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Aachen-Düren

Auf zur Fahrradstadt Aachen - Neustart mit dem Haushalt 2019

In einem Brief an die Ratsfraktionen hat der VCD Aachen konkrete Vorschläge für eine sinnvolle finanzielle Ausgestaltung der Radverkehrsplanung dargelegt.

 

Wir sind der festen Überzeugung, dass Aachen das Zeug zur Fahrradstadt hat. Eine gesunde Mobilität für die Menschen und eine Entlastung der Stadt ist das Ziel. Viele Bürgerinnen und Bürger warten geradezu darauf, dass es endlich losgeht. Mehr Platz und bessere Luft, das ist der Mehrwert für die Menschen, die in Aachen wohnen, arbeiten oder einfach zu Besuch kommen.

Der VCD setzt sich dafür ein, dass dafür mit dem Haushalt 2019 entscheidende Schritte nach vorne für Sicherheit und Attraktivität unternommen werden. Die Voraussetzungen waren lange nicht mehr so gut wie jetzt: Fördermittel von Bund und Land sind wieder reichlich vorhanden, der Aachener Haushalt bietet endlich mehr Spielraum. Investitionen in Radverkehr sind sinnvoll und wichtig, da er zusammen mit dem Fußverkehr wesentlich günstiger als die anderen Verkehrsarten ist.

Nach einer Berechnung der Verwaltung gibt Aachen pro Jahr im Durchschnitt nur magere 3,40 € / Einwohner für den Radverkehr aus (2007 - 2015). Der Nationale Radverkehrsplan 2020 empfiehlt dagegen für Aufsteigerstädte 13 – 18 € / Einwohner. Aachen ist hiervon meilenweit entfernt. Es besteht großer Nachholbedarf.

Die Vorschläge des VCD für den Haushalt 2019 finden Sie hier.

Aktuelle Situation: Beispiele für Radwege in Aachen

Lintertstraße: Die Autos bekommen eine neue Asphaltdecke, die Radfahrer behalten das alte Schild.
Lintertstraße: Links von den Bäumen ist als Radweg gedacht.
Trierer Straße: Loch im Radweg
Trierer Straße: Uralte Schäden und bröckelnde Kanten
Trierer Straße: Am Trierer Platz
 

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