Nordrhein-Westfalen

Radschnellweg OWL

Die Initiative des Landes NRW zur Einrichtung eines Radschnellwegs OWL
zwischen Minden und Herford (und darüber hinaus) ist aus Sicht des VCD
uneingeschränkt zu befürworten. (TD 06.10.2015)

Wir stellen hier Stellungnahmen, Briefe, u.ä. bereit. Weiteres, internes Arbeitsmaterial stellen wir ggf. auf Anfrage zur Verfügung. (GK 01.10.2015)

Befahrung Nordbahntrasse bei Wuppertal

Kurzfristig verwirklichten einige Mitglieder des VCD Kreisverbands am 31.10.2016 das Vorhaben, die Nordbahntrasse bei Wuppertal zu besuchen und zu befahren. Sie wird immer wieder als eines der Beispiele für Radverkehrsanlagen genannt, die jetzt schon die Kriterien eines Radschnellweges erfüllen. Dieser Radweg folgt an der Nordseite dem Tal der Wupper quer durch viele Stadtteile Wuppertals. Er ist den größten Teil des Verlaufs auf seiner ehemaligen Bahntrasse vom Straßenverkehr getrennt. Wie er angelegt, ausgestattet, und mit den anderen Verkehrswegen verknüpft wurde, und wie er von den Menschen angenommen und benutzt wird, dafür ist so ein echter, eigener Eindruck sehr viel wert. Gelungene Fotos dieses Weges bietet das Internet. Unsere Fotos zeigen (nicht in örtlicher Reihenfolge):
(GK 04.11.2016)

  1. Breite des Radschnellweges mit begleitendem Gehweg auf der ehemaligen Bahntrasse, an der Überführung Uellendahler Str, Wuppertal, OT Mirke, Nordbahntrasse.
  2. Streckentafel mit Streckenübersicht und Informationen nahe dem ehemaligen Bahnhof Mirke, Wuppertal, OT Mirke, Nordbahntrasse.
  3. Nordportal des Tunnel Schee, Sprockhövel, Nordbahntrasse bei Wuppertal.
  4. Im Tunnel Schee, Nordbahntrasse bei Wuppertal.
Gotthard Korella, VCDBreite als RSW, nahe Überführung Uellendahler Str, Wuppertal, OT Mirke, Nordbahntrasse
Gotthard Korella, VCDStreckentafel, nahe ehem. Bahnhof Mirke, Wuppertal, OT Mirke, Nordbahntrasse
Gotthard Korella, VCDNordportal, Tunnel Schee, Sprockhövel, Nordbahntrasse bei Wuppertal
Gotthard Korella, VCDTunnel Schee, Nordbahntrasse bei Wuppertal

11.07.2016 - Minden: Stadtgespräch des MT rund um den Radschnellweg OWL

Diskussionsrunde am Amphitheater, 18:00 Uhr. Siehe News.

Zw. Bad Oeynhausen und Porta: Weserquerung an der Nordbahnbrücke

Guten Tag an den E-Mail-Verteiler,

wie bekannt, wendet sich der VCD mit Nachdruck gegen eine Führung des Radschnellwegs durch die Dehmer Weseraue. Ein entsprechend abgegebener, mittlerweile auch veröffentlichter Leserbrief ist unten beigefügt [siehe frühere Nachricht hier]. (TD 25.04.2016)


Die plausible, kostengünstige und direkte Route führt stattdessen vom Bahnhof Bad Oeynhausen entlang der Nordbahn (Königstraße) über die Weser nach Vennebeck und Hausberge zum Bahnhof Porta Westfalica. Die Strecke ist durchgängig asphaltiert in ausreichender Breite vorhanden!
Ausnahme sind zwei Teilabschnitte von gesamt ca. 400 Metern, dort muss geschotterter Feldweg mit einer Asphaltdecke versehen werden. (Unterhalb von Hausberge ist einmal eine Verschwenkung zu „bereinigen“, auf ein Überführungsbauwerk kann dort m.E. vorerst verzichtet werden).

Und dann muss die Querung der Weser [bei Bad Oeynhausen] gelöst werden.

Anbei Bildmaterial zu diesem Knackpunkt. Es sind bereits Widerlager vorhanden, um dort eine gestützte eigene Radschnellwegbrücke aufzuständern! Oder es kommt eine Lösung mit Abhängung der Radtrasse an der bestehenden Bahnbrückenkonstruktion.

Beides ist augenscheinlich möglich und mit Investitionsaufwand von weniger als 1.000.000,- € lösbar.
Gut angelegtes Geld aus dem Etat von StraßenNRW, statt denselben Betrag in Landschaftszerschneidung und Flächenversiegelung in der Dehmer Weseraue zu verbuddeln. Dort ist im Übrigen ein FFH-Gebiet, das in der Region seines Gleichen sucht.

