiete im Blick
Der Bahnhof Willich-Neersen befindet sich in einer Scharnierlage zwischen den Siedlungsgebieten der Städte Willich und Mönchengladbach. Aufgrund der Entfernungen ist das Fahrrad ein geeignetes Verkehrsmittel, um diesen Bahnhof zu erreichen. Daher ist der neue Bahnhof mit den bestehenden Radrouten BahnRadweg Kreis Viersen, die Fietsallee am Nordkanal und der Niersradwanderweg im Umfeld zu vernetzen.
Ein wichtiger Baustein für die intermodale Anbindung des Bahnhofs Willich-Neersen sind die Planungen für einen Radschnellweg zwischen den Städten Krefeld-Willich-MG auf einem alten Bahndamm bis MG-Neuwerk. Er würde die Westverlängerung der S28 am Bahnhof Willich-Neersen unmittelbar kreuzen. Hieraus ergeben sich große Potenziale für die Anbindung der umliegenden Wohn- und Gewerbegebiete über das Fahrrad. Nach einer ersten Einschätzung ist
Fahrgastverband PRO BAHN e.V., Stapper Weg 94, 41199 Mönchengladbach
dieser Bahnhof zum Beispiel von der MG-Innenstadt über den Radschnellweg mit einem Pedelec in 10 bis 15 Minuten erreichbar. Die Erreichbarkeit aus dem Mönchengladbacher Norden und seinen Gewerbegebieten ist noch besser.
Zunehmende Ein- und Auspendler – aktuelle Studien
Es gibt genau einen Weg, den 130.000 Mönchengladbacher fast jeden Tag auf sich nehmen. Es ist der Weg zu ihrem Arbeitsplatz. Im Jahr 2019 pendelten täglich genau 51.865 Gladbacher über die Standgrenzen zur Arbeit, während gleichzeitig genau 54.875 einpendeln. Seit Jahren wachsen diese beiden Zahlen. 70,4 Prozent setzen sich am liebsten hinter das Steuer oder ließen sich fahren. Das sind 10% mehr als bei der letzten Erhebung aus 2000. Unter den Großstädten im Land gehört Mönchengladbach mit diesem Anteil zur Autofahrer-Spitze. Auch ist klar: Je urbaner der Raum und damit je besser ausgebaut das ÖPNV-Netz ist, umso mehr wird es von den Pendlerinnen und Pendlern auch genutzt. Auch im Kreis Viersen wächst die Zahl der Berufspendler. Viele von ihnen fahren nach Krefeld (14.738), Mönchengladbach (14.373) und Düsseldorf (12.174).
Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen sowie Bezahlbarkeit der Fahrtkosten sind für Fachkräfte und Besucher und damit auch für Arbeitgeber und Veranstalter ein Kalkulations- und Imagefaktor. Der sechsspurige Ausbau von Autobahnen (A44 und A52) sowie Neu- und Ausbau von Parkplätzen treibt dagegen den Flächenverbrauch und die CO2-Produktion in die Höhe.
Stellung von Verkehrspolitik innerhalb der Klimapolitik – Wir sind gewarnt
Um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 soll der Ausstoß von Treibhausgasen sinken: Die Europäische Union hat jüngst im Dezember 2020 ihr Klimaziel bis 2030 deutlich verschärft, weil Böden immer trockener werden. Die ZEIT spricht von CO?-Einsparungen beim Verkehr durch radikale Schritte. In den Städten werden 2030 kaum noch Autos fahren, weil die Mautgebühren so hoch sind. Man kommt auch wegen der vielen Radwege und Begegnungszonen kaum noch voran, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln geht es wesentlich leichter und schneller.
