Nordrhein-Westfalen

Planung der Verkehrsführung am Schildplatz

Auf dem "Schildplatz", der gar nicht so heißt, treffen in Zukunft die beiden Radvorrangrouten aus Brand und Eilendorf sowie einer der neuen Premium Fußwege zusammen. Da sind täglich einige tausend Radler und jede Menge Fußgänger, die da auf relativ engem Raum aufeinandertreffen.


Bei der jetzt beschlossenen Variante wird der ganze Bereich zu einer Zone, in der Fußgänger und Radler kreuz und quer gemischt werden.


Der VCD hält diese Idee nicht für gut. Fußgänger wollen sich unbesorgt frei bewegen und fühlen sich nicht wohl, wenn ständig Radfahrer um sie herumfahren. Radfahrer mögen es auch nicht, zwischen Fußgängern und spielenden Kindern durchzufahren, bei denen man ja nie weiß, wohin sie laufen. Selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten sind da Konflikte unvermeidbar.


Die jetzt getroffene Entscheidung ist um so mehr unverständlich, weil man in Aachen an anderen Stellen, z.B. in einen Teil der Pontstraße, den Radverkehr komplett zu unterbinden will. Da wird die Vermischung von Rad- und Fußverkehr als großes Problem gesehen, obwohl da viel weniger Radler unterwegs sind.


In Burtscheid gibt es sogar großflächig gar keine Möglichkeit mit dem Rad zu fahren, weil da die Fußgängerzone nicht für Radler freigegeben ist, obwohl ausreichend Platz wäre.
Die Umwelt-, Rad- und Fußgänger-Verbände hatten in ihrem Vorschlag eine Trennung des Rad- und Fußverkehrs vorgesehen und da wo sich die Wege kreuzen, sollten die Fußgänger per Zebrastreifen Vorrang gegenüber den Radfahrern bekommen. So weiß jeder, wo er hingehört, Konflikte werden vermieden, und gerast wird auch nicht. Wir hoffen, die Stadt überlegt sich das noch mal. Noch ist es nicht zu spät.

 

[ 06 / 2020 ]

 

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