Überschlägliche Nutzen-Kostenabschätzung

Variante 1: Ab Königstraße / Vlothoer Str. 8 km entlang der Nordbahn bis Porta Westfalica, Weserbrücke

  1. Ergänzung Radwegbrücke parallel zur Nordbahnbrücke, Kosten ca. 1 Mio €
  2. 800 m Feldweg, derzeit Schotterweg, mit Asphaltdecke versehen: 100.000,- €

    Gesamtkosten: ca. 1,1 Mio €.

Variante 2: Ab B61 durch die Weseraue nach Porta Westfalica / Weserbrücke,
Gesamt 9 km Ergänzung zweite Radwegspur & Gehweg auf 9 km parallel zum bestehenden (Fern-)Radweg,
==> Versiegelung von ca. 2,25 ha Weseraue bei Kosten von mindestens Gesamtkosten 1 Mio €.  

 

Liebe Planer, nehmt Vernunft an!
Liebe Lokalpolitiker, erteilt den entsprechenden Planungsauftrag zu Variante 1! 

Freundlicher Gruß
Thomas Dippert
VCD Minden-Lübbecke Herford

Thomas Dippert, VCDWiderlager, Ostseite, Blick nach Nord
Thomas Dippert, VCDWiderlager, Ostseite, Blick nach Nord, nah
Thomas Dippert, VCDWiderlager, Ostseite, Blick nach Süd

Leserbrief: Keine Zerstörung Weseraue durch Neubau B61 oder Radschnelleweg

Hier ein Leserbrief, wie er dem Westfalenblatt Anfang der Woche zuging. (TD 24.04.2016)

Leserbrief:  Keine Zerstörung Weseraue durch Neubau B61 oder Radschnellweg

Weder B61 noch Radschnellweg in die Weseraue bauen

Volle Unterstützung dem Aktionsbündnis gegen den Neubau der Dehmer Straße B61 in der Weseraue.

Der VCD begrüßt die geschlossene Phalanx aus Ratsfraktionen und Bürgermeister beim Widerstand gegen Zerschneidung und Zerstörung des Naturraums am Großen Weserbogen.

Dieselben Argumente müssen gelten und den Planern vorgehalten werden, wenn der Radschnellweg dorthin gedrängt wird. Nein, es gibt keine Notwendigkeit für einen neuen Verkehrsweg in der Dehmer Weseraue. Fuchs und Hase dort brauchen keine neue Straße und keinen Radschnellweg. Die Graugänse auch nicht.

Für den Radschnellweg gibt es eine verkehrstechnisch wirkungsvolle und überzeugende Alternative:

Die Trassenführung vom Bahnhof Bad Oeynhausen kann entlang der Nordbahnlinie (Königstraße) mit Überquerung der Weser entlang der bestehenden Nordbahnbrücke erfolgen. Das schafft eine schnelle und direkte Verbindung nach Porta Westfalica und Minden, die ohne neu Versiegelung und Landschaftszerschneidung auskommt. Und sich auch rechnen wird. Einige tausend Einwohner in Vennebeck und Holzhausen und Lerbeck erhalten so einen Zugang zum Radschnellweg.

Aber einen entsprechenden Planungsauftrag zum Radschnellweg, der Visionen des grünen Landesumweltministers Johannes Remmel für eine umweltverträgliche Nah-Mobilität für Bad Oeynhausen und Porta Westfalica umsetzen hilft, will insbesondere die SPD im Rat Bad Oeynhausen so bislang nicht unterstützen.  

Stattdessen verknüpft man den Radschnellweg mit den Umbauplänen der Mindener Straße und den dafür fehlenden Finanzmitteln. Und schiebt das Projekt Radschnellweg kurzerhand wegen lächerlichen 25.000,- € kommunalem Eigenanteil auf´s Abstellgleis. Aber der Radschnellweg ist keine Melkkuh für den Umbau der Mindener Straße. Das will, das kann er nicht leisten.

Zuständig für Straßen(um)bau und Stadtentwicklung ist SPD-Landesminister Michael Groschek.

Warum telefonieren Herr Wilmsmeier und Herr Dr. Winkelmann nicht einmal gemeinsam mit dem Düsseldorfer Ministerium, mit dem Parteikollegen Michael Groschek persönlich?

Um eine Finanzierung für den Umbau der Mindener Straße dort zu erwirken. Die Kontaktnummer lautet Telefon 0211 3843-1016.

Thomas Dippert
VCD Minden-Lübbecke Herford
Mitglied im Vorstand

Befahrung eRadschnellweg Göttingen

Kurzfristig verwirklichten einige Mitglieder des VCD Kreisverbands am 22.04.2016 das Vorhaben, den eRadschnellweg in Göttingen zu besuchen und zu befahren. Er wird immer wieder als eines der Beispiele für Radverkehrsanlagen genannt, die jetzt schon die Kriterien eines Radschnellweges erfüllen. Obwohl sich gerade dieser Radweg als relativ unspektakulär erwies, zeigt er doch, wie so eine Wegführung gestaltet werden kann, und davon ist so ein echter, eigener Eindruck sehr viel wert. Gelungene Fotos dieses Weges bietet das Internet. Unsere Fotos zeigen: (GK 22.04.2016)