Politik in der Stadt MG – Gedankenlosigkeit oder bewusste Verhinderung?
Im Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung der Stadt Mönchengladbach am 01.12.2020 war der Radschnellweg KR-Willich-MG als Beitrag zum Umweltschutz zur Kenntnisnahme vorgesehen. Aber die Trasse auf eigenem Gebiet soll von der Stadt der Deutschen Bahn AG abgekauft und anschließend freigestellt (entwidmet) werden.
Diesem Kauf und der anschließenden Entwidmung stehen folgende Argumente entgegen:
1. Ein Teil der Strecke am Ortsrand zu Willich ist zugleich gewidmete Bahnstrecke für eine zukünftige Westverlängerung der S28 von Kaarster See nach Viersen. Beide Bahnstrecken verlaufen hier parallel. Ein Kauf mit Freistellung (Entwidmung) von Bahnbetriebszwecken würde eine zukünftige S28-Verlängerung verhindern.
2. Die Landesregierung deklarierte in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen zu weiteren Schienennahverkehrsprojekten: „Anmeldung der Reaktivierungsmaßnahme
Mönchengladbach-Neersen-Krefeld zum ÖPNV-Bedarfsplan des Landes“.
3. Die Machbarkeitsstudie der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH für den Radschnellweg KR-Willich-MG weicht geringfügig von der Bahntrasse ab. Die Studie hält also sowohl den Radschnellweg als auch die S28 parallel für umsetzbar.
4. Es gab zu diesem Vorhaben des Erwerbs und anschließender Entwidmung keinerlei bekannten Kontakt zu den betroffenen Nachbarn Viersen, Willich, Krefeld oder zum Kreis Viersen.
Es stellt sich also die Frage, warum inmitten der Kooperationsverhandlungen zu neuen Inhalten und Mehrheiten im Stadtrat und unter einem neuen Oberbürgermeister Heinrichs dieses Vorhaben Radschnellweg so schnell und entgegen der nachgewiesenen finanziellen, verkehrlichen, klimatischen und Image-Vorteilen einer Westverlängerung der S28 in Angriff genommen wird.
Bedenkt man die Ausführlichkeit der Begründungen in den Vorlagen des Ausschusses nebst Kartenmaterial, kann kaum von einem Übersehen geredet werden.
Schlusswort von Fahrgastverband PRO BAHN und VCD
Die beiden Verbände haben die wirtschaftliche Entwicklung mit dem Entwicklungspotential des Flughafenareals nebst Umland im Auge. Sie sehen alle gewerblichen, klimatischen und Pendler-Bedürfnisse und wollen eine angemessene Bahnanknüpfung für das Flughafenareal und die angrenzenden Ortsteile von Mönchengladbach und Willich. Für PRO BAHN und VCD ist dies wie ein zukünftiger Radschnellweg KR-Willich-MG ein Beitrag für eine zukunftsfähige Stadt und Region.
Aufruf zur Stellungnahme einzeln oder organisiert
Wir rufen Sie daher auf, einzeln oder organisiert, sich an die Stadt Mönchengladbach und ihren Oberbürgermeister zu wenden und Ihre Sicht für eine zukunftsfähige Wirtschaft und eine zukunftsfähige Welt mit Bahnanschlüssen und Radschnellwegen kundzutun. Sie erreichen ihn unter:
- per Mail unter oberbuergermeister@moenchengladbach.de sowie telefonisch unter 02161 / 25-2500 bzw. 25-2512 und -2513 (Bürgerdialog).
- Postalisch unter: Felix Heinrichs, Rathaus Abtei, Rathausplatz 1, 41061 Mönchengladbach

