Nordrhein-Westfalen

Aachen-Düren
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Templergraben: Überfällige Maßnahmen nicht weiter hinausschieben

Hunderte Teilnehmer fordern bei einer Demo vor dem RWTH-Hauptgebäude eine Sperrung für den Autoverkehr - und zwar jetzt.

Die Initiative Uni.Urban.Mobil hatte mit dem VCD zu einer Kundgebung aufgerufen, um die Petition für einen autofreien Templergraben zu unterstützen. Mehrere Hundert Teilnehmer kamen, viele davon in einem Fahrrad-Korso.

In den Redebeiträgen wurden die Hauptgründe für eine Sperrung des Grabenrings für den Autoverkehr genannt. Es geht um die Unterbindung von Schleichverkehr, um mehr Sicherheit für die Studierenden, um eine städtebauliche Aufwertung des Uni-Haupgebäudes und einen Platzcharakter, und um die Umsetzung des Schleifenkonzepts, das bereits in den 90er Jahren eine Unterbrechung des Grabenrings an drei Stellen vorsah.

 

Die Position des VCD ist ganz pragmatisch, wie Ulrich Bierwisch erklärt: Die Sperrung des Templergrabens wird früher oder später kommen. Jeder weiß das, die Maßnahme ist absolut sinnvoll, und sie ist auch längst überfällig. Wir Aachener sind aber sehr gut darin, Veränderungen auf die lange Bank zu schieben und immer neue Gründe zu finden, warum es gerade jetzt nicht geht – und so ziehen sich Projekte in Aachen von der Entscheidung bis zur Umsetzung manchmal über Jahrzehnte. Wenn also der autofreie Templergraben sowieso kommt, dann lasst es uns doch jetzt schaffen. Und nicht mehr länger warten.

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