Nordrhein-Westfalen

Angekündigte Fahrpreiserhöhungen widersprechen der Notwendigkeit des Klimaschutzes

Der VRR und andere Verkehrsverbünde in NRW haben zum Anfang des neuen Jahres weitere Fahrpreiserhöhungen angekündigt. Dies widerspricht nach Ansicht des VCD NRW ganz deutlich dem vorherrschenden Wunsch nach einer schützenden und erfolgreichen Klimapolitik in Deutschland.

Damit geht die Schere zwischen den Kosten fürs Autofahren und für die Nutzung von Bus und Bahn immer weiter auseinander – in die falsche Richtung. Während die Preise für Bus und Bahn weiter steigen, sind etwa die Parkgebühren in vielen Städten seit Jahren nicht mehr erhöht worden. Der VCD NRW fordert vor dem Hintergrund einer umweltverträglichen Verkehrswende und eines aktiven Klimaschutzes die Senkung der Preise in den Verkehrsverbünden auch für Abos. Die Mindereinnahmen sollten durch das Klimapaket der Bundesregierung abgedeckt werden.

Hier sind zwei typische Beispiele für langjähriges einseitiges politisches Handeln in den Verkehrsmärkten der Städte:

  • Aachen: Seit 2011 kostet das Parken in den Parkhäusern der Innenstadt 1 € je halbe Stunde.
  • Köln: Seit 2012 kostet das Parken in der Kölner Innenstadt und linksrheinisch 3 €/Std., anderswo in der Stadt sind es 1,50 €/Std. Erst am 26.9.2019 hat die Stadt beschlossen die Sätze auf 4 bzw. 2 €/Std. zu erhöhen.

 

 

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