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news-8046 Wed, 27 Jan 2021 20:47:09 +0100 Winterdienst für Radverkehr! https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/winterdienst-fuer-radverkehr/ Beim letzten massiven Wintereinbruch vor 4 Jahren haben wir uns an dieser Stelle darüber ausgelassen, dass auch wichtige Radwege tage- und wochenlang nicht vom Schnee befreit werden. Damals hatte uns die Stadtverwaltung lapidar geantwortet:

Außerhalb der geschlossenen Ortslage besteht nach den gesetzlichen und
satzungsrechtlichen Regelungen keine Reinigungs- und
Winterwartungspflicht. Hier werden allenfalls Maßnahmen nach Bedarf im
Rahmen der Verkehrssicherungspflicht durchgeführt."

[ 16. 01. 2017 ]

 

Dieses Jahr, im Winter 2021, scheint sich eine andere Sicht durchgesetzt zu haben. Aktuell sind die Radwege an den großen Ausfallrouten, zum Beispiel entlang der Monschauer Straße, geräumt und perfekt befahrbar.

Dafür möchten wir uns bei der Stadtverwaltung und bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtbetriebs an dieser Stelle einmal herzlich bedanken!

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news-8045 Tue, 26 Jan 2021 17:44:34 +0100 Zwei aktuelle Links https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/zwei-aktuelle-links/ Radkomm mit Infos zum neuuen Fahrradgesetz.

Stellungnahme des BUND zum geplanten Weiterbau der A46.

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news-8029 Fri, 22 Jan 2021 01:06:08 +0100 VCD, ADFC und Fahrradbotschafter übergeben Dossier zum Radverkehrskonzept https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-adfc-und-fahrradbotschafter-uebergeben-dossier-zum-radverkehrskonzept/ Wir wollen, dass endlich etwas geschieht! Der Rat der Stadt Witten hat am 02.07.2019 zwar ein hervorragendes Radverkehrskonzept beschlossen, bis jetzt wurde aber so gut wie nichts von den darin erarbeiteten Maßnahmen umgesetzt. Selbst die Abmilderung eklatanter Gefahrenstellen und missverständlicher Verkehrsführungen wurde seit weit über einem Jahr nicht angegangen. Derzeit wird auf die Besetzung der Stelle eines Radverkehrsbeauftragten gewartet. Es gibt aber genug Maßnahmen, die schon jetzt angegangen werden können – kurzfristige mit geringem Aufwand und Mittelfristige, die umfangreicherer Planungen bedürfen. Das Dossier ist ein Aufschlag, mit dem wir in die Diskussion um eine zügige Umsetzung von Projekten zur Verbesserung der Situation für Radfahrer in Witten einsteigen möchten.

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news-8005 Thu, 14 Jan 2021 18:00:00 +0100 OWL, H: Auftakt Bahndialog Ausbau / Neubau Hannover – Bielefeld https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/owl-h-auftakt-bahndialog-ausbau-neubau-hannover-bielefeld/ Aus der Einladung des Leiters Bahnprojekt Hannover-Bielefeld:

Für Donnerstag, 14. Januar 2021 haben wir den öffentlichen Auftakt zum Bahnprojekt Hannover – Bielefeld geplant. [Hervorhebung VCD] [...], reservieren Sie sich bitte die Zeit von etwa 17:30 bis 20:30 Uhr.

Details [...] werden auf der Internetseite veröffentlicht [s.u.]. Auf dieser Seite werden am 14. Januar auch der Live-Stream und ein Chat für Rückmeldungen veröffentlicht.

Die Teilnahme erfordert einen Internetzugang und aktuelle Internet-Browser wie Firefox oder Chrome. Geeignete Endgeräte sind: PC, Laptop, Tablet oder Smartphone. Je besser die Geschwindigkeit des Internet-Anschlusses ist, desto besser ist die übertragene Qualität – ein LAN-Kabel ist daher besser als WLAN.

Zum Schluss ein Anliegen unsererseits:
Bitte verbreiten Sie den Termin und die Internetadresse in Ihren Verteilern weitersagen wie E-Mail, WhatsApp, Facebook, Twitter, Instagram, damit möglichst viele Menschen in der Region davon erfahren. Etwa wie folgt:”

Auftakt zum Bahndialog Hannover – Bielefeld.
Donnerstag 14.01.2021, 18:00
ca. 20:30.
Bahnprojekt Hannover – Bielefeld, Offizielle Bürgerbeteiligung.
Auftakt im Livestream verfolgen, Fragen und Hinweise können parallel im Chat eingeben werden, Info und Ablauf, alles auf:
https://www.hannover-bielefeld.de/auftakt

Keine Anmeldungen erforderlich.

Veranstalter: Bahnprojekt Hannover-Bielefeld, DB Netz AG
(13.01.2021 GK)

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news-8150 Thu, 14 Jan 2021 18:00:00 +0100 OWL, H: Auftakt Bahndialog Ausbau / Neubau Hannover – Bielefeld https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/owl-h-auftakt-bahndialog-ausbau-neubau-hannover-bielefeld-1/ Aus der Einladung des Leiters Bahnprojekt Hannover-Bielefeld:

Für Donnerstag, 14. Januar 2021 haben wir den öffentlichen Auftakt zum Bahnprojekt Hannover – Bielefeld geplant. [Hervorhebung VCD] [...], reservieren Sie sich bitte die Zeit von etwa 17:30 bis 20:30 Uhr.

