Nordrhein-Westfalen

NRW, Radverkehr, Verkehrsplanung
Aachen-Düren

Radvorrangrouten, Nebenrouten, Anbindungen

Der VCD schlägt ein Konzept für den Radverkehr vor, das aus drei Klassen von Radrouten besteht. Was halten Sie davon? Kommen Sie zum PARK(ing)-Day und diskutieren Sie mit uns.

Seit einiger Zeit wird in Aachen über die Einführung und Anlage von Radvorrangrouten diskutiert, was der VCD ausdrücklich begrüßt - immerhin hat er die Diskussion darüber mit in die Gänge gebracht. Das reicht aber nicht aus. Das ursprüngliche Konzept des VCD sieht ein dreistufiges Konzept vor, das miteinander verzahnt ist.

Radvorrangrouten:

Ausgelegt für Geschwindigkeiten von 25 km/h, gedacht für den regionalen Radverkehr und den Verkehr zwischen Stadtvierteln. Siehe dazu das Konzept des VCD für Radvorrangrouten.

 

Nebenrouten:

Dienen zum Verkehr innerhalb eines Stadtviertels, ausgelegt für Geschwindigkeiten bis zu 20 km/h. Die Anforderungen sind geringer als diejenigen für die Radvorrangrouten, dennoch müssen bestimmte Mindeststandards eingehalten werden. Unter anderem ist auch für die Nebenrouten eine Trennung von Fuß- und Radverkehr gefordert.

 

Anbindungen:

Dienen zur Erreichung von Zielen im Stadtviertel oder der Innenstadt. Ein Mischverkehr (Radfahrer und Fußgänger) ist möglich, dementsprechend sollen 15 km/h nicht überschritten werden. Ein durchgängiges Befahren (ohne Absteigen) muss jedoch möglich sein.

 

Für alle Stufen müssen bestimmte Mindestanforderungen gelten. Dazu gehören unter anderem eine deutliche und klare Kennzeichnung und eine durchgängige Befahrbarkeit für Lastenräder und Räder mit Anhängern.

 

Wir würden Ihnen gerne dieses Konzept auf dem PARK(ing)-Day vorstellen. Was halten Sie davon? Kommen Sie und diskutieren mit uns!

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