  1. Eine im Norden weiterführende Straße, mit der Breite eines Zweirichtungs-Rad- und Gehwegs, die vielleicht früher auch am davor liegenden Abschnitt, heute RSW, üblich war.
  2. Die Breite des RSW als straßenbegleitenden Zweirichtungs-Rad- und Gehweg.
  3. Der RSW als Fahrradstr. mit Einbaute zur optischen Verschmälerung, die aber wahlweise per Rad bequem auch durchfahrbarer ist.
  4. Eine Zählersäule außerhalb; die Säulen zählen beide Richtungen zusammen.
  5. Eine Zählersäule dicht am Bahnhof, ca 30 min später als die erste.
Gotthard Korella, VCDBreite als Nicht-RSW, Otto-Hahn-Str, Göttingen
Gotthard Korella, VCDBreite als RSW, Robert-Koch-Str, Göttingen
Gotthard Korella, VCDFahrradstr als RSW, Goßlerstr, Göttingen
Gotthard Korella, VCDZähler um 17:34, Robert-Koch-Str, Göttingen
Gotthard Korella, VCDZähler um 17:54, am Bahnhof, Göttingen

Offener Brief als Reaktion auf die Aussagen von Fraktionsvorsitzenden

Dies ist ein offener Brief von ADFC und VCD als Reaktion auf die Aussagen von Fraktionsvorsitzenden in Bad Oeynhausen zu Planungskosten des Radschnellwegs OWL. (TD 14.03.2016)

Offener Brief von ADFC und VCD zum Artikel in der NW [Neue Westfälische] vom 12.03. und veröffentlichten Aussagen von Fraktionsvorsitzenden im Rat Bad Oeynhausen, keine Planungskosten zum Radschnellweg zu bewilligen  

Bad Oeynhausen, den 14.03.2016

Was ist nur in die Fraktionsvorsitzenden von SPD, BBO und der Linken in Bad Oeynhausen gefahren, dass man sich der Freigabe von Haushaltsmitteln für die Planung des Radschnellwegs verweigert?
Notabene: Es geht um einen kommunalen Eigenanteil von 27.000,-  für das Jahr 2016 und erneut in selber Höhe für das Haushaltsjahr 2017.
Das entspricht nicht einmal 0,23% der Gesamtertragssumme 2016 (Haushaltsentwurf) der Stadt Bad Oeynhausen.
Dieser kleine Betrag hilft doch, mehr Radverkehr zu initiieren und ein fahrradfreundliches Klima in Bad Oeynhausen herzustellen.
Und diesen bescheidenen Eigenanteil wollen die betreffenden Ratsmitglieder nicht einsetzen. Wie kann dann eine Vielzahl von ehrenamtlich Aktiven motiviert werden, an diesem Ziel mitzutun? Wir fühlen uns vor den Kopf gestoßen.
Der Rat der Stadt Bad Oeynhausen verspielt die Chance, die Mindener Straße von der „Stadtautobahn“ anteilig in einen Radschnellweg umzuwandeln und damit zu einer klimafreundlichen, geräuschlosen Mobilität beizutragen.
Das Rheinland und Ruhrgebiet freuen sich sicher über unsere Einsparungen und nutzen gerne das freiwerdende Geld, um sich weiterzuentwickeln.

ADFC und VCD fordern den Rat auf: Mit der Freigabe von 27000,- € Eigenanteil muss die Grundlage geschaffen werden, einen ordentlichen Planungsprozess einzuleiten.
Soviel Umsicht und konstruktive Begleitung der Planungen zum Radschnellweg erwarten wir von allen Ratsfraktionen Bad Oeynhausens.

gez. Vorstand VCD Minden-Lübbecke Herford, Thomas Dippert, Lennard Lüders, Karl-Heinz Weigelt
gez. ADFC Ortssprecher Bad Oeynhausen, Jörg Zander, Andreas Edler
gez. ADFC Ortsgruppensprecher Löhne, Georg Hofemann
gez. Vorstand ADFC Kreisverband Minden-Lübbecke, Burkhard Witte

Download: Offener Brief "Planungskosten RSW OWL" v. 14.03.2016 (PDF, 80 KB)

VCD-Stellungnahme zum kommunizierten Stand Machbarkeitstudie Radschnellweg OWL

Der VCD Kreisverband hat seine Stellungnahme zum kommunizierten Stand der Machbarkeitstudie für den Radschnellweg OWL veröffentlicht. (TD 06.10.2015)

Download: VCD-Stellungnahme zum Radschnellweg OWL (10/2015) (PDF, 460 KB)

Und eine Ergänzung mit Anhang, Zusätzen, Material und Quellen zur VCD-Stellungnahme vom Okt. 2015 zum Radschnellweg OWL wurde veröffentlicht. (GK 07.10.2015)

Download: Anhang, Zusätzen, Material und Quellen zur VCD-Stellungnahme zum RSW OWL (10/2015) (PDF, 1,4 MB)

Termine des VCD Minden - Lübbecke - Herford

Hinweise auf Verantstaltungen, Mitglliederversammlungen, Vorträge etc. 

zu den Terminen