Details [...] werden auf der Internetseite veröffentlicht [s.u.]. Auf dieser Seite werden am 14. Januar auch der Live-Stream und ein Chat für Rückmeldungen veröffentlicht.

Die Teilnahme erfordert einen Internetzugang und aktuelle Internet-Browser wie Firefox oder Chrome. Geeignete Endgeräte sind: PC, Laptop, Tablet oder Smartphone. Je besser die Geschwindigkeit des Internet-Anschlusses ist, desto besser ist die übertragene Qualität – ein LAN-Kabel ist daher besser als WLAN.

Zum Schluss ein Anliegen unsererseits:
Bitte verbreiten Sie den Termin und die Internetadresse in Ihren Verteilern weitersagen wie E-Mail, WhatsApp, Facebook, Twitter, Instagram, damit möglichst viele Menschen in der Region davon erfahren. Etwa wie folgt:”

Auftakt zum Bahndialog Hannover – Bielefeld.
Donnerstag 14.01.2021, 18:00
ca. 20:30.
Bahnprojekt Hannover – Bielefeld, Offizielle Bürgerbeteiligung.
Auftakt im Livestream verfolgen, Fragen und Hinweise können parallel im Chat eingeben werden, Info und Ablauf, alles auf:
https://www.hannover-bielefeld.de/auftakt

Keine Anmeldungen erforderlich.

Veranstalter: Bahnprojekt Hannover-Bielefeld, DB Netz AG
(13.01.2021 GK)

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news-7998 Wed, 13 Jan 2021 08:50:07 +0100 VCD fordert neue Buslinie zwischen Köln-Nord und Pulheim https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-fordert-neue-buslinie-zwischen-koeln-nord-und-pulheim/ Die Fahrzeiten sind meist kürzer als Umsteigeverbindungen mit Bahnen über den Kölner Hauptbahnhof. Der Schnellbus verkehrt stündlich, sonn- und feiertags alle 2 Stunden. Der VCD sieht neben der überfälligen und spürbaren Verbesserung für die wachsenden Siedlungsbereiche direkt hinter der Kölner Stadtgrenze wie Geyen und Brauweiler besonders auch Chancen für eine Entlastung der S-Bahnen im Kölner Innenstadtbereich und des Kölner Hauptbahnhofs.

Der VCD fordert wie die Bezirksvertretung Chorweiler darüber hinaus, die neue Schnellbus-Stadt Pulheim noch besser mit dem Kölner Norden durch eine direkte Buslinie zu verknüpfen.

Die neue Buslinie soll mindestens im Stundentakt von Longericher Straße (Linie 15) über den S-Bahnhof Longerich, Pesch, Esch/Auweiler und Orr nach Pulheim Rathaus (Bahnhof) führen und dort Anschluss mit dem Schnellbus SB 91 haben. Hierdurch würde auch die Pulheimer Siedlung Orr erstmals eine reguläre Busanbindung erhalten.

Zugleich kann damit die Anbindung des mit Neubaugebieten stetig wachsenden Stadtteils Esch/Auweiler verbessert werden. Der Stadtteil gehört bis heute zu den am schlechtesten angebundenen Bereichen Kölns und ist beispielsweises sonntags nur im Stundentakt mit der Kölner Innenstadt verknüpft. Eine direkte Busverbindung von Auweiler zum nächstgelegenen Bahnhof in Longerich fehlt bisher sogar völlig und würde mit der neuen Linie erstmals angeboten.

Der VCD hat im Jahr 2002 für ein Konzept eines besseren Busnetzes für den Stadtbezirk Chorweiler den Umweltschutzpreis der Stadt Köln erhalten. Von den Vorschlägen des VCD ist unter anderem die Schnellbusline von Chorweiler nach Pesch als Erfolgsgeschichte umgesetzt worden. An dem von VCD schon damals kritisierten mangelhaften Busangebot für Esch/Auweiler und in Richtung Pulheim hat sich – ungeachtet der Notwendigkeit, für die Erreichung der Klimaschutzziele die Attraktivität des ÖPNV zu steigern – leider bis heute nichts geändert.

Für alle neuen Busangebote wie auch dem SB 91 gilt, dass die Verkehrsunternehmen und hier insbesondere die Rhein-Erft Verkehrsgesellschaft eine offensive Kommunikationsstrategie fahren müssen, um die Bekanntheit der Linie schnell im Bewusstsein der möglichen Fahrgäste in der Region zu verankern.

