Nordrhein-Westfalen

Vom verkehrsgerechten Kind zum kindgerechten Verkehr: Ein Thema - eine Stunde, mit Philipp Spitta zum Thema Mobilitätsbildung

Mobilitätsbildung geschieht am besten durch Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen vor Ort. Anregungen dazu gab am Donnerstag Philipp Spitta, Grundschullehrer in Herne und seit vielen Jahren mit dem Thema befasst. Er stellte sein neues Buch vor. Die Veranstaltung bildete den Auftakt zu einem neuen online Format des VCD NRW: Ein Thema - eine Stunde.


Gut 25 Interessierte verfolgten den Vortrag von Philipp Spitta und diskutierten anschließend online über das Thema an ihren Bildschirmen. Spitta gab einen Überblick über die Entwicklung des Verkehrsgeschehens unter dem Blickwinkel von Kindern und Jugendlichen und die Verkehrserziehung von den Anfängen des Automobils bis heute. Zu Beginn und über viele Jahrzehnte standen die Bemühungen im Vordergrund, die Straße für Autos freizuhalten und Verkehrssicherheit durch richtiges Verhalten des Kindes zu erreichen, inzwischen hat sich das Blickfeld verändert und erweitert und neben der weiterhin wichtigen Vermittlung von Verkehrsregeln und vorsichtigem Verhalten sind Erkundung des Stadtteils, Erfahrungen mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln und Untersuchungen im Schulumfeld und zum Schulweg etwa mit dem Fahrrad getreten: Verkehrszählungen, Beobachtungen an Ampeln, Planen von Bus- und Bahnfahrten etc. Im Idealfall sollten gerade auch Kinder und Jugendliche an Planungen von Verkehrswegen beteiligt werden. Damit sich diese Ansätze weiter verbreiten, macht Philipp Spitta u.a. auch Fortbildungen mit Lehrer*innen.

Das Praxisbuch Mobilitätsbildung kostet 25 EUR und ist im Buchhandel erhältlich.

Der VCD hat die Herausgabe des Buches unterstützt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Materialien zum Herunterladen auf den Internetseiten des Autors: https://www.philipp-spitta.de/

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