 

Pressemitteilung. 

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news-7994 Tue, 12 Jan 2021 14:22:09 +0100 Rad-Infrastruktur in Bochum: Es geht voran - und bleibt noch viel zu tun https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/rad-infrastruktur-in-bochum-es-geht-voran-und-bleibt-noch-viel-zu-tun/ Die Zählstellen auf der Wittener Straße und auf der Springorum-Trasse verzeichneten 2020 einen Zuwachs von 16% bzw. 43 %, die Ausleihen der Metropolrad Ruhr-Räder verdoppelten sich.

Neue oder ausgebaute Radverkehrsanlagen entstanden u.a. auf dem Steinring, auf der Markstraße zwischen Universitätsstraße und Stiepeler Straße, auf der Wasserstraße zwischen Königsallee und Wiesental, am Bahnhof Wattenscheid Richtung August-Bebel-Platz.


Auf der Universitätsstraße zwischen der Brücke Waldring und der Wasserstraße gibt es nun Bochums erste so genannte „Protected Bike Lane“, bei der links neben den bestehenden Radfahrstreifen neue Bordsteine gesetzt wurden, die ein Überfahren mit Kraftfahrzeugen verhindern und für Abstand zwischen Autos und Radfahrenden sorgen.
 
Und Bochum hat seine ersten Fahrradstraßen erhalten, auf denen Autos wenn dann nur geduldet sind: die Nevelstraße zwischen Schnatstraße und Springorumtrasse, die Straße Ümminger See und Teile der Weitmarer Straße der Abschnitt bis zur Knoopstraße folgt noch.
 
In diesem Jahr geht der Ausbau weiter, u.a. auf der Hattinger Straße zwischen Königsallee und Hüttenstraße.

Mehr unter: www.bochum.de/Tiefbauamt/Radfahren-in-Bochum

Der VCD meint: Gute Ansätze, zum Teil aber nicht konsequent genug in Krezungsbereichen, und es fehlt vor allem auf weiteren Abschniten an Hauptverkehrsstraßen.

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news-7990 Tue, 12 Jan 2021 09:02:39 +0100 Stellungnahme: Radverkehrskonzept Ehrenfeld https://nrw.vcd.org/startseite/detail/news/stellungnahme-radverkehrskonzept-ehrenfeld/ Der VCD Regionalverband Köln begrüßt den vorgelegten Entwurf des Radverkehrskonzepts Ehrenfeld (RVKE). Die heutige Situation im Bezirk Ehrenfeld hat die im Gutachten dargestellten Annahmen aber bereits überholt: Die Zahl an mit dem Rad zurückgelegten Wegen steigt weiterhin stark an und es sind ambitioniertere Maßnahmen notwendig, um die Infrastruktur diesem schnell wachsenden Bedarf sinnvoll anzupassen. Um diesem Bedarf gerecht werden zu können, ist vor allem eine Flächenumverteilung des Straßenraums notwendig. So muss dem Rad- und auch dem Fußverkehr in Zukunft deutlich mehr Platz zur Verfügung stehen als heute. Nicht zuletzt um die durch das Klimaabkommen von Paris angestrebten Reduzierungen des CO2 Ausstoßes zu erreichen, ist es notwendig, den Verkehrsmitteln des Umweltverbunds (hierzu gehört auch der ÖPNV) im Stadtverkehr eindeutig Priorität einzuräumen. Der VCD Regionalverband Köln sieht daher insbesondere bei folgenden Punkten Nachbesserungsbedarf:


- Verkehrsführung auf der Venloer Straße
Auf der Venloer Straße sollte künftig der Fußverkehr zwischen der Inneren und der Äußeren Kanalstraße die oberste Priorität haben. Für den Radverkehr sollte die Venloer in diesem Abschnitt zwar weiterhin befahrbar bleiben, um die Erreichbarkeit der Ziele zu gewährleisten. Die Fahrgeschwindigkeit spielt hierbei jedoch eine untergeordnete Rolle. Der Kfz-Verkehr sollte auf das absolut notwendige Maß reduziert und Kfz-Durchgangsverkehr komplett unterbunden werden.

- Priorität auf durchgehende Rad-Verbindungen
Es sollte mit Priorität daran gearbeitet werden, die Durchgängigkeit von gut und sicher befahrbaren Verbindungen für den Radverkehr herzustellen. Der Umstieg vom MIV auf das Rad wird durch das Einrichten durgängiger Verkehrswege stark beschleunigt. Dabei ist das in Planung befindliche stadtweite Radverkehrsnetz zu berücksichtigen.


- Gürtel
Im Bereich des Gürtels muss dringend eine Kfz-Spur in eine Fahrradspur umgewidmet werden. Diese erste Maßnahme, ist, in Kombination mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 kurzfristig umsetzbar. Darüber hinaus ist langfristig ein Abbau von PKW Parkflächen im Seitenraum zugunsten einer intensiveren Begrünung zu planen.


- Betrachtung von Schulumfeld und Schulwegen
Um gerade die Radverkehrssituation für die Schülerinnen und Schüler zu verbessern, sollten in der Umgebung von Schulen nicht nur die Einrichtung von Fahrradstraßen umgesetzt werden, sondern es sollte auch geprüft werden, ob Radverkehrszonen eingerichtet werden können.

 

Umsetzungsplanung konkretisieren
Bislang fehlt im Konzept eine abgestimmte Maßnahmenumsetzungsplanung mit Angaben zu Umsetzungszeiten, -kosten und notwendigen Personalressourcen. Die bloße Ergänzung des Maßnahmenkatalogs stellt kein Umsetzungskonzept dar. Eine Strukturierung der Umsetzung in gut handhabbare Projekte kann helfen, die Verbindlichkeit und Nachvollziehbarkeit zu erhöhen und die Umsetzung effektiver zu gestalten. Detailfragen können dann in den jeweils definierten Projekten, deren Eckwerte mit dem RVKE verabschiedet werden sollten, beantwortet werden.


- Einbettung in eine stadtweite Gesamtstrategie zur Radverkehrsförderung
Alle für Ehrenfeld nun zu beschließenden Maßnahmen sollten in eine gesamtstädtische Strategie zur Radverkehrsförderung eingebettet sein. So ist insbesondere die Planung und Umsetzung von bezirks- und stadtübergreifenden Radrouten von großer Bedeutung. Hier ist es wichtig, dass die in Ehrenfeld umzusetzenden Maßnahmen auf die Maßnahmen in den anliegenden Stadtbezirken abgestimmt sind.


- Finanz- und Ressourcenbereitstellung sicherstellen
Es ist sicherzustellen, dass die für die Maßnahmenumsetzung notwendigen Finanz- und
Personalressourcen zur Verfügung stehen, auch unter Berücksichtigung von den Aufgaben der Radverkehrsförderung in den anderen Bezirken bzw. im gesamtstädtischen Kontext. Zudem sollte dargestellt werden, ob sich die Maßnahmenumsetzung durch die Bereitstellung größerer Budgets beschleunigen lässt. Der im Konzept beschriebene Ansatz von 2,5 Mio.€ pro Jahr erscheint ausbaufähig.

- Intensiver Austausch unter Einbeziehung der Verbände weiterhin notwendig
Bei der Umsetzung des Radverkehrskonzepts ist weiterhin ein intensiver Austausch zwischen
Verwaltung, Politik, Fachöffentlichkeit und den Bürgerinnen und Bürgern notwendig. Für diesen Austausch müssen neben den schon bestehenden Kommunikations- und Entscheidungsstrukturen (Bezirksvertretung und „Runder Tisch Radverkehr“) weitere Beteiligungsformate fortgeführt bzw. eingerichtet werden. Insbesondere kann die Fortführung des Facharbeitskreises zum Erfolg der Konzeptumsetzung beitragen, indem dort die jeweils besten Lösungen zur Radverkehrsförderung zwischen Planenden, Politik und Fachöffentlichkeit ausgearbeitet werden.

Der VCDs erwartet eine baldige Veröffentlichung des vollständigen Maßnahmenkatalogs, um weitere inhaltliche Impulse geben zu können. Hierzu sollte es, unter Einbeziehung der Verbände eine weitere Sitzung des Facharbeitskreises geben.

 

Stellungnahme.

Weitere Infos Radverkehrskonzept: https://www.stadt-koeln.de/artikel/67301/index.html

 

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